COVID-19: FAQ - Ihre Fragen, unsere Antworten

FAQ betreffend Coronavirus

Covid-19
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IMPFUNG

Die Bevölkerung mit Zugang zur Impfung ist nach Zielgruppen priorisiert und wird schrittweise erweitert. Ob Sie sich bereits impfen lassen können und alle anderen Fragen dazu finden Sie unter Covid-19: Impfung  

 


 

COVID-19: GRUNDLEGENDE FRAGEN

  • Wenn Sie die nachfolgenden Symptome aufweisen und eine besonders gefährdete Person* sind, kontaktieren Sie Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt oder die Notfallärztin/den Notfallarzt

    Wenn Sie die nachfolgenden Symptome seit 48 Stunden in leichter Form aufweisen, können Sie mittels CoronaCheck(www.fr.ch/coronacheck) herausfinden, ob ein Test angezeigt ist. Bleiben Sie Zuhause.

    • Symptome einer akuten Atemwegserkrankung (Halsschmerzen, Husten [meist trocken], Kurzatmigkeit, Brustschmerzen),
    • Fieber
    • und/oder plötzlicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns.

    Neu (ab dem 3. Dezember 2020): 

    • Kopfschmerzen
    • allgemeine Schwäche, Unwohlsein
    • Muskelschmerzen
    • Schnupfen
    • Magen-Darm-Symptome (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen)
    • Hautausschläge

    Bei diesen neuen Kriterien wird jedoch empfohlen, einen Arzt/eine Ärztin oder eine Gesundheitseinrichtung anzurufen, falls Sie den Verdacht haben, dass die Symptome einen anderen Grund haben.

    *(Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankung, chronische Atemwegserkrankung, Immunsuppression, Krebs, Adipositas, Schwangerschaft)

  • Betagte, Schwangere und Erwachsene mit Vorerkrankung* gelten in Bezug auf COVID-19 als besonders gefährdet und können schwer erkranken.

    *(Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankung, chronische Atemwegserkrankung, Immunsuppression, Krebs, Adipositas)

    Mehr Informationen für besonders gefährdete Personen.

  • Finden Sie heraus, ob ein Test angezeigt ist: www.fr.ch/coronacheck. Anschliessend haben Sie die Möglichkeit, sich für einen PCR-Test (Ergebnis innerhalb von 48 Stunden) im kantonalen Testzentrum im Forum Freiburg anzumelden. Rät der CoronaCheck zum Test, können Sie auch einen Schnelltest machen lassen (Apotheke).

    Ihre Hausärztin/Ihr Hausarzt bietet beide Testarten an (PCR- und Schnelltests) und wird Ihnen sagen, welcher von beiden für Sie geeignet ist.

    Mehr Informationen und die Liste der zugelassenen Apotheken: www.fr.ch/coronacheck.

     

  • Wenn Sie eine Meldung via  SwissCovid App bekommen haben, vereinbaren Sie einen Termin im kantonalen Testzentrum im Forum Freiburg via www.fr.ch/coronacheck, in einer Apotheke, die Schnelltests anbietet, oder in Ihrer Hausarztpraxis, wo beide Testarten angeboten werden.

    Mehr Informationen www.fr.ch/coronacheck.

     


 

UNTERRICHT

Ihr Kind ist krank: Kann es zur Schule oder zur Krippe gehen? Ihr Kind hatte Kontakt mit einer COVID-19-infizierten Person: Was tun? Hier finden Sie Informationen zu verschiedenen Themen im Zusammenhang mit Kindern und dem Coronavirus.

  • Ja, der Unterricht findet für die obligatorische Schule und für die nachobligatorische Schule wie Kollegien nach wie vor im Klassenzimmer statt. Die betreffenden Ausbildungseinrichtungen müssen ein COVID-19-Schutzkonzept umsetzen, das Hygiene- und Abstandsmassnahmen sowie Regeln für das Maskentragen und den begrenzten Zugang zu Gebäuden umfasst; dasselbe gilt für Berufsbildungskurse, einschliesslich der überbetrieblichen Kurse.

    Sollte sich die Situation verschlechtern, sind die Schulen bereit, die Organisation ihres Unterrichts zu überprüfen.

  • Ja, die Einrichtungen für das Vorschulalter bleiben geöffnet. Das gilt auch für Kinderkrippen und andere ausserfamiliäre Betreuungseinrichtungen, die ein Schutzkonzept vorweisen können.

  • Ab der Tertiärstufe sind Lehrveranstaltungen vor Ort nicht mehr erlaubt, weder an der Universität Freiburg noch an Hochschulen wie den Freiburger Fachhochschulen (HES-SO//FR) und der Pädagogischen Hochschule (PH). Ausnahmen sind Lehrveranstaltungen, die für den Ausbildungsgang wesentlich sind und für die eine Anwesenheit vor Ort zwingend erforderlich ist. Auch Privatunterricht kann weiterhin stattfinden.

  • Ja, dies gilt für Schü­le­rin­nen und Schü­ler (ab 12 Jahre alt) ab der Ori­en­tie­rungs­schu­le. Sie müs­sen die Maske nicht nur im Klas­sen­zim­mer, son­dern auf dem ge­sam­ten Ge­län­de der Aus­bil­dungs­stät­te tra­gen, auch wäh­rend der Pau­sen. Diese Re­ge­lung bleibt daher auch wäh­rend der Pau­sen, auf dem Weg von Hal­te­stel­len des öf­fent­li­chen Ver­kehrs zur Schu­le und auf an­de­ren Wegen, die zur Schu­le füh­ren, gül­tig, wenn kein aus­rei­chen­der Ab­stand zwi­schen den Per­so­nen ein­ge­hal­ten wer­den kann.

    An der Pri­mar­schu­le be­steht keine Mas­ken­pflicht. Kin­der, dür­fen auf Wunsch ihrer Fa­mi­li­en eine Maske tra­gen. Die Schu­le wird eine Schü­le­rin oder einen Schü­ler nicht auf­for­dern, die Maske ab­zu­neh­men, so­lan­ge sie oder er sie selbst auf­set­zen und ab­neh­men kann.

  • Vertreterinnen und Vertreter des Lehrpersonals, aber auch pädagogische Therapeutinnen und Therapeuten, Verwaltungs-, Technik- und Betreuungspersonal, sowie alle anderen zeitweise Beteiligten müssen  in der ganzen Einrichtungen und auch in den Pausen eine Maske tragen und die Abstandsregeln so weit wie möglich einhalten. Sie müssen auch die anderen Regelungen befolgen, beispielsweise die Hygiene- und Verhaltensregeln wie z.B. die regelmässige Desinfektion von Händen, Gegenständen oder Oberflächen. Diese Verpflichtungen bleiben unabhängig von der Ausbildungseinrichtung und dem Ausbildungsstufe gültig.

  • Nein. Die Schülerinnen und Schüler oder ihre Eltern sowie Studierende beschaffen sich die Gesichtsmasken, die persönlichen Gegenstände darstellen, auf eigene Kosten. Dem Schulpersonal hingegen werden die Masken kostenlos zur Verfügung gestellt.

  • In Ausbildungseinrichtungen, die zur schulischen oder akademischen Laufbahn gehören, sowie im Bereich der Freizeitgestaltung sind Privat- und Einzelunterricht weiterhin erlaubt. Klassenunterricht in Gruppen ist jedoch für Personen über 12 Jahren verboten. Stattdessen können Kurse auch im Fernunterricht angeboten werden. Das gilt beispielsweise für die Migros-Klubschule, Sprachschulen, Zeichen- und Töpferkurse.

