Verlängerung der Wildschweinjagd im Flachland bis zum 31. Januar 2009

19. Dezember 2008 -10h00

In Anbetracht der Wildschweinschäden in mehreren Bezirken hat die Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft (ILFD) beschlossen, die Wildschweinjagd bis am 31. Januar 2009 zu verlängern. Zehn Wildsektoren, vor allem im Broyebezirk, aber auch im Sense-, Saane- und Seebezirk sind betroffen.

Bis Mitte Dezember 2008 sind ungefähr 40 Wildschweine durch Jäger erlegt worden - die grosse Mehrheit im Broyebezirk. Diese Anzahl ist ungenügend, um eine wirksame Regulierung der Wildschweinbestände sicherzustellen und um zu verhindern, dass an landwirtschaftlichen Kulturen Schäden angerichtet werden.

Die von Wildschweinen im laufenden Jahr verursachten Schäden waren grösser als in den beiden Vorjahren. Entsprechend sind die Entschädigungen, die dieses Jahr gewährt worden sind, höher als 2007 (8000 Franken) und 2006 (17000 Franken). Für 2008 belaufen sie sich, wie 2005, auf ungefähr 35000 Franken. 2007 wurden im Kanton Freiburg 26 Wildschweine durch Jäger erlegt, gegenüber 20 im Jahr 2006 und 35 im Jahr 2005. 

Gemäss der Verordnung vom 7. Juni 2006 über die Ausübung der Jagd in den Jahren 2006, 2007 und 2008 ist die Jagd auf Wildschweine bis zum 31. Dezember 2008 gestattet. Die Verordnung gibt der Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft jedoch die Befugnis, die Jagd auf Wildschweine im Flachland zu verlängern, falls die Anzahl erlegter Wildschweine ungenügend ist.

Die ILFD hat nun in zehn Wildsektoren eine Verlängerung der Wildschweinjagd bis zum  31. Januar 2009 beschlossen, wobei sich die erwähnten Sektoren mehrheitlich im Broyebezirk, aber auch im Sense-, Saane- und Seebezirk befinden.

Ähnliche News