FAQ zum Coronavirus betreffend Alltag.

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VERSAMMLUNGEN UND VERANSTALTUNGEN

  • Unabhängig davon, ob die Versammlungen privat oder im öffentlichen Raum stattfinden, z. B. auf Plätzen oder Spielplätzen, in Parks oder auf Trottoirs und Fusswegen, sind sie auf maximal 10 Personen, einschliesslich Kinder, begrenzt. Zu beachten ist auch, dass es an den Gemeinden ist zu entscheiden, ob sie öffentlichen Grund für die Bevölkerung schliessen oder nicht.

  • La Confédération impose l’obligation du port du masque dans les espaces extérieurs accessibles au public et qui sont animés. Elles ciblent notamment les zones piétonnes fréquentées des centres urbains où il est souvent difficile de respecter les distances. Il revient à chacun de déterminer le moment où le port s’impose, mais, en cas de doute, le masque doit être porté.

    Lorsque, sur l’espace public et dans une situation de forte affluence, les mesures de prévention ne sont pas respectées, les communes peuvent définir les zones dans lesquelles le port du masque est obligatoire. Les communes en fixe le périmètre et assure l’information à la population. 

  • Für jede organisierte Veranstaltung und Versammlung ist ein Schutzkonzept obligatorisch. Laut dem Schutzkonzept ist es je nach Situationen obligatorisch, eine Maske zu tragen, sich die Hände zu desinfizieren und jederzeit einen ausreichenden Abstand zwischen den Teilnehmenden einzuhalten. Der Organisator muss die Ausarbeitung und Umsetzung des Schutzkonzepts sicherstellen. Er sammelt die Kontaktdaten der Teilnehmenden, bewahrt sie 14 Tage lang auf und vernichtet sie dann. Die zulässige Anzahl von Teilnehmenden ist je nach Art der Versammlungen unterschiedlich.

    Dürfen Märkte im Freien stattfinden?

    Märkte im Freien sind erlaubt. Schutzkonzepte werden vorgechrieben, insbesondere um eine angemessene Kanalisierung der Personen zu ermöglichen (Bodenmarkierungen, Bänder usw.), damit der erforderliche Abstand zwischen den Personen eingehalten werden kann. Das Tragen einer Maske ist überall dort vorgeschrieben, wo es das Menschenaufkommen nicht erlaubt, die Abstände jederzeit einzuhalten. Dies ist auf den Märkten im Allgemeinen der Fall.

    Sind politische Veranstaltungen eine Ausnahme?

    Für politischen Veranstaltungen braucht es ausserdem eine Bewilligung des betreffenden Oberamts. Die Zahl der Teilnehmenden ist derzeit auf 30 Personen begrenzt. An Unterschriftensammlungen dürfen nicht mehr als 10 Leute teilnehmen.

    Was ist mit Sitzungen im Zusammenhang mit dem politischen Leben der Gemeinwesen?

    Auch für sie muss ein Schutzkonzept vorgesehen werden. Die maximale Teilnehmerzahl variiert von Fall zu Fall. Keine Begrenzung der Zahl der Teilnehmenden gibt es für die Sitzungen des Grossen Rates und seiner Kommissionen, für die Sitzungen der Gemeinde- und Generalräte sowie für die Gemeindeversammlungen und die Sitzungen der Kommissionen. An offiziellen Sitzungen und Versammlungen von politischen Parteien, Vereinen und Gruppierungen, zum Beispiel zu Wahlzwecken oder um politische Parolen festzulegen, dürfen höchstens 30 Personen teilnehmen.

    Und Gewerkschafts-, Arbeitgeber- und Personalversammlungen?

    An Versammlungen von Gewerkschafts-, Arbeitgeber- und Personalorganisationen in den Unternehmen dürfen ebenfalls höchstens 30 Personen teilnehmen.

  • Versammlungen nicht politischer Natur von Verbänden, Vereinen und Klubs sowie Veranstaltungen der Art StWE-Versammlungen sind möglichst zu vermeiden. Wenn sie dennoch in Anwesenheit organisiert werden müssen, dürfen höchstens 10 Personen daran teilnehmen. Für die statutarischen Versammlungen öffentlich-rechtlicher Körperschaften braucht es eine Bewilligung des Oberamtmanns. Für all diese Versammlungen muss ebenfalls ein Schutzkonzept erarbeitet werden.

