Schwere Unwetter und Sicherheit im Wald: die Bevölkerung wird zur Vorsicht aufgerufen

22. Juni 2021 -15h15

Nach diversen Unwettern am Sonntag, 20. Juni 2021, mit Windböen von teilweise über 100 km/h, wurden von den Förstern zahlreiche problematische Situationen im Zusammenhang mit umgestürzten Bäumen festgestellt. In Anbetracht dessen und der anhaltenden stürmischen Wetterlage in den nächsten Tagen erinnert das WNA die Waldbesucher zur Vorsicht gegenüber der möglichen Gefahr durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste.

Die beiden Gewitterwellen am Sonntag, 20. Juni 2021, verursachten im ganzen Kanton grosse Schäden, darunter mehrere tausend Kubikmeter Holz, die durch die starken Böen umgestürzt wurden. Eine grosse Anzahl von destabilisierten Bäumen wurden teilweise identifiziert, aber noch nicht gesichert. Das Amt für Wald und Natur (WNA) ruft daher die Bevölkerung dazu auf, bei Waldspaziergängen vorsichtig zu sein und sich der Gefahr von herabfallenden Äste und umstürzenden Bäume bewusst zu sein. Es wird empfohlen, die markierten Strassen und Wanderwege nicht zu verlassen.

Von dieser Situation ist insbesondere das Gebiet der Freiburger Voralpen (Intyamon, Les Paccots, der Jogne, das Berra- und Cousimbert-Massiv, der Plasselbschlund und Schwarzsee) betroffen. Es kann mehrere Wochen dauern, bis die lokalen Akteure alle Wanderwerge und Strassen gesichert haben.

Die bei Forstarbeiten aufgestellten Schilder und Sicherheitshinweise (Sperrungen von Wegen und Forststrassen, Abgrenzung von Sektoren mit Forstarbeiten) müssen unbedingt beachtet werden.