Sexualität und Behinderung (Informationen für Eltern)

Wie kann die Frage der Sexualität mit Ihrem Kind angesprochen werden? Wie soll es auf die Pubertätszeit vorbereitet werden? Wie reagieren, wenn Ihr Kind im Jugendalter eine Liebesbeziehung eingehen möchte? Wie die Frage der Empfängnisverhütung und der Geschlechtsbeziehungen ansprechen? Mit derartigen Fragen sind die Familien häufig konfrontiert.

Der Zugang zu einem Gefühls- und Beziehungsleben, zur Sexualität sowie zu den Leistungen im Bereich sexuelle Gesundheit und Sexualinformation gehört zu den sexuellen Rechten. Für die Kinder und Jugendlichen der Sondereinrichtungen und Sonderschulen bevorzugen wir einen differenzierten und personalisierten Ansatz des Sexualkundeunterrichts.

Sexualkundeunterricht
Während seiner obligatorischen Schulzeit erhält Ihr Kind Sexualkundeunterricht, wo Sexualpädagoginnen verschiedene Themen behandeln, wie zum Beispiel: der menschliche Körper, die körperlichen Veränderungen in der Pubertät, Hygiene, die Sinne, angenehme und unangenehme Berührungen (Prävention sexuellen Missbrauchs), Privatsphäre und öffentlicher Bereich.

Die Lernziele werden individuell mit den Lehrpersonen besprochen, je nach den Bedürfnissen und dem spezifischen Niveau der Schülerinnen/Schüler, Gruppen oder Klassen.

Kostenlose Gespräche
Unsere Sexualberaterinnen und -berater bieten Ihnen unentgeltliche und vertrauliche Gespräche an, die Ihren Bedürfnissen und jenen Ihres Kindes gerecht werden.

Der Zweck der Gespräche besteht auch darin, es Ihrem Kind zu ermöglichen, Intimes zur Sprache zu bringen, sowie darin, es zur Selbstbestimmung zu ermuntern (Entscheidungen treffen, sich Ziele setzen) und sein Selbstwertgefühl zu stärken.