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Das Bild zeigt die zweisprachige Brücke
Zweisprachigkeit in der landwirtschaftlichen Ausbildung © Alle Rechte vorbehalten

Zweisprachigkeit in der landwirtschaftlichen Ausbildung in Grangeneuve – ein Einsatz, der sich lohnt

Das Bild zeigt die zweisprachige Brücke
Zweisprachigkeit in der landwirtschaftlichen Ausbildung © Alle Rechte vorbehalten

19. September 2018 - 09h53

Grangeneuve, das Landwirtschaftliche Institut des Kantons Freiburg, ist die erste Landwirtschaftsschule der Schweiz, die für das Schuljahr 2017-2018 eine zweisprachige Ausbildung angeboten hat. Aufgrund des Erfolgs des ersten Jahrgangs kann Grangeneuve für diesen Herbst die Eröffnung von zwei Klassen ankündigen. Lernende, die sich für die zweisprachige Ausbildung interessieren, können sich für das Schuljahr 2018-2019 noch anmelden.

Schon seit vielen Jahren hat die Zweisprachigkeit in Grangeneuve ihren Platz. Nebst der höheren Fachschule für Lebensmitteltechnologie (HFLT, die man mit dem eidg. anerkannten Diplom als Techniker/in HF Lebensmitteltechnologie abschliesst), können nun auch die Absolventinnen und Absolventen der landwirtschaftlichen Lehre seit Herbst 2017 den beruflichen Unterricht im dritten Jahr auf Deutsch und Französisch belegen.

Für das Schuljahr 2017-2018 haben 19 Schülerinnen und Schüler diese von der Landwirtschaftsschule in Grangeneuve angebotene Option gewählt. Ein Jahr später ziehen sowohl die Berufsbildnerinnen und Berufsbildner in Lehrbetrieben, die Unterrichtenden wie auch die Lernenden selbst eine positive Bilanz. Alle Lernenden der zweisprachigen Klasse haben ihr eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) als Landwirtin oder Landwirt erlangt.

Die sowohl von Lehrern als auch Schülern geleisteten Anstrengungen für die Umsetzung der Zweisprachigkeit hat Früchte getragen. Die Führung einer Schule mit einem französisch- und einem deutschsprachigen Bildungsgang ist bereits keine leichte Sache, aber alle Kompetenzen von Grangeneuve zu bündeln und einen zweisprachigen Bildungsgang zu schaffen, war eine richtige Herausforderung, die erfolgreich bewältigt werden konnte. Schüler aus allen Regionen der Schweiz (Aargau, St. Gallen, Jura, Genf und Freiburg) reagierten positiv auf dieses neue Angebot und wagten die Vermischung zweier Kulturen und zweier Sprachen während ihrem dritten Lehrjahr.

Im Herbst 2018 werden zwei neue zweisprachige Klassen eröffnet.
 

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