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Austritte

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Informationen der Pensionskasse des Staatspersonals Freiburg zur Freizügigkeitsleistung

Auszahlung  der erworbenen Freizügigkeitsleistung

Eine versicherte Person, deren Dienstverhältnis vor dem 58. Altersjahr beendet wird, tritt aus der Kasse aus und hat als solche Anrecht auf eine Austrittleistung. Das Gleiche gilt auch für eine versicherte Person, deren Dienstverhältnis zwischen dem 58. und dem 62. Altersjahr aufgelöst wird sofern sie weiterhin einer Erwerbstätigkeit nachgeht oder bei der Arbeitslosenver-sicherung angemeldet ist (entsprechende Nachweise müssen vorgelegt werden). Über das vollendete 62. Altersjahr hinaus wird die versicherte Person als pensioniert betrachtet und kommt in jedem Fall in den Genuss von Altersleistungen.

Das Ende eines Dienstverhältnisses wird uns im Prinzip vom Arbeitgeber im Voraus angekündigt. Ein bis zwei Monate vor dem Austrittsdatum oder dem Vertragsende erhalten Sie von uns mittels Briefpost ein Austrittsformular, damit wir die Auszahlung Ihrer Freizügigkeitsleistung vornehmen können. Sollte dies nicht der Fall sein, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Folgende Szenarien können sich bei einem Austritt ergeben :

1. Überweisung der Freizügigkeitsleistung an Ihre neue Vorsorgeeinrichtung (entspricht Punkt 1. des Austrittsformulars)

Sie wechseln den Arbeitgeber und nehmen eine Erwerbstätigkeit auf. In diesem Fall müssen Sie uns mitteilen, bei welcher Vorsorgeeinrichtung Sie neu versichert sind, damit wir die Überweisung vornehmen können.

2. Überweisung der Freizügigkeitsleistung auf ein gesperrtes Konto bei einer Freizügigkeitsstiftung Ihrer Wahl (entspricht Punkt 2. des Austrittsformulars)

Sie gehen derzeit keiner Erwerbstätigkeit nach. In diesem Fall müssen Sie uns mitteilen, an welche Freizügigkeitsstiftung wir Ihre Austrittsleistung überweisen sollen. Wenn Sie bereits Inhaber eines Freizügigkeitskontos sind, legen Sie dem Austrittsformular bitte einen entsprechenden Nachweis bei.

3. Überweisung der Freizügigkeitsleistung auf Ihr Privatkonto (entspricht Punkt 3. des Austrittsformulars)

Eine Barauszahlung ist nur möglich, wenn :

  • die Freizügigkeitsleistung niedriger als Ihr persönlicher Jahresbeitrag ist;
  • Sie eine selbständige, hauptberufliche Erwerbstätigkeit ausüben. Legen Sie dem Austrittsformular bitte die Bescheinigung der Ausgleichskasse, der Sie sich angeschlossen haben, bei;
  • Sie die Schweiz endgültig verlassen, um sich in einem Land, das NICHT Mitglied der EU/EFTA ist (mit Ausnahme von Liechtenstein), niederzulassen. In diesem Falle müssen Sie, sofern Sie Schweizer sind, dem Austrittsformular eine Abreisebestätigung Ihrer Wohnsitzgemeinde beilegen. Für alle anderen Versicherten ist eine definitive Ausreisebestätigung der Fremdenpolizei erforderlich.

4. Für Personen, welche die Schweiz definitiv verlassen um sich in einem Mitgliedsland der Europäischen Union oder der EFTA niederzulassen 

Der obligatorische Teil der Austrittsleistung (Altersguthaben BVG) wird auf ein Sperrkonto bei einer Freizügigkeitsstiftung Ihrer Wahl überwiesen (entspricht Punkt 2. des Austrittsformulars). Bei Vorlage eines Nachweises des zuständigen Sozialversicherungsträgers, welcher bestätigt, dass Sie im Niederlassungsland der nationalen, obligatorischen Versicherung für die Risiken Alter, Tod und Invalidität nicht unterstellt sind, können Sie die Rückerstattung des gesperrten Betrages verlangen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Website des Sicherheitsfonds BVG.

Der überobligatorische Teil seinerseits, kann auf ihr privates Konto überwiesen werden. Eine Ausreisebestätigung der Wohnsitzgemeinde bei Schweizer Staatsangehörigen oder aber der Fremdenpolizei für alle anderen Versicherten muss dem Austrittsformular beigelegt werden, das sie uns zurückschicken (entspricht Punkt 3 des Austrittsformulars).

Anmerkung für verheiratete oder getrennt lebende Personen sowie für Personen mit eingetragener Partnerschaft

Die vollständige oder teilweise Auszahlung der Freizügigkeitsleistung auf ein privates Konto kann nur mit der schriftlichen Einwilligung Ihres Ehe-, bzw. Lebenspartners erfolgen.  Dazu muss er das Austrittsformular mitunterzeichnen und seine Unterschrift entweder von der Einwohnerkon-trolle der Wohngemeinde oder von einem Notar beglaubigen lassen oder er kann direkt an unserem Schalter vorsprechen und uns einen Personalausweis vorlegen.

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