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Bibel, 13. Jh. KUB, Hs. L 71, Bl. 16ra. Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg.
Bibel, 13. Jh. KUB, Hs. L 71, Bl. 16ra. Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg. © 2018 Alle Rechte vorbehalten

Handschriften in der Kantons- und Universitätsbibliothek

Bibel, 13. Jh. KUB, Hs. L 71, Bl. 16ra. Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg.
Bibel, 13. Jh. KUB, Hs. L 71, Bl. 16ra. Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg. © 2018 Alle Rechte vorbehalten

Es handelt sich um Buchhandschriften oder Codices, die aus dem Mittelalter bis heute stammen.

Die Handschriftensammlung der KUB gründet auf den Beständen der im Jahre 1848 aufgehobenen Klöster im Kanton Freiburg (Zisterzienserkloster Hauterive, Augustiner-Eremiten Freiburg, Jesuitenkolleg Freiburg, Kartause La Part-Dieu). Später kamen durch Geschenke und Ankäufe zahlreiche Einzelstücke hinzu.

Die unter der Signatur L laufende Reihe der Codices enthält gegenwärtig (2018) mehr als 2‘150 Dokumente, die aus dem 11. Jahrhundert bis zur Gegenwart stammen. Weitere Handschriften finden sich in der Bibliothek der Ökonomischen Gesellschaft (163 Codices, davon 5 mittelalterliche), ferner im Bestand der Freiburger Kapuzinerbibliothek, die im Jahre 2004 in den Besitz der KUB überging (60 Handschriften, darunter 18 mittelalterliche). Die KUB besitzt insgesamt 185 mittelalterliche Handschriften.

Findmittel

Mittelalterliche Handschriften

Albert BRUCKNER, Schreibschulen der Diözese Lausanne (Scriptoria medii aevi Helvetica 11), Genf 1967.

Beat M. VON SCARPATETTI, Katalog der datierten Handschriften in der Schweiz in lateinischer Schrift vom Anfang des Mittelalters bis 1550, Bd. 2, Dietikon-Zürich 1983, S. 125-130, 197-198 und 204.

Joseph LEISIBACH, Die liturgischen Handschriften der Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg (Iter Helveticum 1), Freiburg 1976 (56 mittelalterliche Handschriften).

Der Katalog der übrigen mittelalterlichen Handschriften der Serie L sowie der Ökonomischen Gesellschaft und der Kapuzinerbibliothek wurde von Romain JUROT erarbeitet : Catalogue des manuscrits médiévaux de la Bibliothèque cantonale et universitaire de Fribourg, Dietikon-Zürich 2006.

Die Kataloge Leisibach (1976) und Jurot (2006) sind auf dem Web einsehbar.

Nachmittelalterliche Handschriften

216 Dokumente (die jedoch nicht den heutigen Signaturen entsprechen) sind im gedruckten Katalog von Meinrad MEYER erwähnt: Catalogue de la Bibliothèque cantonale de Fribourg, t. 2, Fribourg 1855, S. 593-614.

Ein vom Freiburger Mediävisten Hans Foerster in den 1930-er Jahren erstelltes maschinengeschriebenes Inventar verzeichnet die heute geltenden Nummern 1-896.
Die Handschriften der Ökonomischen Gesellschaft wurden beschrieben von Wilhelm J. MEYER,
Catalogue des manuscrits de la Bibliothèque de la Société économique de Fribourg, Fribourg 1914.

Stammbäume von Freiburger Familien

Hubert de Vevey (1897-1984) hat die Stammbäume von 146 historisch bedeutenden Freiburger Familien erstellt (Hs. L 1935). Die 6‘000 Seiten dieses Dossiers sind online zugänglich.

Konsultation

Die Konsultation der Bestände ist im Lesesaal der Handschriften- und Inkunabelnabteilung möglich.

Kontakt

Romain Jurot 

Leiter der Handschriftenabteilung

026 305 13 45

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