Zurück

Gemeinsam in der Gemeinde - Communes sympas

Zurück

Das Programm «Gemeinsam in der Gemeinde» setzt den Akzent auf die Entwicklung des Zusammenlebens, die Verbesserung der Lebensqualität und den Einbezug jeder einzelnen Person, unabhängig von ihrem Alter, ihrer Nationalität, ihrem Geschlecht usw. Dieses Programm wird in sieben Freiburger Gemeinden umgesetzt und wurde auf der Grundlage des Projekts «Marly Sympa», dem Gewinner des Schweizer Integrationspreises 2009, entwickelt.

Das Programm «Gemeinsam in der Gemeinde» setzt den Akzent auf die Entwicklung des Zusammenlebens, die Verbesserung der Lebensqualität und den Einbezug jeder einzelnen Person, unabhängig von ihrem Alter, ihrer Nationalität, ihrem Geschlecht usw. Es fördert das gegenseitige Kennenlernen, die Vernetzung und die Zusammenarbeit zwischen den lokalen Akteuren (politische VetreterInnen, Vereine, EinwohnerInnen usw.). «Gemeinsam in der Gemeinde» bietet all jenen Bevölkerungsmitgliedern, die bereits sehr aktiv am Gemeinwesen teilnehmen oder sich engagieren wollen, die Möglichkeit, ihre Kompetenzen im Rahmen einer Ausbildung zu stärken. Die Gemeinden, die an diesem Programm teilnehmen, zielen unter anderem auf die Verbreitung einer offenen Haltung und auf die Konsolidierung der bereits umgesetzten Massnahmen zur Förderung des Zusammenlebens. 

«Gemeinsam in der Gemeinde» ermutigt EinwohnerInnen, neue Kompetenzen zu erwerben, die in die Alltagsaktivitäten der ausgebildeten Personen einfliessen und/oder in Projekte und Veranstaltungen von Vereinen, die diese offene Haltung ins Zentrum stellen. 

Das Programm «Gemeinsam in der Gemeinde» stützt sich auf drei Grundsätze:

  • «Auf die anderen zugehen»;
  • Akteurinnen und Akteure der Lebensqualität und des einvernehmlichen Zusammenlebens sein;
  • Ressourcen vermitteln und erfolgreiche Praxisbeispiele stärken.

«Gemeinsam in der Gemeinde» hat sich zum Ziel gesetzt:

  • die gesellschaftliche Teilnahme zu fördern;
  • die Chancengleichheit zu stärken;
  • die Lebensqualität auf lokaler Ebene zu festigen.

Jede Gemeinde, die am Programm beteiligt ist:

  • setzt eine Trägerschaft ein, die das Projekt steuert; 
  • bietet EinwohnerInnen eine Ausbildung an, die es ermöglicht, die eigenen Kompetenzen im Bereich der Förderung der Lebensqualität zu erweitern;
  • macht sich stark für die Umsetzung von Tätigkeiten, die das Zusammenleben in einer heterogenen Gesellschaft fördern (z. B. generationsübergreifende Treffen).
  • gewährleistet den regelmässigen Austausch zwischen den beteiligten Projektpartnern.

Als Grundlage für die Lancierung des Programms «Gemeinsam in der Gemeinde» hat sich die Fachstelle für die Integration der MigrantInnen und für Rassismusprävention IMR vom Projekt «Marly Sympa» inspirieren lassen, das den Schweizer Integrationspreis 2009 gewonnen hat. Es setzt die Absicht des Kantons Freiburg, eine enge Zusammenarbeit mit den lokalen Partnern, unter anderem den Gemeinden, zu pflegen, vorbildlich um.  

Mehr zum ursprünglichen Projekt «Marly Sympa»:

Mit dem Ziel, das erfolgreiche Projekt «Marly Sympa» auch anderen Gemeinden zu eröffnen, hat die IMR «Gemeinsam in der Gemeinde» entwickelt. Die Pilotphase (von 2010-13) wurde durch den Staat Freiburg und den Bund mitfinanziert. Mehr Informationen finden Sie im Bericht der Fachhochschule Freiburg für Soziale Arbeit FHF-SA, der unten zum Download zur Verfügung steht (nur auf Französisch).

Ausbildung «VernetzerInnen+» 
Herzstück des Programms bildet die Ausbildung «VernetzerInnen+». Sie bezweckt die Förderung der Zusammenarbeit, der Vernetzung und des Verantwortungsbewusstseins der zukünftigen «VernetzerInnen+». Im Zentrum stehen Fragen rund um das Zusammenleben. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die Erfahrungen der Teilnehmenden, denn diese stellen eine wichtige Ressource dar, um sich selber und andere besser zu verstehen. Zielpublikum sind interessierte Personen aus der jeweiligen Gemeinde. Angeboten wird die Ausbildung «VernetzerInnen+» durch «L'êtrier», eine Organisation, die seit mehreren Jahren die «VernetzerInnen+» der Gemeinde Marly ausbildet.

Umsetzung von «Gemeinsam in der Gemeinde»
Die Freiburger Gemeinden konnten im Rahmen einer Ausschreibung ihr Interesse bekunden, ab 2011 ins Programm «Gemeinsam in der Gemeinde» einzusteigen. Bisher beteiligen sich, nebst Marly, die Gemeinden Düdingen, Bulle, Estavayer-le-Lac, Wünnewil-Flamatt, Freiburg und Schmitten am Programm.


Zusatzinformationen zu den Lokalprojekten erfahren Sie unter:

Website «Gemeinsam in der Gemeinde»
Die FHF-SA hat die Website www.gemeinsam-in-der-gemeinde.ch entwickelt und am 1. Februar 2014 aufgeschaltet. Die Seite funktioniert als Plattform für den Austausch von Informationen, Vorschlägen, bewährten Methoden, Wissen und Veranstaltungen. Gemeinden, die sich für eine Teilnahme am Projekt «Gemeinsam in der Gemeinde» interessieren, finden auf der Website den kompletten Leitfaden. Dieser besteht aus Merkblättern, die alle Etappen der Projektumsetzung beschreiben.

Dokumente

Ähnliche News