  • Das hängt von der Situation ab. Kommerzielle Veranstaltungen im Innern, wie z. B. Tage der offenen Tür, sind streng verboten. Für alle übrigen kommerziellen Veranstaltungen variiert die maximale Teilnehmerzahl. Obst- und Gemüsemärkte und Flohmärkte sind ohne Personenbeschränkung zulässig. Die übrigen kommerziellen Veranstaltungen im Freien, Verkaufs- und Weihnachtsmärkte brauchen eine Bewilligung des zuständigen Oberamts und müssen ein Schutzkonzept vorweisen. Dasselbe gilt für Veranstaltungen zur kostenlosen Verteilung von Gütern des täglichen Bedarfs an die Bevölkerung (soziale Aktionen).

  • An religiösen Feiern dürfen höchstens 30 Personen, das Kirchenpersonal nicht eingeschlossen, teilnehmen, wenn die Abstände zwischen den Personen eingehalten werden können. Dasselbe gilt für Beerdigungen, bei denen das amtierende Personal und die Angestellten des Bestattungsunternehmens auch nicht mitgezählt werden.

    Wie können Hochzeiten organisiert werden?
    Zivile und religiöse Heiraten werden gleich behandelt. Unabhängig davon, ob es sich um eine zivile oder eine religiöse Trauung handelt, ist die Teilnehmerzahl auf 10 beschränkt, die Amtsträger/innen nicht eingeschlossen.

  • Wie die Gemeindeversammlungen dürfen auch Pfarrei- und Kirchgemeindeversammlungen ohne Begrenzung der Teilnehmerzahl stattfinden. Für diese verschiedenen Versammlungen muss ebenfalls ein Schutzkonzept geplant und umgesetzt werden.


 

FÜR DIE ÖFFENTLICHKEIT ZUGÄNGLICHE EINRICHTUNGEN UND ANLAGEN

  • Unbedingt geschlossen bleiben müssen Cafés und Restaurants, Bars, Diskotheken, Unterhaltungs- und Freizeiteinrichtungen und -betriebe, Theater, Museen, Kunstgalerien und Kinos. Gleiches gilt für Clubs und Wellnessbereiche wie Thermalbäder und Wellnesszentren sowie für Sexsalons und erotische Massagesalons.

  • Ja. Offen bleiben dürfen zum Beispiel Einrichtungen für persönliche Dienstleistungen wie Coiffeur- und Kosmetiksalons, Barbiersalons und Tätowierstudios. Gewisse Geschäfte müssen jedoch einige Bedingungen erfüllen, wenn sie nicht schliessen wollen. Öffentlich zugängliche Selbstbedienungseinrichtungen wie Tankstellen oder, allgemeiner, Selbstbedienungs- oder automatisierte Einrichtungen können geöffnet bleiben, solange weder im Innen- noch im Aussenbereich Tische für den Verzehr zur Verfügung stehen.

    Auch in Nebengeschäften dürfen weiterhin Kundinnen und Kunden empfangen werden. Im Falle eines Verkaufsgeschäfts, das mit einer Weinbar verbunden ist, muss beispielsweise nur die Bar schließen. Ebenso können Bäckereien geöffnet bleiben, nicht jedoch die dazugehörigen Cafés.

    Was ist mit Take-away?

    Betriebe, die normalerweise Take-away und Hauslieferdienste (bis 23 Uhr) anbieten, sind erlaubt, solange sie die Lebensmittel in geschlossenen Behältern verteilen können. Sie haben bis 23 Uhr geöffnet.

