Informationen der Pensionskasse des Staatspersonals Freiburg zur Wohneigentumsförderung

1. Vorbezug

Ein Vorbezug des Vorsorgeguthabens ist bis zum vollendeten 59. Altersjahr möglich für:

  • den Erwerb oder für die Erstellung von Wohneigentum;
  • die Rückzahlung eines Hypothkardarlehens;
  • den Erwerb von Anteilscheinen an Wohneigentum.

Das betreffende Wohneigentum muss Ihrem Wohnsitz oder Ihrem gewöhnlichen Aufenthaltsort entsprechen.

Der für einen Vorbezug verfügbare Betrag ist auf Seite 2 Ihres Vorsorgeausweises unter dem Titel "Verfügbarer Betrag im Sinne der Wohneigentumsförderung" ersichtlich.

Bei einem Vorbezug werden die Vorsorgeleistungen bei Invalidität, Alter und Tod für den hinterbliebenen Ehegatten gekürzt. Die Kürzung der Invaliditäts- und Todesfalleistungen können mit dem Abschluss einer Risikozusatzversicherung bei unserer Kasse ausgeschlossen werden.

Für den Abschluss einer solchen Versicherung muss der Nachweis eines guten Gesundheitszustandes erbracht werden. Im Verlauf des ersten Jahres, welches dem Aufnahmedatum in den Vorsorgeplan folgt, wird der Gesundheitszustand vom Vertrauensarzt auf der Grundlage des ärztlichen Aufnahmezeugnisses beurteilt. Wenn der Vorbezug später erfolgt, muss die versicherte Person einen ärztlichen Fragebogen ausfüllen, welcher anschliessend von unserem Vertrauensarzt beurteilt wird. Dieser kann, wenn er es als notwendig erachtet, eine ärztliche Untersuchung anordnen, deren Kosten vollständig zu Lasten der versicherten Person gehen. Wenn der Gesundheitszustand als nicht zufriedenstellend beurteilt wird, kann die Versicherung mit einem lebenslangen Vorbehalt versehen werden.

Wenn Sie sich mittels zusätzlichen Monatsraten einkaufen, werden diese zum Zeitpunkt des Vorbezuges unterbrochen. Für Auskünfte, wie Einkäufe steuerlich behandelt werden, welche während der drei Jahre, die dem Vorbezug vorausgegangen sind, durchgeführt wurden, bitten wir Sie, mit der Steuerbehörde Ihres Wohnsitzkantons Kontakt aufzunehmen.

Ein Vorbezug ist zu versteuern. Für weitere Auskünfte hierzu, verweisen wir Sie ebenfalls an die Steuerbehörde Ihres Wohnsitzkantons.

2. Verpfändung

Das Vorsorgeguthaben oder künftige Leistungen, die sich daraus ergeben, werden zu Gunsten des Hypothekargläubigers verpfändet. Solange keine Pfandverwertung stattfindet, findet auch keine Kürzung der versicherten Leistungen statt.

Sind Sie an einer dieser Möglichkeiten interessiert ?

Dann finden Sie auf der rechten Seite ein Antragsformular, das vom Versicherten und seinem Ehegatten vollständig ausgefüllt und unterschrieben werden muss (Beglaubigung der Unterschrift bitte nicht vergessen).

Bei einem Vorbezug oder einer Verpfändung stellen wir Ihnen eine Dossierbearbeitungsgebühr von CHF 300.00 in Rechnung.

Für die Berechnung der Leistungskürzung im Falle eines Vorbezuges sowie der Prämie, die für eine Risikozusatzversicherung geschuldet wäre, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

3. Rückzahlung des Vorbezuges im Rahmen der Wohneigentumsförderung

Eine Rückzahlung ist bis zum vollendeten 59. Altersjahr möglich und muss mindestens CHF 10'000.00 betragen. Eine Rückzahlung ist freiwillig, es sei denn, die Bedingungen des Vorbezugs sind nicht mehr erfüllt oder die Liegenschaft wurde verkauft. Bei Zahlungseingang stellen wir ein Formular aus, welches erlaubt, den bezahlten, unverzinsten Steuerbetrag bei der Steuerbehörde zurückzufordern

Achtung : Das Recht auf Rückvergütung der bezahlten Steuern erlischt nach 3 Jahren, gerechnet vom Rückzahlungsdatum an.

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