    Es gibt jedoch eine Ausnahme für den Unterricht im Klassenzimmer: Er ist für maximal 30 Personen zugelassen, mit Maskenpflicht und Einhaltung der Abstandsregeln, wenn es sich um einen zertifizierenden Lehrgang handelt und die Anwesenheit der Studierenden als absolut notwendig erachtet wird (Sicherheit und Rettung, Gesundheit, Soziales und Integration). Beispiele hierfür sind Samariterinnen- und Samariterkurse und Sprachkurse für Migrantinnen und Migranten.

  • Von der obligatorischen Schule bis zum Gymnasium sind Schulausflüge wie Landschullager oder Wintersportlager bis zum 31. März 2021 verboten. Dasselbe gilt für Studienreisen und alle Aktivitäten, die mindestens eine auswärtige Übernachtung beinhalten. Aktivitäten ohne auswärtige Übernachtungen in der obligatorischen Schule, etwa Schulanlässe, Schulreisen und Sport- oder Themenwochen, können in der Schweiz nur organisiert werden, wenn Hygiene- und Verhaltensmassnahmen eingehalten werden können.

    Für den tertiären Bildungsbereich sind Auslandsaufenthalte mit Ausnahme von individuellen Austauschreisen bis zum Ende des akademischen Jahres 2020/21 verboten. Einzelne Auslandspraktika können bis auf weiteres beibehalten werden.

  • Schutzmassnahmen für Sportunterricht und Sportkurse werden auf der Internetseite des Amts für Sport publiziert. Die Regeln für den Sportunterricht in der Schule unterscheiden sich von den Regeln für die Ausübung von Sport und Tanz im Allgemeinen.

  • Alle COVID-19-gefährdeten Personen oder die mit ihnen zusammenlebenden Personen können normal  in die Ausbildungseinrichtungen gehen. Sie müssen, wie jede andere Person auch, einen ausreichenden Abstand einhalten und/oder die Maske tragen und die Hygienevorschriften in Zusammenhang mit dem Coronavirus befolgen. Schülerinnen und Schüler, die auf ärztliche Stellungnahme für gefährdet erklärt werden, dürfen der Schule jedoch fernbleiben. Sie erhalten dann Fernunterricht.

  • Eltern haben das Recht und die Pflicht, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Kommt eine Schülerin oder ein Schüler nicht zur Schule oder weigern sich die Eltern, sie oder ihn ohne triftigen Grund zur Schule zu schicken, fragt die Schulleitung bei den Eltern nach. Wenn sie an ihrer Entscheidung festhalten und das Kind zuhause behalten, wird beim Oberamtmann Anzeige erstattet. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler erhalten keinen Fernunterricht.

  • Die Eltern müssen ihr Kind oder ihre Jugendliche oder ihren Jugendlichen zu Hause behalten, wenn ein Elternteil oder eine bei der Familie lebende Person über 12 Jahren auf ein Testergebnis wartet. Wenn der Test negativ ist und die oder der Jugendliche keine Symptome hat, kann sie oder er in die Schule zurückkehren. Wenn in der Familie ein Elternteil oder eine Person über 12 Jahren positiv auf COVID-19 getestet wurde, bleibt die oder der Jugendliche natürlich auch zu Hause, bis die Anweisungen des Kantonsarztamts vorliegen.

  • Schülerinnen und Schüler mit Symptomen sollten eine Hygienemaske tragen, isoliert werden und sofort nach Hause gehen. In der Primarschule werden die Eltern des Kindes von der Schulleitung informiert und gebeten, das Kind abzuholen. Nützliche Informationen darüber, was in dieser Situation zu tun ist, finden Sie auf der folgenden Webseite.

    Im Falle eines bestätigten COVID-19-Falls in einer Klasse wird die Ausbildungseinrichtung nicht automatisch geschlossen oder die Klasse unter Quarantäne gestellt. Es ist Sache des Kantonsarztamts, nach einer Beurteilung der Lage entsprechende Massnahmen zu verordnen.

  • Wenn unter Schülerinnen und Schülern ein Ausbruch von Fieber, Husten oder einer «grippeähnlichen Erkrankung» ausbricht, ohne dass mindestens eine Person über 12 Jahre in ihrer Umgebung erkrankt ist, ist es unwahrscheinlich, dass es sich um COVID-19 handelt. Andere Krankheiten können die Symptome verursachen, weshalb sich die Eltern an den Kinder- oder Hausarzt wenden, der entscheiden wird, ob eine Konsultation notwendig ist. Es ist daher sehr wichtig, herauszufinden, ob es in der Umgebung des Kindes Personen gibt, die Symptome von COVID-19 aufweisen. Diese Personen sollten dann so bald wie möglich in einem Schnelltestzentrum getestet werden. Ein ungetestetes Kind, bei dem kein Fall von Coronavirus in seiner Umgebung aufgetreten ist, kann 24 Stunden nach den letzten Symptomen wieder zur Schule gehen.


 

PFLEGEEINRICHTUNGEN

  • Besuche in Spitälern und Geburtshäusern sind unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Patientinnen und Patienten, die nicht oder nicht mehr an Covid-19 leiden, dürfen Angehörige empfangen, allerdings erst ab dem fünften Tag des Spitalaufenthaltes. Täglich darf nur eine Person für höchstens eine Stunde empfangen werden. Die Besuche finden von 14 bis 20 Uhr und nur im Zimmer statt. Für Besuche auf der Geburtenabteilung und in der Pädiatrie sowie für Besuche von Angehörigen auf der Intensivstation oder in Situationen am Lebensende gelten immer besondere Bedingungen.

  • Die Pflegeheime richten sich nach den Weisungen des Kantonsarztes. Wurden z. B. zwei Bewohnerinnen oder Bewohner positiv getestet, kann der Besuch im Pflegeheim verboten werden. Wenn bewilligt, muss jeder Besuch registriert werden (Name der Besucherinnen und Besucher, Kontaktinformationen und besuchte Person, Datum des Besuchs, keine Symptome, die mit Covid-19 in Zusammenhang stehen könnten), um die Rückverfolgbarkeit gewährleisten zu können. Es ist kein Körperkontakt erlaubt, die Anzahl der Besucherinnen und Besucher ist auf zwei pro Bewohnerin oder Bewohner und Tag begrenzt und die Dauer des Besuchs beträgt höchstens eine Stunde. Personen, die sich in Isolation oder Quarantäne befinden, sind in der Regel von Besuchen ausgeschlossen. Ausnahmen sind jedoch möglich, z. B. für Menschen am Lebensende oder in Notsituationen. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Kantonalen Weisung Covid-19 für Pflegeheime.

  • Mit Notsituationen sind Situationen gemeint, in denen sich die Bewohnerin oder der Bewohner im Stich gelassen fühlt, stark an Einsamkeit leidet und sich dies durch Anzeichen für einen beschleunigten körperlichen und geistigen Abbau äussert, geprägt durch Anorexie, Unterernährung, Rückzugs- und Widerstandsverhalten. Die Leitung der betreffenden Einrichtung entscheidet, ob ein entsprechendes Besuchsrecht gewährt wird oder nicht.


 

FÜR DIE ÖFFENTLICHKEIT ZUGÄNGLICHE EINRICHTUNGEN UND ANLAGEN

  • Bis zum 28. Februar 2021 sind oder bleiben geschlossen: Alle Geschäfte und Märkte, die nicht Güter für den kurzfristigen und täglichen Bedarf anbieten, das sind Bars, Cafés, Restaurants (einschliesslich derer auf und an Skipisten), Erfrischungsstände, Kabaretts, Diskotheken, Freizeit- und Unterhaltungszentren, Kunsteisbahnen, Museen, Galerien, Theater, Kinos, Fitnesszentren und andere Sporteinrichtungen in Innenräumen. Schwimm- und Thermalbäder, Spa’s und Wellness-Anlagen sind ebenfalls geschlossen, mit Ausnahme derjenigen in Hotels für im Hotel logierende Gäste.

