14. Juni 2019 -10h00

Der Jugendrat teilt die Besorgnis der jugendlichen Demonstrantinnen und Demonstranten zum Klima. Er vertraut jedoch darauf, dass die Politikerinnen und Politiker und die Institutionen geeignete Vorkehrungen treffen, um Möglichkeiten zur Bewältigung dieser Herausforderung zu finden. Er verurteilt hingegen die Massnahmen der Schulen gegen die Jugendlichen, die den Unterricht geschwänzt haben, um zu demonstrieren.

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Als ausserparlamentarische Institution, die den Auftrag hat, die Besorgnisse der Jugendlichen bei den Behörden vorzubringen, begrüsst der Jugendrat alle politischen Aktionen und Initiativen der Jugend, um ihre Interessen und jene der Bevölkerung zu verteidigen.

Angesichts der Klimakrise haben tausende Jugendliche in unserem Kanton beschlossen, sich zusammenzutun, um die Bevölkerung auf die Dringlichkeit der Situation aufmerksam zu machen. Eine Möglichkeit dazu bestand darin, während den Unterrichtszeiten und am Wochenende auf die Strasse zu gehen, um die Politiker dazu zu bewegen, zu reagieren.

Der Jugendrat teilt diese Besorgnis und möchte, dass möglichst schnell eine Lösung gefunden wird. Er vertraut jedoch darauf, dass die Politikerinnen und Politiker und Institutionen geeignete Massnahmen treffen, um Möglichkeiten zur Bewältigung dieser Herausforderung zu finden.

Der Jugendrat verurteilt im Übrigen die Massnahmen der Schulen gegen die Jugendlichen, die beschlossen haben, ihre Zeit für das Wohl des Planeten einzusetzen, dies auf Kosten des Unterrichts, der seinerseits nachgeholt werden kann. Der Jugendrat hätte es jedoch vorgezogen, wenn die Schüler vorgängig eine Einigung mit den Schulen gefunden hätten.

Die Jugendlichen haben als vollwertige Bürgerinnen und Bürger das Recht, sich für ihre Überzeugungen einzusetzen, vor allem wenn es um die Zukunft von uns allen geht.

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