COVID-19: Breites und repetitives Testen: Vorgehen im Kanton Freiburg

Das präventive, breit angelegte Testen kann in verschiedenen Bereichen und Einrichtungen (Bildung, Wirtschaft, Kultur, Sport, Risikoinstitutionen), bei bestimmten Ereignissen oder in bestimmten geografischen Gebieten durchgeführt werden, je nach epidemiologischer Lage.

Informationen zum Pflichtenheft für die Organisation von Veranstaltungen mit Covid- Zertifikat sind auf folgender Seite zu finden:

Allgemein

Gemäss den Empfehlungen des BAG gilt statt der Homeoffice-Pflicht eine Homeoffice-Empfehlung. Die Wiederaufnahme der Arbeit vor Ort ist nicht mehr an die Durchführung von repetitiven Tests gebunden.

Mitarbeitende von Einrichtungen oder Organisationen, die weiterhin regelmässig testen, können nach Analyse der Situation durch unser Tracing-Team auf dem Arbeitsweg von der Kontaktquarantäne befreit werden. Es ist zu beachten, dass die Ausnahme von der Quarantänepflicht nur für berufliche Tätigkeiten gilt, nicht für private.

Arbeitgebende sind verpflichtet, die Gesundheit der Mitarbeitenden am Arbeitsplatz zu schützen. Daher ist ein Schutzkonzept mit Händehygiene und Einhaltung des Abstands von 1,5 Metern immer noch angezeigt. Auch müssen die Arbeitgebenden entscheiden, wo und wann das Tragen einer Maske am Arbeitsplatz nötig ist. Das wiederholte Testen ist kein Ersatz für das Schutzkonzept, sondern eine Ergänzung.

Die Mitarbeitenden müssen informiert werden, dass sie sich privat und beruflich nicht öfter als einmal in 24 Stunden testen lassen dürfen. Personen mit einem dokumentierten, positiven COVID-19-Test können während sechs Monaten ab Aufhebung der Isolation nicht am repetitiven Testen teilnehmen. Geimpfte Personen sind ebenfalls vom breiten und repetitiven Testen ausgeschlossen.
In folgenden Fällen gilt eine Person als vollständig geimpft:

  • nach Impfung mit zwei Dosen eines in der Schweiz zugelassenen mRNA-Impfstoffes oder
  • nach Impfung mit einer Einzeldosis eines in der Schweiz zugelassenen mRNA-Impfstoffes für Personen mit einer früheren, bestätigten SARS-CoV-2-Infektion. 

Verschiedene Einrichtungen und Organisationen (betrifft nicht die Risikoinstitutionen)

Einrichtungen und Organisationen, die breit testen möchten, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um für eine Erstattung der Testkosten durch den Bund in Frage zu kommen.

Bei den gepoolten Speicheltests braucht es für die Laboranalyse und die Rückerstattung mindestens vier Proben. Wir empfehlen mindestens zehn Testpersonen, damit das Minimum von vier Proben auch unter Berücksichtigung von Abwesenheiten (Krankheit, Ferien u. Ä.), des freiwilligen Charakters der Testungen und der vollständig geimpften und genesenen Personen erreicht werden kann.

Ist Ihre Einrichtung eher klein, können Sie repetitive Tests mit Antigen-Schnelltests durchführen, die Sie auf der kantonalen Plattform bestellen können. Die Antigen-Schnelltests müssen unter Aufsicht einer Gesundheitsfachperson durchgeführt werden. Dabei wird lediglich der Preis des Antigentests rückerstattet. Die Logistik und das für das Testen notwendige Personal wird weder vom Bund noch vom Kanton übernommen. Natürlich können Sie sich auch an einen Hausarzt oder eine Apotheke wenden.

Die repetitiven Tests werden höchstens einmal pro Woche durchgeführt.

Die Mitarbeitenden sind darüber zu informieren, dass die Teilnahme am repetitiven Testen freiwillig und anonym ist.

Risikoinstitutionen

Der Staatsrat hat beschlossen, das gezielte und repetitive Testen von Personal ohne COVID-19-Zertifkat, das Kontakt zu den in den Risikoinstitutionen betreuten Personen hat, ab dem 1. September 2021 für obligatorisch zu erklären.

Diese Pflicht gilt für Spitäler, Kliniken, Geburtshäuser, Ambulanzdienste, Einrichtungen und Tagesstrukturen für ältere Personen, Hilfs- und Hauspflegedienste sowie Sondereinrichtungen für Menschen mit Behinderung und für Suchtkranke.

Die Anforderungen für das betroffene Personal sind analog auf externe Akteurinnen und Akteure anwendbar, die engen Kontakt mit den betreuten Personen haben (bspw. Coiffeurinnen und Coiffeure, Physiotherapeutinnen und -therapeuten).

Der ambulante, nicht stationäre Bereich (Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Physiotherapiezentren u. Ä.) ist von dieser Massnahme ausgenommen.

Bei den gepoolten Speicheltests braucht es für die Laboranalyse und die Rückerstattung mindestens vier Proben. Angesichts der Testpflicht reichen grundsätzlich vier Personen für die Umsetzung der gepoolten Speicheltests aus. Wir empfehlen mindestens zehn Testpersonen, damit das Minimum von vier Proben auch bei Abwesenheiten (Krankheit, Ferien u. Ä.) erreicht werden kann.