  • In seiner Verordnung legt der Bundesrat detailliert fest, welche Güter er als Güter des Grundbedarfs und des täglichen Bedarfs betrachtet. Folglich werden alle Geschäfte, die solche Produkte nicht anbieten, egal ob Food oder Non-Food, als «nicht lebensnotwendig» betrachtet und müssen ihre Türen schliessen. Gemäss Gesetz sind «lebensnotwendige» Güter:

    • Frische Lebensmittel (Fleisch, Fisch, Wurst, Milchprodukte, Eier, frisches Obst und Gemüse, Brot und Brot und Patisserie)
    • Sogenannte «trockene» Lebensmittel (alkoholische und nicht-alkoholische Getränke, Süsswaren, Tabakwaren, Konserven, Mehle, Getreide, Reis, Nudeln, Gewürze, Tiefkühlprodukte, Babynahrung)
    • Drogerie- und Hygieneartikel wie Seifen, Kosmetika, Deodorants usw.
    • Geschirr wie Besteck und Küchenutensilien, Koch- und Vorratsgeräte usw.
    • Reinigungs- und Pflegemittel
    • Zeitungen und Zeitschriften
    • Papeterieprodukte
    • Zimmerpflanzen, Schnittblumen, Heimwerker- und Gartenartikel (Werkzeuge, Baumaterialien, Saatgut, Erde usw.)
    • Fotografische Ausrüstung
    • Elektrotechnische Ersatzteile und Zubehör (Batterien usw.)
    • Strumpfwaren, Unterwäsche und Babykleidung
    • Futtermittel und Produkte für die Tierhygiene und Tierhaltung, sowie Tiere, die für eine artgerechte Haltung angeschafft werden müssen.

    Geschlossen sind daher: Bekleidungs- und Schuhgeschäfte, Elektrofachgeschäfte (ausser für Reparaturen), Spielwarengeschäfte, Buchhandlungen (ausser für Zeitungen und Schreibwaren), Schmuck- und Uhrengeschäfte (ausser für Reparaturen) sowie Hobbygeschäfte (Kurzwaren, Dekoration, Modellbau, Heimwerkerbedarf usw.). Ausstellungen im Baubereich (für Küchen, Sanitäranlagen usw.) öffnen nur auf Vereinbarung hin.

  • Ja, die anderen Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe wie Coiffeursalons, Banken sowie Selbstbedienungseinrichtungen (z. B. Shops in Bahnhöfen, Autowaschanlagen) bleiben von Montag bis Samstag geöffnet, ausser zwischen 19 Uhr abends und 6 Uhr morgens. An Sonntagen dürfen nur Bäckereien und Apotheken ihre Kundinnen und Kunden bedienen. Ebenfalls geöffnet bleiben Mensen in Schulen (bis zur Sekundarstufe II), Takeaway-Betriebe und Lieferservices, Skilifte.

  • Sportgeschäfte dürfen nur für Vermietung und Reparaturen geöffnet werden. Jeglicher Verkauf ist verboten. «Click and Collect» ist erlaubt. In Skigebieten darf diese Dienstleistung auch am Sonntag zur Verfügung stehen.

  • «Click and Collect» ist für alle geschlossenen Geschäfte des nicht täglichen Bedarfs und für den Verkauf von nicht zum Verkauf erlaubten Gütern in Geschäften erlaubt. Dafür ist jedoch ein effizientes Schutzkonzept umzusetzen. Geschäfte und Verkaufsflächen dürfen nicht zugänglich sein, ausser einer klar definierten Zone für die Abholung und Bezahlung der Ware, die zuvor online bestellt wurde. An- und Ausprobieren von Waren ist verboten.

  • Alle Degustationen und Verkostungen sind verboten, unabhängig davon, ob es sich um Essen oder Trinken handelt. Diese Regel gilt für alle Arten von Geschäften. Bei Weinhändlerinnen und -händlern sowie Winzerinnen und Winzern zum Beispiel ist nur der Verkauf erlaubt. Dasselbe gilt überall, auch auf den Märkten.

  • Die Kantinen von Unternehmen, Mensen an Ausbildungsstätten und Kinderbetreuungseinrichtungen, die einem Schutzkonzept entsprechen, können geöffnet bleiben, vorausgesetzt, dass sie nur mit eigenem Personal arbeiten. Dasselbe gilt für familienergänzende Betreuungseinrichtungen, die Gemeinschaftsräume für Mahlzeiten von Caterern nutzen, und für Räumlichkeiten, die den Studierenden für die Mittagspausen zur Verfügung gestellt werden. Im letzteren Fall ist jedoch ein Schutzkonzept anzuwenden und es sind Tische für maximal vier Personen vorzusehen.

    Weitere Informationen über Schulverpflegungsdienste (Kantinen, Mensen, Räumlichkeiten zur Einnahme von eigener Verpflegung, Cafeterien usw.) sowie über die Massnahmen, die von Wirtinnen und Wirten und den Schulen zur Bekämpfung von COVID-19 zu ergreifen sind, finden Sie in diesem Dokument.

  • Hotels dürfen offen bleiben und Mahlzeiten (morgens, mittags, abends) können nur den Gästen serviert werden, die dort auch übernachten. Alle Wellnessbereiche, Spas und andere Bars in diesen Einrichtungen unterliegen der gleichen Regel.

  • In der Parahotellerie können Gästezimmer und Campingplätze geöffnet bleiben. Biwaks und Massenlager wie Ferienheime und Schlafsaalunterkünfte müssen jedoch unbedingt geschlossen bleiben.

  • Kulturelle Spielstätten wie Theater, Kinos, Veranstaltungs- und Konzertsäle bleiben mindestens bis zum 28. Februar 2021 geschlossen. Museen und Kunstgalerien dürfen bis zu diesem Datum ebenfalls nicht mehr öffnen.


 

FAMILIE

  • Sie möchten den Gesundheitszustand Ihres Kindes von einer Fachperson beurteilen lassen? Oder sein Gesundheitszustand verschlechtert sich? Dann rufen Sie:

    1. zuerst die/den behandelnde/n Kinderärztin/Kinderarzt an,
    2. bei deren/dessen Abwesenheit die Zentrale der Notfallärztinnen/Notfallärzte,
    3. bei lebensbedrohlichen Notfällen die 144.

    Ob ein Kind unter 12 Jahren getestet wird entscheidet im Kanton Freiburg ausschliesslich die Kinderärztin/der Kinderarzt, im Einvernehmen mit den Eltern und gemäss den spezifischen Empfehlungen des BAG.

    Kinder ab 12 Jahren mit Symptomen müssen sich testen lassen.

    Die verschiedenen Fälle werden auf COVID-19: Kinder und Gesundheit beschrieben.

  • Wenn Sie das Contact Tracing Team des Kantonsarztamtes nicht kontaktiert hat, können Sie weiterhin zur Arbeit, jedoch unter Einhaltung der Abstandsregeln, mit Maske und unter Überwachung Ihres Gesundheitszustands.

    Dies gilt nicht für Ihre Kinder.

    Wenn Sie kontaktiert und unter Quarantäne gestellt wurden, können Ihre Kinder weiterhin zur Schule, jedoch müssen Sie sich an die Abstandsregeln halten und eine Maske tragen.

    Die Eltern müssen ihr Kind zuhause behalten, wenn:

    • ein Elternteil oder eine Person über 12 Jahren, die im gleichen Haushalt wie die Eltern lebt, auf ein Testergebnis wartet. Ist der Test negativ und das Kind zeigt keine Symptome, kann es in die Schule zurückkehren;
    • ein Elternteil oder eine Person über 12 Jahren, die im gleichen Haushalt wie die Eltern lebt, positiv auf COVID-19 getestet wurde, für die Zeit, in der das Kantonsarztamt Ihnen Anweisungen gibt.
  • Tragen Sie eine Maske und halten Sie sich an die Abstandsregeln. Händehygiene ist zwingend. 