    Restaurants, die gezwungen sind, zu schliessen, und einen Verkauf zum Mitnehmen organisieren wollen, dürfen dies ebenfalls bis 23 Uhr tun. Dabei gelten folgende Bedingungen: Um Menschenansammlungen zu vermeiden, ist für diese Verkäufe eine Reservation wünschenswert. Es ist an den einzelnen Gewerbetreibenden, die Voraussetzungen für die durchgehende Gewährleistung der Sicherheit der Kundschaft zu schaffen (Einhaltung der Abstände, Steuerung des Personenflusses, Steuerung der Wartezeiten, Tragen von Masken usw.) und ihre Einhaltung zu gewährleisten. Es ist verboten, im Restaurant zu konsumieren und sich länger, als es für die Entgegennahme der Ware nötig ist, aufzuhalten. Die Benutzung der Terrasse ist verboten. Es werden keine Waren ausgestellt. Das Restaurant bietet nur die Arten von Lebensmitteln und Getränken zum Verkauf an, die den Kundinnen und Kunden normalerweise serviert werden. Getränke (geschlossene Flaschen) werden nur verkauft, wenn Essen gekauft wird.

  • Die Kantinen von Betrieben, Ausbildungsstätten und Betreuungseinrichtungen, bei denen ein Schutzkonzept eingehalten wird, können geöffnet bleiben, dürfen aber nur eigenes Personal verpflegen. Dasselbe gilt für ausserschulische Strukturen, die Räume der Gemeinde für extern gelieferte Mahlzeiten nutzen, und für Räumlichkeiten, die den Studierenden für die Mittagspause zur Verfügung gestellt werden. Im letzteren Fall ist jedoch ein Schutzkonzept anzuwenden, und es sind Tische für maximal vier Personen vorzusehen.

  • Hotels dürfen geöffnet bleiben. Mahlzeiten (morgens, mittags, abends) dürfen nur Gästen serviert werden, die dort übernachten. Allfällige Wellnessbereiche, Spas und Bars in diesen Einrichtungen unterliegen der gleichen Regel. in der Parahotellerie dürfen z. B. Gästezimmer offen bleiben, aber Kollektivunterkünfte und Biwaks müssen unbedingt geschlossen bleiben.

  • Bibliotheken dürfen nur ihre Ausleihe aufrechterhalten. Die Verkehrsbüros bleiben für die Bevölkerung geöffnet.

  • Nicht ganz oder nicht immer. Sportanlagen im Freien, Sportzentren und Turnhallen können unter bestimmten Bedingungen, die eng von der Ausübung der dort ausgeübten Sportarten abhängen, geöffnet bleiben. Aktivitäten mit Körperkontakt wie Fussball, Hockey, Basketball, Kampfsportarten oder Tanzsportarten sind verboten. Individuelles Training ohne Körperkontakt, z. B. technische Übungen, ist erlaubt, jedoch mit insgesamt höchstens 10 Personen, einschliesslich der Trainerin oder des Trainers.

    Sportliche Trainingsaktivitäten eines Clubs, mit Ausnahme von Wettkämpfen, sind im Freien, in einem Sportzentrum oder einer Turnhalle für Kinder unter 12 Jahren in Gruppen von höchstens 10 Personen erlaubt. Sie sind auch erlaubt für Personen ab 12 Jahren, jedoch mit Gesichtsmaske und unter Einhaltung des erforderlichen Abstands, einzeln oder in Gruppen von höchstens 10 Personen, wenn die sportlichen Aktivitäten keinen Körperkontakt beinhalten. Diese Personen können in grossen Räumlichkeiten auf die Maske verzichten, sofern zusätzliche Vorschriften beim Abstand eingehalten werden und die Kapazität begrenzt wird.

  • Im Amateurbereich sind die Aktivitäten von Kindern unter 12 Jahren und individuelles Üben nach dem 12. Altersjahr weiterhin erlaubt. Die Nutzung der dafür notwendigen Einrichtungen und Anstalten ist also jederzeit möglich. Dies gilt auch für Gruppenproben von maximal 10 Personen über 12 Jahren, sofern sie eine Gesichtsmaske tragen und den erforderlichen Abstand einhalten. Diese Personen können in grossen Räumlichkeiten auf die Maske verzichten, sofern zusätzliche Vorschriften beim Abstand eingehalten werden und die Kapazität begrenzt wird.

    Im professionellen Bereich dürfen in diesen Einrichtungen und Anstalten Proben von Künstlerinnen und Künstlern und Ensembles, jedoch keine Konzerte oder Aufführungen, stattfinden. Es ist zu beachten, dass Proben von Chören oder an denen Sängerinnen und Sänger beteiligt sind, nur für Berufskünstlerinnen und -künstler und nur dann zulässig sind, wenn besondere Schutzmassnahmen getroffen werden.

