Verbreitung der BVD : Massnahmen für die Sömmerung 2010

10. Mai 2010 -15h00

Alpgemeinschaften, die gesperrte BVD-Tiere aufnehmen wollen, müssen sich umgehend beim Kantonstierarzt melden und eine Bewilligung beantragen. Der  Antrag für die Sömmerung 2010 ist erforderlich.

Auf der Alp kommen Tiere aus verschieden Betrieben zusammen, was das Risiko der Übertragung von BVD vergrössert. Um das Ausrottungsprogramm nicht zu gefährden, ist es unumgänglich gewissen Massnahmen zu treffen.

Verantwortliche von Alpen, die BVD gesperrte Tiere aufnehmen wollen, müssen sich deshalb umgehend beim Kantonstierarzt melden und anhand des vorhandenen Formulars eine Bewilligung beantragen.

Sie müssen auch vorgängig sämtliche Betriebe über die Risiken informieren und Massnahmen für ein sicheres Abkalben und für Aborte treffen. Diese Massnahmen werden durch den Kanton festgelegt und sind in der Verordnung vom 1. April 2010 über die Sömmerungsbedingungen festgehalten.

Weitere Informationen sind beim Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen erhältlich, unter der Nummer 026 305 80 70. 

Tierhalter mit BVD gesperrten Tieren, die trotzdem ihre Tiere auf die Alp schicken möchten, können sich an die Freiburgische Landwirtschaftskammer (026 467 30 00) wenden. Diese ist mit der Organisation der Alpen die gesperrte Tiere aufnehmen wollen beauftragt.

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