    Die Eltern müssen ihr Kind zuhause behalten, wenn:

    • ein Elternteil oder eine Person über 12 Jahren, die im gleichen Haushalt wie die Eltern lebt, auf ein Testergebnis wartet. Ist der Test negativ und das Kind zeigt keine Symptome, kann es in die Schule zurückkehren;
    • ein Elternteil oder eine Person über 12 Jahren, die im gleichen Haushalt wie die Eltern lebt, positiv auf COVID-19 getestet wurde, für die Zeit, in der das Kantonsarztamt Ihnen Anweisungen gibt.
  • Grundsätzlich gilt die Quarantäne nicht für die Kinder, wenn sie keinen engen Kontakt mit einem positiven Fall hatten.

    Lässt sich eine vollständige Isolation aufgrund der Anwesenheit und des Alters des Kindes nur schwer umsetzen, müssen die Eltern beim Verlassen des Zimmers eine Maske tragen und alles unternehmen, um enge Kontakte zu vermeiden. Beim Auftreten von Symptomen ist ein Test zu machen.

  • Die Quarantäne der unter demselben Dach lebenden Kinder beginnt gleichzeitig mit der Isolierung des positiven Elternteils.

    Für Kinder unter 12 Jahren dauert die Quarantäne genau so lange wie die Isolierung des Elternteils oder der Eltern. Wird die Isolierung verlängert, erfolgt dies entsprechend auch für die Quarantäne.

    Für Kinder über 12 Jahre endet die Quarantäne 10 Tage nach dem letzten engen Kontakt mit dem positiv getesteten Elternteil. Das bedeutet, dass das Kind auch nach Beendigung der Isolation des Elternteils oder der Eltern weiterhin in Quarantäne bleiben muss. In diesem Fall, wenn ein oder mehrere Kinder nicht selbstständig sind, kann der Elternteil zu Hause bleiben. Das Arztzeugnis für das Kind dient dann als Nachweis für den Arbeitgeber.

  • Nein, für Kinder unter 12 Jahren gilt keine Maskenpflicht, ausser, wenn sie in Quarantäne sind bzw. positiv getestet wurden und zu einer ärztlichen Untersuchung oder zum Test gehen. 

  • Ein Elternteil begibt sich mit dem Kind in Quarantäne. Das ärztliche Zeugnis des Kindes gilt als Attest für den Arbeitgeber des Elternteils, der nicht zur Arbeit geht.

  • Sie müssen nicht in Quarantäne; überwachen Sie jedoch Ihren Gesundheitszustand und kontaktieren Sie bei Symptomen Ihren Arzt. Halten Sie Abstand und Tragen Sie eine Maske.

  • Kontaktieren Sie die Schulleitung und die Kinderärztin/den Kinderarzt.


 

MUSIK, GESANG, THEATER

  • Kinder unter 16 Jahren können alle musikalischen und Theater-spezifischen Aktivitäten ohne jede Einschränkung und ohne das obligatorische Maskentragen ausüben. Die Aktivität muss jedoch in Gruppen von maximal 10 Personen, einschliesslich Betreuungspersonal, stattfinden. Die Praktizierung des Chorgesangs ist verboten, ausser im schulischen Rahmen (1H bis 8H). Nur Einzelpersonen- und Individual-Unterricht sind erlaubt.

  • Theater-Amateurinnen und Amateure oder diejenigen der Instrumentalmusik ab 16 Jahren oder älter können weiterhin an Einzelproben oder Proben in Gruppen von höchstens 5 Personen teilnehmen, sofern sie eine Maske tragen und einen ausreichenden Abstand zwischen den Personen einhalten. Sie können auf das Maskentragen verzichten, wenn es sich um grosse Räumlichkeiten handelt und wenn zusätzliche Regeln zur Abstands- und Kapazitätsbegrenzung zur Anwendung gelangen. Amateur-Chorgesang ist verboten. Bitte beachten Sie, dass nur Privat- und Einzelunterricht erlaubt sind.

  • Proben von professionellen Künstlerinnen und Künstlern sowie Ensembles bleiben erlaubt. Konzerte und andere Arten von Aufführungen ebenfalls, allerdings nur, wenn entsprechende spezifische Schutzmassnahmen ergriffen werden.


 

QUARANTÄNE UND ISOLATION

  • Sind Sie von COVID-19 genesen und können Sie eine Bestätigung eines positiven Testergebnisses vorlegen, der nicht mehr als drei Monate zurückliegt, kann Ihre Quarantäne aufgehoben werden. Diese Bestätigung ist per Mail an sancovid@fr.ch zu schicken. Machen Sie bei Symptomen den CoronaCheck.

  • Eine Person kommt in Quarantäne, wenn sie engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatte. Bei einer sehr hohen Anzahl an positiven Fällen kann die Quarantäne auf die im selben Haushalt lebenden Personen begrenzt werden, weil das Contact Tracing nicht möglich ist.

    Quarantäne bedeutet hauptsächlich:

    • Vermeiden Sie zehn Tage lang jeden Kontakt zu Personen, die nicht zu Ihrem Haushalt gehören.
    • Überwachen Sie Ihren Gesundheitszustand, machen Sie den CoronaCheck (www.fr.ch/coronacheck) oder – wenn Sie eine besonders gefährdete Person sind – kontaktieren Sie Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt, sobald Symptome auftreten, und begeben Sie sich in Selbstisolation.

    Das Kantonsarztamt verhängt die Quarantäne, via SMS oder Anruf an die betroffene Person durch das Contact Tracing.

  • Positiv getestete Person müssen sich in Isolation begeben. Sie sind in Isolation? Das müssen Sie tun:

    • Bleiben Sie alleine in der Wohnung oder, wenn Sie mit anderen Personen zusammenleben, in einem Zimmer, und halten Sie die Tür geschlossen. Lüften Sie regelmässig.
    • Lassen Sie sich Lebensmittel sowie andere unverzichtbare Produkte durch Familienangehörige oder Freunde vor die Haustür liefern.
    • Vermeiden Sie jeden Kontakt mit anderen Personen.
    • Halten Sie sich strengstens an die Hygieneregeln.

    Die Isolation darf frühestens 10 Tage ab Symptombeginn und Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden beendet werden.

    • Nach Ablauf der vorgesehenen Isolationsdauer:
      • Wenn Sie seit 48 Stunden symptomfrei sind, können Sie die Isolation aufheben (Sie können in den Alltag zurückkehren).
      • Wenn Sie noch Symptome haben, machen Sie einen Termin bei Ihrer Hausärztin/Ihrem Hausarzt oder wenden Sie sich an die Notfallärztin/den Notfallarzt.
    • Falls Sie einen plötzlichen Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns hatten: Es kann länger dauern, bis sich die Geruchs- und Geschmacksnerven erholen. Daher können Sie die Isolation aufheben, wenn dieser als einzige Symptomatik nach Ablauf der Isolationsdauer noch weiterbesteht.

    Mehr Informationen

     


 

VERSAMMLUNGEN UND VERANSTALTUNGEN

  • Ob sie nun in privaten Räumen oder im öffentlichen Raum stattfinden, etwa auf Spielplätzen oder in Parks oder auch auf Trottoirs und Fuss- und Wanderwegen, sind Gruppenbildungen bis zu höchstens 5 Personen erlaubt, Kinder eingeschlossen. Im privaten Raum sind Kinder unter 12 Jahren nicht gezwungen eine Maske zu tragen und der Bund empfiehlt, dass sich darin Personen aus höchstens 2 Haushalten treffen.

  • Der Bund schreibt das Tragen von Masken (ausser für Kinder unter 12 Jahren) in öffentlich zugänglichen, belebten Aussenbereichen vor. Dies ist besonders in Fussgängerzonen in Stadtzentren der Fall, wo es oft schwierig ist, Abstände einzuhalten. Es ist jedem selbst überlassen, zu entscheiden, wann das Tragen einer Maske notwendig ist, aber im Zweifelsfall sollte die Maske getragen werden.