    Was ist mit den Aktivitäten der Chöre?

    Proben und Konzerte sind für alle Chorsängerinnen und Chorsänger, unabhängig vom Alter, verboten. Singen für Kinder und Schulsingen sind nicht erlaubt. Professioneller Gesang hingegen ist in Proben und in Einzelübungen mit besonderen Schutzmassnahmen erlaubt.

  • Nein. Gesundheitseinrichtungen und Räumlichkeiten, in denen Gesundheitsfachleute praktizieren, dürfen geöffnet bleiben. Dazu gehören namentlich Praxen in den Bereichen Phyisotherapie, Osteopathie, Podologie, Ergotherapie, Ernährungsberatung, Logopädie, Psychologie, Akupunktur, Hypnose, Massage (ausser erotische) sowie Hebammen- und Tierarztpraxen.


 

PFLEGEEINRICHTUNGEN

  • Besuche in Pflegeeinrichtungen wie Spitälern und Pflegeheimen sind, ausser in besonderen Situationen, verboten. Es können Ausnahmen bei Geburten, am Lebensende oder in Notlagen gewährt werden.

  • Darunter verstehen wir jede Situation, in der sich die Bewohnerin oder der Bewohner oder die Patientin oder der Patient verlassen fühlt, in bedeutender Weise unter Einsamkeit leidet und dies durch Anzeichen für den Beginn eines Slip-Syndroms (ein Zustand grosser physischer und psychischer Destabilisierung, der durch Magersucht, Unterernährung sowie ein Verhalten des Rückzugs und der Opposition gekennzeichnet ist) wahrnehmbar ist. Die Leitung der betreffenden Einrichtung entscheidet, ob ein entsprechendes Besuchsrecht gewährt wird oder nicht.


 

UNTERRICHT

  • Der Präsenzunterricht findet von der Primarschule bis in die Sekundarstufe II weiterhin statt, u. a. ist aus diesem Grund ein Schutzkonzept erforderlich (das Hygiene- und Abstandsmassnahmen, Regeln für das Tragen von Masken und einen begrenzten Zugang zu Einrichtungen umfasst). Dasselbe gilt für Berufsbildungsunterricht, einschliesslich überbetrieblicher Kurse.

    Auf Vorschlag der Gesundheitsbehörden können die zuständigen Direktionen den Unterricht jedoch in einer anderen Form organisieren, insbesondere durch Aufteilung der Klassen oder durch teilweisen oder vollständigen Fernunterricht.

  • Ab der Tertiärstufe sind akademische Lehrveranstaltungen vor Ort nicht mehr erlaubt, weder an der Universität Freiburg noch an den Hochschulen wie den Freiburger Fachhochschulen (HES-SO//FR) und der Pädagogischen Hochschule (PH). Ausgenommen sind didaktische Aktivitäten, die für den Ausbildungsgang wesentlich sind und für die eine Anwesenheit vor Ort erforderlich ist. Auch Privatunterricht kann weiterhin stattfinden.

  • Dies ist der Fall für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende ab der Stufe Orientierungsschule. Es sei darauf hingewiesen, dass sie verpflichtet sind, die Maske nicht nur im Unterricht, sondern im gesamten Umkreis der Ausbildungseinrichtung zu tragen. Diese Regel bleibt während der Pausen sowie auf dem Weg zwischen der Haltestelle des öffentlichen Verkehrs und der betreffenden Einrichtung gültig, wenn die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können.

    In den Schülertransporten, die von den Gemeinden organisiert werden, ist das Tragen von Masken ab einem Alter von 12 Jahren obligatorisch. Je nach den Umständen können die Gemeinden dies auch für jüngere Schülerinnen und Schüler verbindlich vorschreiben.

  • Vertreterinnen und Vertreter des Lehrpersonals, aber auch pädagogische Therapeutinnen und Therapeuten, Verwaltungs-, Technik- und Hauswirtschaftspersonal sowie alle anderen Personen, die punktuell mitwirken, müssen im gesamten Umkreis der Institution und auch in den Pausen Masken tragen und die Abstandsregeln so weit wie möglich einhalten. Diese Verpflichtungen bleiben unabhängig von der Ausbildungseinrichtung und dem Ausbildungsniveau gültig.

