Die Verwaltung der Staatsreben ist nach Grangeneuve umgezogen

2. Juni 2021 -11h00

Die Verwaltung der Staatsreben (VSR) ist ins Landwirtschaftliche Institut Grangeneuve umgezogen. Dies vereinfacht die Zusammenarbeit mit Le Magasin, das für die Lagerung zuständig ist und auch ein wichtiger Verkaufspunkt der Staatsweine darstellt. Mit der Ernennung einer neuen Verwalterin gibt es bei der VSR zudem Änderungen in der internen Organisation. Ebenfalls in den Bereich der staatlichen Weingüter fällt die Meldung, dass der Gewinner des Architekturwettbewerbs für die Renovierung und Erweiterung der Domaine des Faverges im Lavaux feststeht.

Carina Yerly, Verwalterin der Staatsreben © Etat de Fribourg - Staat Freiburg

Die Verwaltung der Staatsreben ist ins Landwirtschaftliche Institut des Kantons Freiburg in Grangeneuve umgezogen. Bis anhin befanden sich ihre Büros im Gebäude des Generalsekretariats der Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft (ILFD) im Stadtzentrum von Freiburg. Der Zweck dieser Verlegung bestand in erster Linie in einer Optimierung der Zusammenarbeit zwischen der VSR und Le Magasin, einem wichtigen Standort für den Verkauf und die Logistik der Staatsweine. Dank der räumlichen Nähe werden die beiden Einheiten ihre Synergien verstärkt nutzen können. Administrativ ist die VSR nun in die Einheit «Betriebe» des Landwirtschaftlichen Instituts Grangeneuve integriert.

Der Umzug gab auch Anlass zu einer internen Reorganisation. Carina Yerly, die während sechs Jahren als Adjunktin des Verwalters der VSR tätig war, wurde zur Verwalterin ernannt. Ihr Vorgänger, Peter Maeder, wird nun seine Tätigkeit als Generalsekretär der ILFD und wissenschaftlicher Berater im Vollpensum ausüben. Der Staatsrat dankt Peter Maeder für seinen unermüdlichen Einsatz für die Staatsreben und freut sich, auf die Dynamik von Carina Yerly zählen zu können. Für das Umbau- und Erweiterungsprojekt der Domaine des Faverges, einem Aushängeschild des Staates Freiburg im Lavaux, bleibt weiterhin der Generalsekretär zuständig.

Architekturbüro ausgewählt
Das Projekt der Umbau- und Erweiterungsarbeiten auf der Domaine des Faverges umfasst nach der Erweiterung des Projektperimeters nun die Grande Maison und das Winzerhaus. Die Arbeiten sollten nach ersten Schätzungen bis 2024 dauern. Der Gewinner des Architekturwettbewerbs,der nach der Erweiterung des Projektperimeters  in enger Zusammenarbeit mit dem Hochbauamt lanciert wurde, steht nun fest: Das Waadtländer Büro Amsler Dom architectes associés wurde aus rund 12 Bewerbungen ausgewählt. Das Architekturbüro verfügt über breite Erfahrung in der Renovierung von Baudenkmälern und der Entwicklung landwirtschaftlicher Strukturen. Es war unter anderem für die Renovierung des Château Saint-Maire in Lausanne zuständig. Der Staatsrat gratuliert dem Gewinner und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Umsetzung dieses anspruchsvollen Kulturerbeprojekts.

Das Ziel ist es, die Ausschreibungsphase gegen Ende 2021 oder Anfang 2022 zu lancieren. Die Genehmigung des Objektkredits durch den Grossen Rat ist für Ende September 2022 geplant. Die zusätzlich verfügbare Zeit wird für die Fertigstellung des Vorprojekts und die Entwicklung des Projekts genutzt.

Zwei neue Weine
Die Verwaltung der Staatsreben freut sich ausserdem, zwei neue Weine präsentieren zu können. Der «Réserve du Conseil d’Etat assemblage rouge» ist mit dem gleichen, edlen Design das rote Pendant zum «Réserve du Conseil d’Etat Chasselas», der bereits seit 2016 erfolgreich im Handel ist. Bei der zweiten Neuheit handelt es sich um den «Domaine des Faverges Gamay rosé», einen festlichen und erfrischenden Wein für den Sommer.