    Wenn in öffentlichen Bereichen und in einer Situation mit hohem Verkehrsaufkommen die präventiven Massnahmen nicht eingehalten werden können, können die Gemeinden die Bereiche festlegen, in denen das Tragen von Masken vorgeschrieben ist. Die Gemeinden bestimmen den Perimeter und informieren die Bevölkerung.

  • Für jede organisierte Veranstaltung oder Versammlung ist ein Schutzkonzept vorgeschrieben. Das Schutzkonzept schreibt insbesondere jederzeit das Tragen von Masken, die Desinfektion der Hände und einen ausreichenden Abstand zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu jeder Zeit vor. Die Organisatorin oder der Organisator muss sicherstellen, dass das Schutzkonzept erstellt und umgesetzt wird. Sie oder er sammelt die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, bewahrt sie 14 Tage lang auf und vernichtet sie danach. Auch die Anzahl der erlaubten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist je nach Art der Veranstaltung unterschiedlich.

    Können externe Märkte im Freien stattfinden?

    Ja, Märkte im Freien sind erlaubt, solange sie Produkte des kurzfristigen und täglichen Bedarfs gemäss der Liste des Bundes anbieten. Es sind Schutzkonzepte erforderlich, die insbesondere eine angemessene Führung der Besucherinnen- und Besucherströme ermöglichen (Bodenmarkierungen, Klebeband usw.) und sicherstellen, dass der erforderliche Abstand zwischen Personen eingehalten werden kann. Das Tragen einer Maske ist in allen Bereichen vorgeschrieben, in denen starker Besucherinnen- und Besucherandrang es unmöglich macht, die erforderlichen Abstände jederzeit einzuhalten. Dies ist in der Regel auf Märkten der Fall. Auch Vieh- und Schlachtviehmärkte im Freien sind erlaubt.

    Stellen politische Veranstaltungen eine Ausnahme dar?

    Politische Demonstrationen müssen ebenfalls vom zuständigen Oberamt genehmigt werden. Die Teilnehmerinnen- und Teilnehmerzahl ist derzeit auf 30 Personen begrenzt. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Unterschriftensammlungen darf 10 Personen nicht überschreiten.

    Was gilt für behördliche Sitzungen?

    Sie müssen auch ein Schutzkonzept vorsehen. Die maximale Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer variiert von Fall zu Fall. Sitzungen des Grossen Rates und seiner Kommissionen, diejenigen des Gemeinde- und des Generalrates sowie Gemeindeversammlungen und -kommissionen sind ohne Personenbegrenzung zulässig. Offizielle Sitzungen und Versammlungen von politischen Parteien, Vereinen und Gruppen, zum Beispiel zu Wahlzwecken oder zur Konkretisierung politischer Positionsbezüge, sind auf maximal 30 Personen begrenzt.

    Müssen die Versammlungen der interkommunalen Verbände vor Ort tagen?

    Interkommunale Verbände können auf Wunsch vor Ort tagen. Aber der Vorstand kann auch eine Sitzung in schriftlicher Form (Zirkularverfahren) oder elektronisch vorsehen.

    Was ist mit Gewerkschafts-, Arbeitgeber- und Mitarbeiterversammlungen?

    Das Gleiche gilt für Gewerkschafts-, Arbeitgeber- und Mitarbeiterversammlungen in Unternehmen: Wenn sie nicht verschoben werden können, per Videokonferenz oder im Zirkularverfahren organisiert werden können, sind sie auf 30 Personen begrenzt.

  • Nichtpolitische Versammlungen von Verbänden, Gesellschaften, Vereinen oder Clubs ebenso wie Veranstaltungen von Stockwerkeigentümerinnen und -eigentümern sind so weit wie möglich zu vermeiden. Wenn sie jedoch vor Ort organisiert werden sollen, ist die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf 10 Personen begrenzt.

    Die statuarischen Versammlungen öffentlich-rechtlicher Körperschaften, die ihrerseits auf 30 Personen begrenzt sind, müssen ihrerseits die Genehmigung des Oberamtmanns einholen. Für all diese Arten von Versammlungen muss ein Schutzkonzept vorliegen.

  • Ja, alle offiziellen und politischen Versammlungen, statutarischen Versammlungen, Gewerkschafts- oder Arbeitgeberversammlungen, politischen Demonstrationen und anderen Veranstaltungen, die in Artikel 2 Abs. 2 der Verordnung des Staatsrates erwähnt werden, müssen über ein Schutzkonzept verfügen, das vom Oberamtmann genehmigt werden muss.

  • Gewerbliche Veranstaltungen im Freien sind generell verboten. Obst- und Gemüsemärkte, die Lebensmittel oder andere Grundnahrungsmittel und Waren des kurzfristigen und täglichen Bedarfs anbieten, sind jedoch ohne Personenbegrenzung erlaubt. Das Tragen von Masken ist obligatorisch, und sie müssen eine Bewilligung des entsprechenden Oberamtes einholen und ein Schutzkonzept vorsehen, bevor sie stattfinden können. Dieses Schutzkonzept muss die klare Abgrenzung des Raums, die Steuerung der Personenflüsse (genaue Bewegungsrichtung mit einem Eingang und einem Ausgang), die maximal zulässige Personenzahl entsprechend der zur Verfügung stehenden Fläche und die Anwendung der geltenden sanitären Massnahmen (insbesondere die Pflicht zum Tragen einer Maske und die Einhaltung der Abstände zwischen den Personen) vorsehen. Viehmärkte im Freien und Schlachtviehmärkte sind ebenfalls erlaubt.

  • Nein, Veranstaltungen zur kostenlosen Verteilung von lebensnotwendigen Gütern an die Bevölkerung (soziale Aktionen) unterliegen den gleichen Anforderungen. Sie sind ohne Begrenzung der Personenanzahl erlaubt.

  • Re­li­giö­se Fei­ern sind, so­lan­ge der Ab­stand zwi­schen den Per­so­nen gewährleistet ist und ein Raum pro Person von 4 m2 re­spek­tiert wird, auf 50 Per­so­nen be­schränkt, am­tie­ren­des Per­so­nal nicht ein­ge­schlos­sen. Das­sel­be gilt für Be­er­di­gun­gen, bei denen das am­tie­ren­de Personal oder das Be­stat­tungs­per­so­nal ebenfalls nicht mitgezählt wird.

  • Bei zivilen Trauungen auf dem Standesamt schreibt das Bundesgesetz vor, dass die Eheschliessung unter Ausschluss der Öffentlichkeit, d.h. mit maximal 5 Personen (Braut und Bräutigam, Trauzeugen, Standesbeamtin oder Standesbeamter) durchgeführt werden darf. Bei kirchlichen Trauungen ist die Teilnehmerzahl auf 10 Personen begrenzt, amtierendes Personal nicht mitgerechnet. Die gleiche Regel gilt für Tauffeiern.

  • Wie die Gemeindeversammlungen sind auch die Pfarrei- und Kirchgemeindeversammlungen ohne Personenbeschränkung zugelassen. Für diese verschiedenen Versammlungen ist es auch notwendig, ein Schutzkonzept zu planen und umzusetzen.