  • Das Tragen einer Maske ist für das gesamte Lehr-, Verwaltungs-, Technik- und Hauswirtschaftspersonal obligatorisch. Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren müssen sie ebenfalls im gesamten Konservatorium tragen, ausser in besonderen Fällen.

  • Nein. Die Schülerinnen und Schüler oder ihre Eltern sowie Studierende beschaffen sich die Gesichtsmasken, die persönlichen Gegenstände darstellen, auf eigene Kosten. Bestimmte spezifische Unterrichtssituationen bleiben vorbehalten (z. B. an der Hochschule für Gesundheit oder für Labor- oder Werkstattarbeiten), für die Masken und anderes Schutzmaterial von der Schule zur Verfügung gestellt werden.

    Hingegen werden die Masken dem Schulpersonal kostenlos zur Verfügung gestellt. Für die Bestellung von Masken und allenfalls von anderem Schutzmaterial für das Personal und für bestimmte Unterrichtssituationen sind die betreffenden Direktionen oder das Amt für Berufsbildung zuständig.

  • In den übrigen Ausbildungseinrichtungen, auch im Freizeitbereich, ist der Präsenzunterricht für Personen über 12 Jahren verboten. Stattdessen können Kurse auch im Fernunterricht angeboten werden. Dies gilt zum Beispiel für die Migros-Klubschule, Sprachschulen, Zeichen- und Töpferkurse.

    In diesen Fällen gibt es jedoch eine Ausnahme für den Präsenzunterricht: Er ist für maximal 30 Personen zugelassen, mit Maskenpflicht und Achtung des Social Distancing, wenn es sich um einen zertifizierenden Lehrgang handelt und die Anwesenheit der Studierenden als absolut notwendig erachtet wird (Sicherheit und Rettung, Gesundheit, Soziales und Integration).

    Bitte beachten Sie, dass Privat- und Einzelunterricht weiterhin möglich ist. Ausnahmen können auch vom Kanton gewährt werden, wenn das aufgrund überwiegender öffentlicher Interessen nötig ist und sofern in den Schutzkonzepten spezifische Massnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Virus und zur Unterbrechung der Übertragungsketten vorsehen.

  • Von der obligatorischen Schule bis zur Sekundarstufe II sind Schulausflüge wie z. B. Landschulwochen oder Wintersportlager bis zum 31. März 2021 verboten. Dasselbe gilt für Studienreisen und alle ähnlichen Aktivitäten mit Übernachtung.

    Für den Tertiärbereich sind Auslandsaufenthalte mit Ausnahme von individuellen Austauschreisen bis zum Ende des akademischen Jahres 2020/21 verboten. Auch individuelle Praktika im Ausland können beibehalten werden.

  • Die Schutzmassnahmen für den Turn- und Sportunterricht werden auf der Website des Amts für Sport publiziert. Es ist darauf hinzuweisen, dass sich die Regeln für den Sportunterricht in Schulen von denjenigen für die Sportausübung und den Tanz im Allgemeinen unterscheiden.


 

SPORT UND TANZ

  • Sportanlagen im Freien und in der Halle können unter gewissen Bedingungen, die eng mit den dort ausgeübten Sportarten zusammenhängen, offen bleiben.

  • Für Kinder unter 12 Jahren gibt es keine Einschränkungen, und zwar unabhängig von der Sportart oder der Art des Tanzes, solange die Gesamtzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, einschliesslich Betreuungspersonal, nicht mehr als 10 Personen beträgt.

