Florence Henguely wurde zur neuen Datenschutzbeauftragten ad interim ernannt

30. Juli 2019 -09h32

Der Staatsrat hat Florence Henguely zur kantonalen Datenschutzbeauftragten ad interim bis Ende 2019 ernannt. Sie ist derzeit zu 50 % als Juristin bei der Behörde für Öffentlichkeit und Datenschutz (ÖDSB) tätig und folgt auf Alice Reichmuth Pfammatter, die ab dem 31. Juli 2019 ihr Recht auf eine frühzeitige Pensionierung geltend macht. Diese Nomination ermöglicht einen nahtlosen Übergang während der Stellenausschreibung.

Florence Henguely - ÖDSB
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Der Staatsrat hat Florence Henguely auf Stellungnahme der Kommission für Öffentlichkeit und Datenschutz zur Datenschutzbeauftragten ad interim zu 50 % ab dem 1. August 2019 bis Ende Jahr ernannt. Die ausgebildete Juristin wurde für die Nachfolge von Alice Reichmuth Pfammatter ausgewählt. Frau Henguely, Jahrgang 1983, verfügt über einen Master in Rechtswissenschaften der Universität Freiburg und arbeitet seit 2014 zu 50 % als Juristin bei der ÖDSB und seit 2015 zu
50 % als juristische Beraterin am Landwirtschaftlichen Institut des Kantons Freiburg. Sie kennt das Datenschutzrecht und konnte sich mit dessen verschiedenen Bereichen, die in der Kompetenz der Behörde liegen, namentlich diejenigen im Bereich der Videoüberwachung, des Zugangs zur Einwohnerregister-Plattform (Fri-Pers) und der E-Government-Projekte, vertraut machen.


Florence Henguely folgt auf Alice Reichmuth Pfammatter, die nach mehr als sechs Jahren im Amt als Datenschutzbeauftragte ihr Recht auf vorzeitige Pensionierung geltend macht. Während dieser Periode hat Frau Reichmuth Pfammatter stark an der Entwicklung und Wende des Staates Freiburg hin zur Digitalisierung, heute bekannt unter dem Begriff Digitalisierung 4.0, mitgearbeitet, vor allem bei den Herausforderungen im Bereich des Datenschutzes. Sie trug ebenfalls zur Sensibilisierung bezüglich des Datenschutzes in kantonalen und kommunalen Behörden bei. Der Staatsrat dankt ihr herzlich für ihr unermüdliches Engagement im Dienste des Staates und der Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen Dienstjahren.


Diese Ernennung ad interim soll dazu beitragen, dass die Stelle in Ruhe wiederbesetzt werden kann.

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