 

PERSÖNLICHE DIENSTLEISTUNGEN

  • Betriebe, die routinemässig Takeaway-Dienstleistungen anbieten und Hauslieferungen durchführen, sind zulässig, solange sie die Nahrungsmittel in geschlossenen Behältnissen ausgeben können. Sie sind täglich bis 23 Uhr geöffnet, auch sonntags. Der Verkauf von Getränken (nur in geschlossenenen Behältnissen) ist nur den Personen erlaubt, die eine Mahlzeit bestellen. Ein Schutzkonzept ist erforderlich. Was die Skigebiete betrifft, darf ein Verkauf nur im Freien erfolgen. Eine Terrasse ist nicht zugänglich. Das Inventar muss verstaut sein und die sanitären Anlagen im Inneren dürfen nicht zugänglich sein. Die Restaurants auf und neben den Pisten sind nur für Schulen anlässlich von derern Skitagen zugänglich (Schutzkonzept Schulkantinen).

  • Nein, Institutionen, die Dienstleistungen anbieten, die durch anerkannte Pflegeberufe ausgeübt werden (Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Physiotherapeutinnen und -therapeuten usw.) oder soziale Dienstleistungen anbieten, sind während der üblichen Öffnungszeiten geöffnet. Dienstleistungsanbietende Institutionen anderer Pflegeberufe (Naturheilerinnen und -heiler, Homöopathinnen und Homöopathen, Kinesiologinnen und Kinesiologen) sind ebenfalls geöffnet. Sie sind ab 19 Uhr und auch sonntags geschlossen.

  • Nein. Im Gegensatz zur Situation im Frühling 2020 müssen Coiffeur-, Schönheits-, Barbiersalons oder auch Tätovierstudios nicht schliessen. Sie bleiben während der üblichen Öffnungszeiten offen; schliessen aber spätestens um 19 Uhr und sonntags.

  • Jawohl. Wäschereien und Nähateliers sind zu den üblichen Zeiten geöffnet. Das Gleiche gilt für Schuhmacher, Schreinereien und alle Reparatur- und Wartungsgeschäfte wie Juweliere, Uhrmacher, Haushaltsgerätegeschäfte und Garagen, die technische Dienstleistungen anbieten.

  • Die öffentliche Verwaltung, die Polizei, Autovermietungen, Hotels und Selbstbedienungseinrichtungen (Tankstellen, Selbstbedienungs- oder Automateneinrichtungen) bleiben während der üblichen Öffnungszeiten geöffnet. Poststellen, Banken und Reisebüros dürfen ebenfalls öffnen, jedoch nicht länger als bis 19.00 Uhr und sie sind sonntags geschlossen.

  • Bibliotheken und Ludotheken sind geöffnet, aber nur für die Ausleihe. Der Zugang zu den Lesesälen ist für Studierende und Forschende der Einrichtung, welche die Bibliothek beherbergt, gestattet. Die Tourismusbüros sind zu den üblichen Zeiten geöffnet.


 

SPORT UND TANZ

  • Alle Hallen- oder Indoor-Sportanlagen sind im Prinzip geschlossen, ausser für Jugendliche unter 16 Jahren, für den Schulsport (obligatorische Schule) und für den Spitzensport.

    Sportanlagen im Freien können unter bestimmten Bedingungen, die eng mit den dort ausgeübten Sportarten zusammenhängen, geöffnet bleiben.

    Skigebiete können geöffnet bleiben, sofern die Schutzkonzepte und Bundesvorgaben bezüglich Kapazitätsgrenzen in geschlossenen Verkehrsmitteln rigoros umgesetzt und strikt durchgesetzt werden. Alle Seilbahnen im Kanton Freiburg haben vom Staat grünes Licht für die Öffnung erhalten. Jedoch bleiben Restaurants in Skigebieten und auf Pisten geschlossen. Es ist ihnen jedoch erlaubt, Take-away-Verkäufe anzubieten.

  • Alle sportlichen Aktivitäten - ausgenommen Wettkämpfe - sind im Freien und in Turn- und Sporthallen für Kinder unter 16 Jahren in allen Sportarten und Tänzen erlaubt, solange die Gesamtzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer 10 Personen (einschliesslich einschliesslich betreuendes Personal) nicht überschreitet.

    Für Personen ab 16 Jahren sind sportliche und tänzerische Aktivitäten ohne Körperkontakt - ausgenommen Wettkämpfe - nur im Freien und in Gruppen von maximal 5 Personen (einschliesslich des Aufsichtspersonals) erlaubt.

    Sportliche Aktivitäten mit Körperkontakt wie Fussball, Hockey, Basketball, Kampfsportarten oder Sporttänze sind verboten. Für diese Disziplinen sind Einzeltraining und technische Übungen ohne Körperkontakt nur im Freien und in Gruppen von maximal 5 Personen (einschliesslich des betreuenden Personals) erlaubt.

  • Für Personen ab 16 Jahren sind sportliche und tänzerische Aktivitäten ohne Körperkontakt - ausgenommen Wettkämpfe - nur im Freien und in Gruppen von maximal 5 Personen (einschliesslich des betreuenden Personals) erlaubt. Für Kinder unter 16 Jahren ist der Zutritt zu Innenräumen auch sonntags zu den üblichen Zeiten erlaubt, sofern die Gruppe nicht mehr als 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (einschliesslich Betreuungspersonal) umfasst.

  • Nein, Sportwettkämpfe sind in allen Bereichen verboten, ausser für hochrangige Sportlerinnen und Sportler, die einem der nationalen Kader oder einer der Nationalmannschaften eines nationalen Sportverbandes angehören. Ihre Trainingsaktivitäten sind auch erlaubt, wenn sie einzeln, in Gruppen von maximal 15 Personen oder in festen Wettkampfmannschaften durchgeführt werden. Eine weitere Ausnahme: Auch Mannschaften, die einer vorwiegend professionellen Liga angehören, dürfen trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen.

  • Sportliche Aktivitäten mit Körperkontakt wie Fussball, Hockey, Basketball, Kampfsportarten oder Sporttänze sind verboten. Für diese Disziplinen sind unter gewissen Bedingungen (vgl. zwei Fragen weiter oben) nur Einzeltrainingseinheiten ohne Körperkontakt erlaubt.

    Ebenfalls verboten sind: Tennis, Badminton und Tischtennis, Minigolf (ausser für Clubs), Crossfit, Spinning und ähnliche Aktivitäten. Schwimmbäder sind für die Öffentlichkeit geschlossen (Schwimmkurse und Babyschwimmen sind verboten). Kunsteisbahnen, Kletter- oder Fechthallen und andere Hallensportanlagen sind ebenfalls geschlossen. Nur Jugendliche unter 16 Jahren, schulische Aktivitäten und Elitesportler sind von den Verboten weiter oben ausgenommen.

  • Für Personen unter 16 Jahren können Yoga, Pilates und ähnliche Aktivitäten in Gruppen von bis zu 10 Personen (einschliesslich des Betreuungspersonals) in einem eigenen und gut durchlüfteten Raum praktiziert werden. Für Personen über 16 Jahren sind diese Disziplinen nur in Gruppen von 5 Personen (einschliesslich Betreuungspersonal) und nur im Freien erlaubt.

  • Reitsportzentren bleiben geöffnet. Was interne und externe Installationen für sportliche Aktivitäten mit Hunden betrifft, so bleiben sie geschlossen, ausser für individuelle Kurse.


 

TESTS

  • Im Kanton Freiburg haben Personen mit leichten Symptomen die Möglichkeit, sich im kantonalen COVID-19-Testzentrum des HFR im Forum Freiburg testen zu lassen (PCR-Tests, Ergebnisse im Prinzip innerhalb von 48 Stunden).

    Die Freiburger Bevölkerung hat auch Zugang zu den Schnelltests (Ergebnisse innerhalb von 15-20 Min.), die in zugelassenen Apotheken und bei den meisten behandelnden Ärzten verfügbar sind.

    Der behandelnde Arzt kann beide Tests (PCR- und Schnelltests) durchführen, er wird entscheiden, welcher Test je nach Situation angezeigt ist.

