Handschriften in der Kantons- und Universitätsbibliothek

Es handelt sich um Buchhandschriften oder Codices, die aus dem Mittelalter bis heute stammen.

Château de Surpierre dessiné en 1796 par Charles de Castella de Montagny. BCU Fribourg, ms. L 2150, f. 2r
Château de Surpierre dessiné en 1796 par Charles de Castella de Montagny. BCU Fribourg, ms. L 2150, f. 2r © Tous droits réservés

Die Handschriftensammlung der KUB gründet auf den Beständen der im Jahre 1848 aufgehobenen Klöster im Kanton Freiburg (Zisterzienserkloster Hauterive, Augustiner-Eremiten Freiburg, Jesuitenkolleg Freiburg, Kartause La Part-Dieu). Später kamen durch Geschenke und Ankäufe zahlreiche Einzelstücke hinzu.

Die unter der Signatur L laufende Reihe der Codices enthält gegenwärtig (2018) mehr als 2‘150 Dokumente, die aus dem 11. Jahrhundert bis zur Gegenwart stammen. Weitere Handschriften finden sich in der Bibliothek der Ökonomischen Gesellschaft (163 Codices, davon 5 mittelalterliche), ferner im Bestand der Freiburger Kapuzinerbibliothek, die im Jahre 2004 in den Besitz der KUB überging (60 Handschriften, darunter 18 mittelalterliche). Die KUB besitzt insgesamt 185 mittelalterliche Handschriften.

Findmittel
Mittelalterliche Handschriften

Der Katalog der übrigen mittelalterlichen Handschriften der Serie L sowie der Ökonomischen Gesellschaft und der Kapuzinerbibliothek wurde von Romain JUROT erarbeitet: Catalogue des manuscrits médiévaux de la Bibliothèque cantonale et universitaire de Fribourg, Dietikon-Zürich 2006.

Die Kataloge Leisibach (1976) und Jurot (2006) sind auf dem Web einsehbar

Nachmittelalterliche Handschriften

216 Dokumente (die jedoch nicht den heutigen Signaturen entsprechen) sind im gedruckten Katalog von Meinrad MEYER erwähnt : Catalogue de la Bibliothèque cantonale de Fribourg, t. 2, Fribourg 1855, S. 593-614.

Ein vom Freiburger Mediävisten Hans Foerster in den 1930-er Jahren erstelltes maschinengeschriebenes Inventar verzeichnet die heute geltenden Nummern 1-896.
Die Handschriften der Ökonomischen Gesellschaft wurden beschrieben von Wilhelm J. MEYER,
Catalogue des manuscrits de la Bibliothèque de la Société économique de Fribourg, Fribourg 1914.

Stammbäume von Freiburger Familien

Hubert de Vevey (1897-1984) hat die Stammbäume von 146 historisch bedeutenden Freiburger Familien erstellt (Hs. L 1935). Die 6‘000 Seiten dieses Dossiers sind online zugänglich.

Konsultation

Die Konsultation der Bestände ist im Lesesaal der Handschriften- und Inkunabelnabteilung möglich.

Lesesaal der Handschriftenabteilung Öffnungszeiten:

Montag-Freitag : 09:00 - 12:00 und 14:00 - 17:00
Samstag :            geschlossen
vor Feiertagen :  09:00 - 12:00 und 14:00 - 15:50

Kontakt

Romain Jurot
Leiter der Handschriftenabteilung 

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