Sexualleben und Familie

Der körperlichen und geistigen Gesundheit ist die sexuelle Gesundheit an die Seite zu stellen, trägt doch die Qualität des Sexuallebens, das in persönlicher Freiheit gestaltet wird, zum Wohlbefinden und zum inneren Gleichgewicht jeder Frau und jedes Mannes bei.

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In die Paarbeziehung bringen beide Partner ihr persönliches "Gepäck" ein, das aus den Erfahrungen und Prägungen ihres jeweiligen Vor­lebens besteht. Abgesehen von diesen individuellen Voraus­setzungen hängt die Qualität der Sexualbeziehung auch davon ab, wie weit es Mann und Frau gelingt, die Rollen, die ihnen herkömmlicher­weise zuge­teilt werden, abzulegen sowie sich dem Druck von aussen (Mode­strömun­gen, Familie, Altersgenossen) zu entziehen, um ihre Wünsche, Gefühle, Emotionen und Phantasie­vorstellungen klar ausdrücken zu können.

Für die Frau bleibt die Qualität ihres Sexuallebens darüber hinaus an ihre Stellung in der Gesellschaft, an ihre Geltung innerhalb der Paarbeziehung und der Familie gebunden.

Die Suche nach einem befriedigenden Sexualleben ist zuweilen eine schwierige Lehrzeit. Probleme verschiedener Art und Konflikte in der Paarbeziehung können sexuelle Schwierigkeiten bewirken oder umgekehrt die Folge sexueller Schwierigkeiten sein. Es ist wichtig, sich mit einer kompetenten Person beraten zu können (Beraterin für Familienplanung, in der Sexual- oder Eheberatung tätige Fachpersonen oder andere), um die nötige Hilfe zur Lösung dieser Schwierigkeiten zu finden.
 

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