    Zur Anmeldung im Testzentrum und für weitere Informationen: www.fr.ch/coronacheck

     

  • Wenden Sie sich an Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt, es sei denn, Sie haben eine Meldung über die SwissCovid App erhalten. In diesem Fall müssen Sie den CoronaCheck auf www.fr.ch/coronacheck machen, um einen Termin im kantonalen Testzentrum oder in einer Apotheke zu vereinbaren.

  • In folgenden Fällen werden die Testkosten von der Krankenkasse übernommen:

    • Sie haben den CoronaCheck gemacht und dieser zeigt einen Test an.
    • Sie haben keine Symptome, hatten jedoch Kontakt mit einer positiv getesteten Person und haben eine Meldung vom Kantonsarzt bzw. über die SwissCovid App erhalten (Test frühestens ab dem 5. Tag nach Kontakt).
    • Sie müssen sich auf Anweisung des Kantonsarztamtes testen lassen.

    In allen anderen Fällen wird Ihnen die Hausärztin/der Hausarzt den Test verrechnen und Sie über die Kosten informieren.

  • Rufen Sie die Hotline Gesundheit an (084 026 1700), wenden Sie sich an eine Apotheke oder Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt.

  • Normalerweise sollte es nicht dazu kommen. Wenn doch, rufen Sie die Hotline Gesundheit an oder versuchen Sie, sich in der Apotheke testen zu lassen. 

  • Erfolgt der serologische Test auf ärztliche Anordnung, übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Ihre Hausärztin/Ihr Hausarzt kann Sie über die Kosten informieren.

  • Wenn Sie positiv sind, erhalten Sie vom Kantonsarztamt eine SMS oder einen Anruf. Über die SMS können Sie für sich und die Personen, die im gleichen Haushalt wohnen, direkt ein ärztliches Zeugnis beantragen; die Bearbeitung dauert höchstens fünf Arbeitstage. Bei einem Anruf durch das Kantonsarztamt werden die notwendigen Informationen für das ärztliche Zeugnis direkt bei diesem Anruf erfasst.

    Das Kantonsarztamt ist die einzige Stelle, die diese Art von Zeugnis ausstellen kann.


 

ARBEIT

  • Telearbeit wird jetzt zur Norm. Die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind verpflichtet, sie im Rahmen ihrer Tätigkeit, wo dies «ohne unverhältnismässigen Aufwand» möglich ist, umzusetzen. Wo dies nicht möglich und mit vertretbarem Aufwand durchführbar ist, müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Gesichtsmaske tragen, wenn zwei oder mehr Personen im selben Raum arbeiten. Die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber hat insbesondere dafür zu sorgen, dass physische Trennungen vorhanden sind, dass Teams getrennt werden oder dass im Aussenbereich Masken getragen werden. Wenn sie nicht in der Lage sind, zu Hause oder unter ähnlichen Bedingungen zu arbeiten, werden schutzbedürftige Personen von der Arbeitspflicht befreit und erhalten ihren vollen Lohn. Andererseits haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter keinen Anspruch auf Aufwandsentschädigung für die Erledigung ihrer Arbeitspflichten von zu Hause aus.

  • In geschlossenen und engen Räumen und Fahrzeugen müssen die Mitarbeiter eine Gesichtsmaske tragen, wenn zwei Personen zusammenarbeiten. Wer aus besonderen Gründen, insbesondere aus medizinischen Gründen, davon befreit ist, muss ein Arztzeugnis eines berechtigten Arztes vorlegen. Das Personal an den Schaltern von öffentlichen Verkehrsbetrieben und Autovermietungen ist von der Maskenpflicht ausgenommen.

  • Kontaktieren Sie Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt. 

  • Nein. Sie müssen unverzüglich die Schulleitung über Ihre Situation informieren. Es sei jedoch daran erinnert, dass ein positiver Fall von COVID-19 in einer Klasse nicht automatisch zur Quarantäne führt. Diese Gesundheitsmassnahme kann nach einer Beurteilung der Situation nur vom Kantonsarztamt (KAA) angeordnet werden. Weitere Informationen finden Sie hier

  • Ja, das können Sie tun, solange Sie keine Symptome haben. Sie müssen jedoch Ihre Schulleitung benachrichtigen.

  • Machen Sie den CoronaCheck, wenn die Symptome mit einer COVID-19-Infektion vereinbar sind (Husten, Fieber, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns). Bleiben Sie Zuhause, bis das Testergebnis vorliegt. Bei einem positiven Testergebnis müssen Sie mindestens 10 Tage lang und bis Sie seit 48 Stunden symptomfrei sind in Isolation. Bei einem negativen Testergebnis können Sie zur Arbeit zurück, sobald Ihr Allgemeinzustand es zulässt (in der Regel 24 Stunden nach Abklingen der akuten Symptome). 

  • Fällige oder nicht fällige Löhne, Kurzarbeit, Erwerbsausfallersatz (EO), Bankkredite für Unternehmerinnen und Unternehmer, Lehrlingssituation, ausbildende Unternehmen und Studierender der Fachhochschulen: Sie finden zahlreiche Antworten auf Ihre Fragen auf dieser Webseite. Die Informationen werden regelmässig aktualisiert. Hier finden Sie auch alle notwendigen Formulare für die Beantragung von Entschädigungen.

    Die Hotline Wirtschaft und Unternehmen steht Ihnen unter der Nummer 026 304 14 10 montags bis freitags, von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr für Antworten auf Ihre Fragen zur Verfügung.

  • Als «Härtefälle» gelten Unternehmen, die aufgrund der Art ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit besonders von den Folgen der Pandemie betroffen sind. Dies sind vor allem Unternehmen, die in den Bereichen Veranstaltungen oder Tourismus, Messen und Reisedienstleistungen tätig sind. Unternehmen, die bereits sektoriell Förderungen des Bundes erhalten (Kultur, Sport, ÖV, Medien), haben dagegen keinen Anspruch auf diese Entschädigung. Ausserdem liegt ein «Härtefall» vor, wenn der Jahresumsatz des Unternehmens im Jahr 2020 weniger als 60 % des Durchschnitts der letzten Jahre beträgt. Das Antragsformular und weitere Informationen finden Sie auf der Website der Wirtschaftsförderung.

  • Ja, der Staatsrat hat mit seinen Beschlüssen vom 23. Oktober 2020 und vom 3. November 2020 beschlossen, Wirtschaftseinheiten zu unterstützen, die ihre Haupttätigkeit aufgeben mussten. Diese Unterstützung in Höhe von schätzungsweise 7 Mio. Franken sieht vor, dass die Nettomiete der Mieterinnen und Mieter und die Hypothekarzinsen der Eigentümerinnen und Eigentümer getragen werden, und zwar anteilig für die Dauer der Schliessung. Sie finden hier alle Bedingungen und Konditionen zur Umsetzung dieser Massnahme. Für weitere Informationen rufen Sie die Nr. 026 305 24 13 an oder schreiben Sie eine E-Mail an fermetureimposee@fr.ch. Anträge müssen bis 31. Januar 2021 eingereicht werden.

  • Der Staatsrat hat in der Tat eine Massnahme beschlossen, um die Situation von Personen zu verbessern, die sich aufgrund der angeordneten Schliessungen in Kurzarbeit befinden. Im Prinzip erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit eine Entschädigung in Höhe von 80 % ihres üblichen Gehalts. Diese neue kantonale Unterstützung erfolgt in Form einer Kompensation von 10 der nicht kompensierten 20 %. Es sind keine besonderen Massnahmen seitens der Arbeitgeberin, des Arbeitgebers, der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers erforderlich. Die Auszahlung dieser Entschädigung erfolgt direkt durch die öffentliche Arbeitslosenkasse (OALK), und zwar auf der Grundlage der initialen Beantragung von Kurzarbeit vom November 2020, die von den von der Massnahme betroffenen Unternehmen eingereicht wurde.

