Hitzewellen (Hitzewellen und Trockenheitsperiode)

Erläuterungen der Organisation für den Katastrophenfall

Hitzewellen

Unter den natürlichen Gefahren haben die Hitzewellen während der letzten Jahre eine erhebliche Steigerung ihrer Eintrittshäufigkeit verzeichnet. Insbesonders hat die Gluthitze von 2003 einen grossen Teil Europas betroffen und viele Todesopfer verursacht (vor allem ältere Menschen).

Wie bei den anderen natürlichen Gefahren ist es praktisch unmöglich, das Auftreten einer Hitzewelle zu verhindern. Ihre Auswirkungen können zwar durch Präventions- und Einsatzmassnahmen vermindert werden, aber ihre Eintretenswahrscheinlichkeit kann nicht beeinflusst werden.

Viele Wetterphänomäne sind unerwartet und kurzlebig. Die Hitzewelle hingegen ist verfänglicher: sie trifft schrittweise eine Region und erhält ihren Einfluss im Laufe der Zeit aufrecht.

Eine "Hitzewelle“ kann eine Gluthitze oder eine Trockenheitsperiode sein. Beide Ereignisse können unabhängig voneinander oder auch zusammen auftreten.

Bei einem solchen Ereignis müssen die notwendigen Massnahmen getroffen werden, um die Bevölkerung und Ihre Lebensgrundlagen zu schützen. Bei einer Trockenheitsperiode können die Wasserbedürfnisse der Pflanzen, Tiere und Menschen wegen der fehlenden Niederschläge nicht mehr befriedigt werden. Der Wasserverbrauch muss daher für häusliche, gewerbliche und landwirtschaftliche Zwecke beschränkt werden. Dies gilt sowohl für Reserven an der Oberfläche als auch für das Grundwasser, da sonst namentlich Auswirkungen auf die natürliche und kultivierte Flora, die wildlebenden Tiere oder die Nutztiere möglich sind.

Unter dem Begriff "Hitzewelle" versteht man folgende zwei Ereignisse:

 

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