    Für Personen über 12 Jahre sind Sport- und Tanzaktivitäten mit Körperkontakt wie Fussball, Hockey, Basketball, Kampfsportarten, Sporttanz, Zumba, orientalischer Tanz oder Bauchtanz verboten. Für diese Disziplinen sind jedoch sowohl individuelles Training ohne Körperkontakt als auch technische Gruppenübungen ohne Körperkontakt erlaubt. Für sie gelten jedoch zusätzlichen Bedingungen in Bezug auf den Ort der Ausübung und die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in getrennten Sportanlagen in Gruppen von höchstens 10 Personen, einschliesslich Betreuungspersonal, eingeteilt. Sie müssen auch einen Raum von 15m2 pro Person respektieren und eine Gesichtsmaske tragen. Auf die letztgenannte Einschränkung kann verzichtet werden, wenn die Aktivität im Freien oder in grossen belüfteten Räumlichkeiten wie z. B. Tennishallen stattfindet.

  • Nein, Sportwettkämpfe sind in allen Bereichen verboten, ausser für Sportlerinnen und Sportler auf hohem Niveau, die einem der nationalen Kader oder einer der Nationalmannschaften eines nationalen Sportverbandes angehören. Ihre Trainingsaktivitäten sind auch erlaubt, wenn sie einzeln, in Gruppen von maximal 15 Personen oder in festen Wettkampfmannschaften durchgeführt werden. Eine weitere Ausnahme: Auch Mannschaften, die einer vorwiegend professionellen Liga angehören, dürfen trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen.

  • Tennis, Badminton und Tischtennis können nur im Einzel, nicht im Doppel gespielt werden.

  • Yoga, Pilates und ähnliche Aktivitäten für bis zu 10 Personen können in einem eigens dafür vorgesehenen und gut belüfteten Sportraum praktiziert werden. Für ihre Ausübung ist ein Raum von 15m2 pro Person erforderlich, und maximal 10 Personen – einschliesslich der Trainerin oder des Trainers – können teilnehmen, wenn die Fläche des Raumes ausreicht. Wenn der Kurs in einer Turnhalle abgehalten wird – höchstens 10 Personen – muss unbedingt eine Maske getragen werden. Im Falle von Einzelcoaching ist jedoch die Ausübung dieser Aktivitäten an ihrem üblichen Ort erlaubt.

  • Bei vielen anderen Sportarten müssen die Orte, an denen sie ausgeübt werden, geschlossen bleiben oder können nur unter bestimmten Bedingungen geöffnet werden. So können Schwimmbäder und Eisbahnen nur im schulischen Rahmen und von Schwimm- oder Eislaufvereine genutzt werden, wobei nicht mehr als 10 Personen anwesend sein dürfen. Es sei darauf hingewiesen, dass Schwimmkurse für Babys nicht mehr möglich sind. Die Räume, in denen Crossfit, Spinning und ähnliche fitnessbezogene Aktivitäten ausgeübt werden, sind vollständig geschlossen. Minigolfplätze sind geschlossen, ausser für Minigolfclubs. Kletterhallen können nur von Kletterclubs oder im schulischen Rahmen benützt werden.


 

MUSIK, GESANG, THEATER

  • Kinder unter 12 Jahren können alle kulturellen Aktivitäten, mit Ausnahme des Singens, ohne jede Einschränkung und ohne das obligatorische Tragen einer Maske ausüben. Die Aktivität muss jedoch in Gruppen von höchstens 10 Personen, einschliesslich Betreuungspersonal, stattfinden.

  • Amateurschauspielerinnen und -schauspieler oder -musikerinnen und -musiker 12 Jahren können weiterhin an Einzelproben oder in Gruppen von bis zu 10 Personen teilnehmen, sofern sie eine Maske tragen und die Abstandsregeln einhalten. Sie können auf die Maske verzichten, wenn es sich um grosse Räumlichkeiten handelt und wenn zusätzliche Regeln zur Abstands- und Kapazitätsbegrenzung zur Anwendung gelangen. Bitte beachten Sie, dass Privat- und Einzelunterricht für all diese Aktivitäten mit Ausnahme des Gesangs weiterhin erlaubt ist.

  • Proben von Berufskünstlerinnen und -künstlern und Ensembles sind weiterhin erlaubt. Konzerte und andere Arten von Aufführungen sind jedoch bis auf weiteres streng verboten.

  • Für Chöre sind nur Proben von Berufssängerinnen und -sängern unter der Bedingung zugelassen, dass besondere Schutzmassnahmen getroffen werden. Amateurinnen und Amateuren ist der Chorgesang verboten.