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Gewalt
Gewalt © 2018 Alle Rechte vorbehalten

Prävention der Gewalt

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Präventionsratschläge zur Bekämpfung der Gewalt und der Belästigung

Gewalt

Tipps

  • Lassen Sie sich nicht provozieren: Provozieren Sie aber auch nicht!
  • Reden Sie die betreffende Person mit "Sie" an, damit Aussenstehende erkennen, dass Sie von einer unbekannten Person belästigt oder bedroht werden.
  • Verhindern Sie eine Eskalation! Greifen Sie das Gegenüber weder körperlich noch verbal an. Beschränken Sie sich immer auf Notwehr.
  • Halten Sie Distanz: Bleiben Sie ausserhalb der Schlag- und Trittweite.
  • Fordern Sie andere Menschen zu aktiver Mithilfe auf!
  • Niemand verlangt von Ihnen, dass Sie die Heldin oder den Helden spielen und sich körperlich überlegenen Straftätern in den Weg stellen.
  • Rufen Sie die Polizei lieber zu früh als zu spät!

 

Häusliche Gewalt
Wissen oder ahnen Sie, dass in Ihrem Bekanntenkreis Gewalt geschieht?

Tipps

  • Haben Sie Mut. Unternehmen Sie etwas. Es ist  auf jeden Fall wichtig, dass Sie etwas tun. Rechtzeitiges Handeln kann lebensrettend sein.
  • Rufen Sie bei akuten Notsituationen die Polizei. Gefährden Sie sich nicht selbst, indem Sie sich einmischen.
  • Sprechen Sie das Opfer an, wenn Sie es allein antreffen. Nehmen Sie seine Aussagen ernst.
  • Sagen Sie dem Opfer, dass Gewalt im häuslichen Bereich kein persönliches Problem ist.
  • Bieten Sie persönliche Hilfe an, haben Sie aber auch Geduld, wenn Ihre Hilfsangebote vorerst abgelehnt werden.

 

Haben Sie schon einmal einen Menschen geschlagen?

Tipps

  • Es gibt keine Entschuldigung für Gewalt - auch nicht im familiären Umfeld. Was Sie tun, ist strafbar. Nur Sie selbst können diesem Teufelskreis ein Ende setzen.
  • Suchen Sie sich Hilfe - bevor es zu spät ist.
  • Wenden Sie sich an eine Beratungsstelle für gewalttätige Männer.
  • Eine Liste finden Sie im Internet auf: www.skppsc.ch
  • Sprechen Sie mit Ihnen nahe stehenden Personen über Ihre Gefühle.
  • Überlegen Sie sich, was Sie das nächste Mal tun wollen, wenn Sie Aggressionen oder Ohnmacht spüren.
  • Verlassen Sie das Haus, wenn Sie merken, dass «es» wiederkommt. Machen Sie einen Spaziergang oder sprechen Sie mit einem Freund.
  • Suchen Sie Hilfe beim Hausarzt, einem Psychologen oder einer Beratungsstelle.

 

Sind Sie von der Gewalt durch nahe stehende Menschen betroffen?

Tipps

  • Es gibt keinen Grund, der Gewalt rechtfertigt. Sie sind es wert, geliebt und geachtet zu werden.
  • Brechen Sie das Schweigen und holen Sie Hilfe.
  • Rufen Sie die Polizei, wenn Sie sich bedroht fühlen.
  • Erstatten Sie eine Strafanzeige.
  • Wenden Sie sich an eine kostenlose Beratungsstelle, wenn Sie ein Gespräch oder rechtliche, psychische oder materielle Unterstützung benötigen. Eine Übersicht finden Sie im Internet www.skppsc.ch.
  • Sprechen Sie mit Ihren Kindern und sagen Sie ihnen, wie sie sich im Notfall verhalten sollen.

 

Weitere Informationen

Ihre Polizei hält für Sie die Broschüre "Jugend und Gewalt - Informationen und Tipps für Eltern und Erziehungsberechtigte" bereit.

Sie finden alle nützlichen Informationen auch auf der Internetseite Ihrer Polizei, der Opferhilfestelle Ihres Kantons und der Schweizerischen Kriminalprävention www.skppsc.ch.

 

Jugend und Gewalt

Tipps

Allgemeine Tipps für Eltern und Erziehungsberechtigte:

  • Erkundigen Sie sich bei Ihrem Kind regelmässig nach seinem Alltag, also nach der Situation in der Schule oder in der Lehre usw.
  • Zeigen Sie Interesse an den Freundinnen und Freunden und am Freizeitverhalten Ihres Kindes.
  • Setzen Sie Grenzen, bestehen Sie auf gemeinsamen Vereinbarungen und Regeln im Zusammenleben.
  • Vermitteln Sie Ihrem Kind einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld.
  • Achten Sie auf den Medienkonsum, das heisst auf die Zeit, die Ihr Kind vor dem Fernseher oder im Internet verbringt. Vereinbaren Sie Regeln zur Dauer des Medienkonsums.
  • Sprechen Sie regelmässig mit den Lehrerinnen und Lehrern Ihres Kindes oder mit seinen Ausbildern.
  • Informieren Sie sich in der Schule über Angebote der Schulberatung, der Elternbildung und der Unterstützung...
  • Nutzen Sie die Gelegenheit von Veranstaltungen, bei denen Sie andere Eltern kennenlernen können.
  • Hören Sie zu, wenn es von Gewalterfahrungen erzählt.

 

Weitere Informationen

Ihre Polizei hält für Sie die Broschüre "Jugend und Gewalt - Informationen und Tipps für Eltern und Erziehungsberechtigte“ bereit.

Sie finden alle nützlichen Informationen auch auf der Internetseite Ihrer Polizei, der Opferhilfestelle Ihres Kantons und der Schweizerischen Kriminalprävention www.skppsc.ch.

 

 

Stalking

Tipps

  • Brechen Sie sofort jeglichen Kontakt mit dem Stalker ab. Teilen Sie ihm klar und unmissverständlich mit, dass Sie keinen Kontakt wünschen.
  • Dokumentieren Sie das unerwünschte Verhalten des Stalkers genau mit Ort und Datum. Handy-Mitteilungen, Nachrichten auf dem Anrufbeantworter oder E-Mails sollten Sie speichern.
  • Informieren Sie Ihr gesamtes Umfeld über die Stalking-Vorfälle.
  • Suchen Sie Unterstützung. Sprechen Sie mit einer Person Ihres Vertrauens über Ihre Sorgen und Ängste.
  • Wenden Sie sich an eine Einrichtung, die Opfern hilft (Opferhilfe, Frauenhaus).
  • Rufen Sie in Notfällen die Polizei oder die Dargebotene Hand, Telefonnummer 143, an.
  • Machen Sie sich unsichtbar. Gehen Sie Begegnungen mit dem Stalker aus dem Weg
  • Eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten, kann hilfreich sein. Ein schnelles und konsequentes Einschreiten der Polizei zeigt oft Wirkung.

 

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