Ist Ihre Einrichtung eher klein, können Sie repetitive Tests mit Antigen-Schnelltests durchführen, die Sie auf der kantonalen Plattform bestellen können. Die Antigen-Schnelltests müssen unter Aufsicht einer Gesundheitsfachperson durchgeführt werden. Dabei wird lediglich der Preis des Antigentests rückerstattet. Die Logistik und das für das Testen notwendige Personal wird weder vom Bund noch vom Kanton übernommen. Natürlich können Sie sich auch an einen Hausarzt oder eine Apotheke wenden.

Die repetitiven Tests werden mindestens einmal pro Woche durchgeführt. Die Mitarbeitenden müssen informiert werden, dass sie sich privat und beruflich nicht öfter als einmal in 24 Stunden testen lassen dürfen.

Die Teilnahme am repetitiven Testen ist obligatorisch, mit AUSNAHME von:

Personen mit einem dokumentierten, positiven COVID-19-Test während sechs Monaten ab Aufhebung der Isolation.

Vollständig geimpften Personen:
In folgenden Fällen gilt eine Person als vollständig geimpft:

  • nach Impfung mit zwei Dosen eines in der Schweiz zugelassenen mRNA-Impfstoffes oder
  • nach Impfung mit einer Einzeldosis eines in der Schweiz zugelassenen mRNA-Impfstoffes für Personen mit einer früheren, bestätigten SARS-CoV-2-Infektion.

 

Für den Antrag ist das nachfolgende Online-Formular auszufüllen.

Verpflichtungen der Organisation/Einrichtung, die präventiv und breit testet

Die Organisation/Einrichtung, die präventiv und breit testet, verpflichtet sich zu Folgendem:

Durchführung des breiten Testens

  • Online-Formular ausfüllen und zusammen mit dem Schutzkonzept einschicken, damit die Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) das Formular validieren kann und der Bund die Testkosten übernimmt.
  • Geschultes Personal einstellen und eine Nachbetreuung durch einen Personalarzt oder einen Heimarzt gewährleisten, wenn Antigen-Schnelltests gewählt werden. Andere allfällige Kosten sind von der unterzeichnenden Organisation/Einrichtung zu tragen.
  • Die Plattform, die vom Kanton für das repetitive Testen aufgeschaltet wurde, nutzen. NB: Nur Organisationen/Einrichtungen mit Validierung der GSD können mit einer Erstattung der Testkosten rechnen und sind berechtigt, die Plattform zu nutzen.
  • Sich über die Kostenübernahme des Bundes informieren (Verordnung 3 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus).
  • Nachverfolgung bei positivem Test sicherstellen.
  • Breites Testen höchstens einmal pro Woche für alle Organisationen, ausser die Risikoinstitutionen, die mindestens einmal pro Woche testen.
  • Die Tests für maximal 12 Wochen durchführen.
  • WICHTIG: Ist ein Pool positiv, ist die/der Poolverantwortliche/r innert zwei Stunden zu informieren. Diese Information kann rund um die Uhr an renssancovid@fr.ch übermittelt werden.

Kommunikation und Datenschutz

  • Jegliche Änderung der angegebenen Informationen muss auf der Plattform aktualisiert werden.
  • Mitarbeitende informieren, dass die Tests freiwillig und nicht verpflichtend sind. AUSNAHME: Risikoinstitutionen. Die Teilnahme ist obligatorisch. 
  • Schutz der persönlichen Daten der Mitarbeitenden garantieren; der Arbeitgeber darf nicht wissen, wer einen Test durchführt oder wie die einzelnen Testergebnisse ausfallen (AUSNAHME: Risikoinstitutionen).
  • Mitarbeitende informieren, dass sie sich privat und beruflich nicht öfter als einmal in 24 Stunden testen lassen dürfen.
  • Mitarbeitende informieren, dass Personen mit einem dokumentierten, positiven COVID-19-Test während sechs Monaten ab Aufhebung der Isolation nicht am repetitiven Testen teilnehmen können. Geimpfte Personen sind ebenfalls vom breiten und repetitiven Testen ausgeschlossen.
    In folgenden Fällen gilt eine Person als vollständig geimpft:
    • nach Impfung mit zwei Dosen eines in der Schweiz zugelassenen mRNA-Impfstoffes oder
    • nach Impfung mit einer Einzeldosis eines in der Schweiz zugelassenen mRNA-Impfstoffes für Personen mit einer früheren, bestätigten SARS-CoV-2-Infektion.

Anmeldung zum breiten Testen: Vorgehen

  1. Das nachfolgende Formular ausfüllen.
  2. Die verlangten Dokumente abgeben (Schutzplan und unterzeichnete Verpflichtungserklärung).
  3. Validierungs-E-Mail des Kantons abwarten, bevor die Tests gestartet werden.
  4. Sich über die URL aus der Validierungs-E-Mail mit der Plattform verknüpfen.

 

Anmeldeformular

*= Pflichtfeld
Antragstellende Organisation (z. B. Unternehmen, Schule, Einrichtung)
Testverantwortliche/r
Informationen Testing

NB: Die Nutzung der Plattform ist nicht vorgesehen, wenn für das repetitive Testen weniger als 4 Personen ausgewählt wurden.

Download Verpflichtungserklärung (PDF) zur Unterschrift

▼ Verlangte Unterlagen (Anhänge)
  • Kontakt Hotline: 0800 792 824 (werktags von 8 bis 18 Uhr)

 

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Herausgegeben von Direktion für Gesundheit und Soziales

Letzte Änderung : 08/10/2021