Feuerbrand ist eine für gewisse botanische Arten besonders gefährliche Krankheit. Deren Verbreitung kann verhindert werden, indem die verdächtigen Pflanzen nicht angefasst und bei der Gemeindeverwaltung oder dem kantonalen Pflanzenschutzdienst gemeldet werden.

Feuerbrand – Birnen
Feuerbrand – Birnen © 2018 Staat Freiburg, Grangeneuve
Vorbeugende Massnahmen

Mit seiner Verordnung vom 23. April 2007 hat die Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft verschiedene Massnahmen zur Bekämpfung des Feuerbrandes beschlossen. Er verbietet die Pflanzung von feuerbrandanfälligen Zier- Wildsträucher auf dem ganzen Kantonsgebiet.

Die anfälligen Wirtspflanzen des Feuerbrandes sind:

  • Eberesche, Elsbeere, Mehlbeere Speierlign (Sorbus L)
  • Felsenbirne (Amelanchier Med)
  • Feuerdorn (Pyracantha Roem.)
  • Glanzmispel (Photinia nussia Cardot)
  • Japanische Zierquitte (Chaenomeles Lindl.)
  • Mispel (Mespilus L)
  • Steinmispel (Cotoneaster Ehrh.)
  • Stranvaesia (Photinia davidiana Cardot)
  • Weissdorn (Crataegus L)
  • Wollmispel (Eriobotrya Lindl.)
  • Zierpflanzen der Gattung Cydonia, Malus und Pyrus

Anfällige Ziersträucher und Wildpflanzen, die vor dem 1. Juli 2001 gepflanzt waren, werden in Zukunft regelmässig durch die Gemeinden kontrolliert.

Als weitere vorsorgliche Massnahme gilt: die Beregnung oder die Ueberkronenberegnung der anfälligen Wirtspflanzen ist zu unterlassen.

Feuerbrand
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Feuerbrand
Vorgehen bei Verdacht auf Befall
  • Verdachtspflanze nicht berühren, kein krankes Material selber entnehmen (Verschleppungsgefahr)
  • Sofort melden (Meldepflicht)

Die kantonalen Zentralstellen für Pflanzenschutz (Tel. 026 305 58 65) und Obstbau (Tel. 026 305 58 66) stehen für zusätliche Informationen zur Verfügung.

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