  • Diese Unterstützung ist für Führungskräfte, die von ihrem eigenen Unternehmen angestellt sind, und deren Ehegattinnen und -gatten (nach Abzug der bereits erhaltenen Kurzarbeitsentschädigungen) sowie Selbständigerwerbende, die aufgrund eines voraussichtlichen Einkommens im Jahr 2019 von mehr als 90 000 Franken oder weniger als 10 000 Franken von der Bundesverordnung über Massnahmen bei Erwerbsausfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus ausgeschlossen sind, vorgesehen. In beiden Fällen ist die monatliche Entschäfigung nach oben auf 2560 Franken begrenzt. Anträge können nur mit einem elektronischen Formular eingereicht werden, und dies bis spätestens am 31. Januar 2021.


 

REISEN UND TOURISMUS

  • Wenn Sie Fragen dazu haben, rufen Sie bitte die Infoline des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) für Reisende in die Schweiz an. Sie ist täglich von 6 Uhr bis 23 Uhr unter der Nummer 058 464 44 88 erreichbar.

  • Wenn Sie von einer Reise aus einem Staat oder einem Gebiet mit hohem Infektionsrisiko zurückkehren, ist bei Ihrer Rückkehr eine Quarantäne von 10 Tagen obligatorisch. Eine Quarantäne ist jedoch nicht obligatorisch für einen einfachen Transit durch die Schweiz von weniger als 24 Stunden ohne Zwischenstopp. Die Personen müssen sich innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise beim Kanton anmelden, indem sie das folgende Online-Meldeformular (ganz unten auf der Webseite) ausfüllen. Es werden stichprobenartig Kontrollen durchgeführt. Die Nichteinhaltung dieser Anmeldepflicht oder der Quarantäne kann mit einer Geldbusse von bis zu 10 000 Franken bestraft werden.

    Diese Regeln gelten für Schweizerinnen und Schweizer und für ausländische Staatsangehörige (Touristinnen, Touristen oder Personen ohne Aufenthaltsbewilligung oder Visum).

    Für weitere Informationen finden Sie Informationen in verschiedenen Sprachen auch unter der Website des BAG.

  • Für Ausländerinnen und Ausländer, die aus einem Risikoland in die Schweiz einreisen, ist eine Quarantäne von 10 Tagen vorgeschrieben. Gehen Sie unmittelbar nach Ihrer Ankunft nach Hause oder suchen Sie eine geeignete Unterkunft (z. B. ein Hotel oder eine Ferienwohnung) auf. Halten Sie unterwegs einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen ein und tragen Sie eine Maske. Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Melden Sie dann Ihre Ankunft innerhalb von zwei Tagen bei der zuständige kantonalen Behörde an und gehen Sie 10 Tage lang nicht aus.

  • Ihre Arbeitgeberin oder ihr Arbeitgeber ist in zwei Fällen zur Lohnfortzahlung verpflichtet: einerseits, wenn sie oder er die- oder derjenige ist, die oder der Sie zur Arbeit in einen Staat oder ein Gebiet mit hohem Infektionsrisiko geschickt hat und Sie sich nach Ihrer Rückkehr in Quarantäne begeben müssen; und andererseits, wenn sie trotz Quarantäne im Homeoffice arbeiten können. Wenn Sie aufgrund der Quarantäne für Reisende, die in die Schweiz einreisen, arbeitsunfähig sind und von Ihrer Arbeitgeberin oder Ihrem Arbeitgeber keinen Lohn erhalten, gelten die folgenden Grundsätze: Sie haben Anspruch auf COVID-19-Erwerbsersatzentschädigung, wenn Ihr Reiseziel zum Zeitpunkt der Abreise nicht auf der BAG-Liste der Staaten und Territorien mit hohem Infektionsrisiko aufgeführt war. Sie haben jedoch keinen Anspruch auf Erwerbsersatzentschädigung, wenn das Land bei Ihrer Abreise bereits auf dieser Liste aufgeführt war. Die eigentliche Prüfung erfolgt zwischen Ihnen und Ihrer Arbeitgeberin oder Ihrem Arbeitgeber.

  • Artikel 4 der Verordnung des Bundes über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (Covid-19) im Bereich des internationalen Personenverkehrs sieht in gewissen Situationen Möglichkeiten der Befreiung von der Quarantäne vor. Anträge dazu sind an die folgende E-Mail-Adresse zu richten sancovid@fr.ch  und müssen so viele Einzelheiten wie möglich und die vollständigen Kontaktdaten, einschliesslich der Telefonnummer der betreffenden Person, enthalten.

  • Ein negativer Test hebt weder die obligatorische Quarantäne auf, noch verkürzt er deren Dauer. Ein solches Ergebnis schliesst eine Infektion nicht aus. Die biologische Erklärung hierfür finden Sie auf der BAG-Website Coronavirus: Häufig gestellte Fragen (FAQ).

  • Wenn Sie nicht in der Lage sind, das Online-Formular auf der Website des Staates Freiburg auszufüllen, können Sie die Hotline Gesundheit anrufen. Sie ist täglich von 9 bis 17 Uhr unter der Nummer 084 026 1700 erreichbar.

  • Solange Sie sich nur für weniger als 24 Stunden im Transitland befinden, besteht keine Notwendigkeit, in Quarantäne zu gehen. Unter Transit verstehen wir das Durchqueren des Landes aus geografischer Notwendigkeit, um von einem Punkt A nach Punkt B zu gelangen, ohne im Land verbleiben zu wollen. Ein Aufenthalt von weniger als 24 Stunden, der nicht unter den Transit oder die Durchreise fällt, erfordert eine 10-tägige Quarantäne, und Sie müssen sich nach der Einreise in die Schweiz innerhalb von 48 Stunden über das Online-Meldeformular (ganz unten auf der Webseite) bei der kantonalen Behörde melden.

  • Ja, die geltende Liste im Moment der Einreise ins Gebiet der Schweiz legt bei der Einreise eine Quarantänepflicht fest. Im Falle, dass Länder hinzugefügt werden, ist keine Quarantäne erforderlich, wenn die Person zurückkehrt, bevor die neue Liste in Kraft tritt (Land, das vor dem Inkrafttreten der neuen Liste angekündigt wurde).

  • Um einen Covid-19-Test für Reisezwecke zu machen, können Sie sich an Ihren Hausarzt oder die Medizinische Permanence (026 321 11 44) wenden. In beiden Fällen ist eine Terminvereinbarung erforderlich. Sie können sich von Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr unter der Nummer 026 467 67 67 (ohne Voranmeldung) auch an das Centre médico-chirurgical de Fribourg (CMCF) wenden.

    Die Kosten des PCR-Tests (zwischen 150 und 200 Franken), müssen von der betreffenden Person getragen werden, wenn sie keine Symptome hat. Es ist nicht ratsam, zu reisen, wenn Sie Symptome haben, auch wenn Ihr Test negativ ist. Serologische Tests sind für die Diagnose nicht anerkannt und geben keine Auskunft über die Immunität.

  • Wenn Sie einen Staat oder eine Zone durchquert haben, der/die kein hohes Infektionsrisiko aufwies, kann die zuständige kantonale Behörde die Dauer der Quarantäne verkürzen. Sie sollten daher ab dem Tag, an dem Sie zuletzt ein Risikoland oder eine Risikozone verlassen haben, 10 Tage einplanen, wobei Tag 1 der Tag der Ausreise aus diesem Land darstellt.

    Wenn Sie sich über die genaue Dauer Ihrer Quarantäne nicht sicher sind, können Sie die Hotline Gesundheit unter der Nummer 084 026 17 00 anrufen.

  • Nein, die Grenzschutzbeamten prüfen nur, ob die Person zur Rückkehr in die Schweiz berechtigt ist: Schweizer Staatsangehörigkeit, Visum, Aufenthaltsbewilligung, gültige Bewilligung usw.