Informationen der Pensionskasse des Staatspersonals Freiburg über Einkaufsmöglichkeiten

Einkaufsmöglichkeiten für alle Versicherten des Pensionsplans

Eine Einkaufsmöglichkeit bietet sich immer dann, wenn die maximal mögliche Alterspension nicht erreicht wird. Letztere beträgt 70% des versicherten Lohnes per vollendetem 62. Altersjahr.

Eine versicherte Person, die sich einkaufen möchte, muss einen guten Gesundheitszustand nachweisen. Im Verlauf des ersten Jahres, welches dem Aufnahmedatum in den Vorsorgeplan folgt, wird der Gesundheitszustand vom Vertrauensarzt auf der Grundlage des ärztlichen Aufnahmezeugnisses beurteilt.

Wenn ein Einkauf später erfolgt, muss die versicherte Person einen ärztlichen Fragebogen ausfüllen, welcher anschliessend von unserem Vertrauensarzt beurteilt wird. Dieser kann, wenn er es als notwendig erachtet, eine ärztliche Untersuchung anordnen, deren Kosten vollständig zu Lasten der versicherten Person gehen. Der ärztliche Fragebogen ist zwei Jahre lang gültig. Erfolgt der Einkauf jedoch im Verlaufe des zweiten Jahres, muss ein ergänzender ärztlicher Fragebogen ausgefüllt werden.

Wenn der Gesundheitszustand als nicht zufriedenstellend beurteilt wird, kann der Einkauf mit einem Vorbehalt versehen werden.

Eine ärztliche Untersuchung ist nicht notwendig, wenn die versicherte Person:

  • das 59. Altersjahr vollendet hat.
  • den aufgrund ihrer Scheidung ausbezahlten Betrag wieder einkaufen möchte.

Auf Seite 2 Ihres Versicherungsausweises finden Sie den Einkaufsbetrag, der noch einbezahlt werden könnte. Dieser Betrag ist rein informativ und bindet die Kasse in keiner Weise.

Wie kann ich mich einkaufen ?

Ein zusätzlicher Rentenbetrag kann wie folgt eingekauft werden :

  • entweder mit Einmaleinlage(n) (möglich bis einen Monat vor der Pensionierung aber spätestens bis einen Monat vor Vollendung des 67. Altersjahres) 
  • oder mittels monatlichen Lohnabzügen (nur bis zum 58. Altersjahr möglich)

Unsere Überweisungsangaben lauten wie folgt :

Postcheckkonto 12-283544-2
(IBAN CH04 0900 0000 1228 3544 2)


zu Gunsten der :
Pensionskasse des Staatspersonals Freiburg
Postfach
1701 Freiburg

Gesetzesbestimmungen, die per 01.01.2006 in Kraft getreten sind (3. Paket zur 1. BVG-Revision)

Bevor ein Einkauf getätigt werden kann, müssen zuerst sämtliche Freizügigkeitsleistungen an unsere Pensionskasse überwiesen werden.

Die nach dem 01.01.2006 getätigten Einkäufe können frühestens nach Ablauf einer Frist von 3 Jahren, gerechnet vom Zeitpunkt der jeweiligen Überweisung an, wieder in Form von Kapital (Vorbezug im Sinne der Wohneigentumsförderung oder Barzahlung der Austrittsleistung) bezogen werden. Diese Bestimmung betrifft sowohl die vom 01.01.2006 an mittels Einmaleinlage getätigten Einkäufe wie auch die Einkäufe, welche mittels monatlichem Lohnabzug geleistet werden und nach dem 31.12.2005 begonnen haben.

Für Versicherte, welche aus dem Ausland zuziehen und noch nie bei einer Schweizer Vorsorgeeinrichtung versichert waren, darf die jährliche Einkaufssumme fünf Jahre lang (gerechnet vom Eintritt in die Schweizer Vorsorgeinrichtung an) den Betrag von 20% des im Kassenreglement definierten versicherten Lohnes nicht übersteigen. Nach Ablauf der fünfjährigen Frist muss die Vorsorgeeinrichtung dem Versicherten den Einkauf in die vollen reglementarischen Leistungen erlauben.

Die maximal zulässige Einkaufssumme wird um den Betrag eines Guthabens aus der 3. Säule der versicherten Person vermindert, welcher die Summe des vom Einkommen abzugsfähigen, pro Kalenderjahr ab Alter 24 zugelassenen, möglichen Beitragsmaximums gemäss Art. 7, Abs. 1, Bst. a der Verordnung vom 13. November 1985 über die steuerliche Abzugsberechtigung von Beiträgen an anerkannte Vorsorgeformen übersteigt. Die Zinsen werden aufgrund des für die entsprechenden Jahre gültigen BVG-Mindestzinssatzes berechnet.

Für die Zustellung eines Einkaufsvorschlages oder für ergänzende Informationen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. 

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