Zurück
Die Prävention hat zum Ziel, Erkrankungen und Unfälle zu verhüten und ihre Zahl und Schwere zu vermindern.
Die Prävention hat zum Ziel, Erkrankungen und Unfälle zu verhüten und ihre Zahl und Schwere zu vermindern. © 2018 Alle Rechte vorbehalten

Prävention und Gesundheitsförderung

Die Prävention hat zum Ziel, Erkrankungen und Unfälle zu verhüten und ihre Zahl und Schwere zu vermindern.
Die Prävention hat zum Ziel, Erkrankungen und Unfälle zu verhüten und ihre Zahl und Schwere zu vermindern. © 2018 Alle Rechte vorbehalten

Strategie des Kantons Freiburg; Programme der Gesundheitsförderung; Programm «Ich ernähre mich gesund und bewege mich ausreichend»; Kantonales Tabakpräventionsprogramm; Kantonaler Alkoholaktionsplan; Kantonales Programm zur Förderung der psychischen Gesundheit; Konzept Gesundheit in der Schule; Leistungsverträge; Gesundheitsfolgenabschätzung

Die Gesundheitsförderung ist ein Zweig der öffentlichen Gesundheit, der verschiedene Interventionsansätze, Praxislogiken und Blickwinkel vereint. Die WHO definiert die Gesundheitsförderung als einen Prozess der Befähigung von Menschen, ihre Kontrolle über Determinanten der Gesundheit zu erhöhen und somit ihre Gesundheit zu stärken.

Kantonale Strategie

Die kantonale Strategie zur Gesundheitsförderung und Prävention - Perspektiven 2030, die am 7. März 2017 vom Staatsrat verabschiedet wurde, definiert die Prioritäten der Gesundheitsförderung und Prävention des Kantons Freiburg und dient als gemeinsamer Referenzrahmen für die verschiedenen involvierten Partner.
Kantonale Strategie zur Gesundheitsförderung und Prävention

Programme der Gesundheitsförderung

Programm «Ich ernähre mich gesund und bewege mich ausreichend»
Durch die Förderung von ausgewogener Ernährung und regelmässiger Bewegung will das Programm «Ich ernähre mich gesund und bewege mich ausreichend» 2018–2021 ein gesundheitsförderndes Umfeld schaffen und so nichtübertragbaren Krankheiten vorbeugen und auf Risikofaktoren wie Übergewicht und Fettleibigkeit in der Freiburger Bevölkerung, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, einwirken. Bei den Seniorinnen und Senioren soll die Förderung von ausgewogener Ernährung sowie regelmässiger und angemessener körperlicher Aktivität zudem ihre Autonomie fördern und ihre Lebensqualität steigern. Bei dieser Zielgruppe gehört auch die Sturzprävention zu den Handlungsschwerpunkten. Die Ziele des Programms richten sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 20 Jahren, an zu Hause lebende über 65-Jährige sowie an alle Personen, die diese Zielgruppen in ihrem Alltag begleiten (Eltern, Lehrpersonen, Hebammen, Kinderärztinnen und Kinderärzte, Kleinkindererzieher/innen, Ernährungsberater/innen, Ärztinnen und Ärzte, Apotheker/innen usw.).

Programm «Ich ernähre mich gesund und bewege mich ausreichend»

Mehr dazu: Ernährung und Bewegung von Kindern, Jugendlichen und Personen ab 65 Jahren

Kantonales Tabakpräventionsprogramm "ohne Tabak - frei atmen"
Tabakkonsum verursacht im Kanton Freiburg jährlich circa 350 Millionen Franken soziale Kosten und ist die am einfachsten vermeidbare Krankheits- und Todesursache. Unter den Erwerbstätigen hat es mehr Rauchende als unter Nichterwerbstätigen. Die Tabakprävalenz korreliert auch negativ mit dem Bildungsniveau. 
Der Kanton führt eine aktive Politik der Tabakprävention. 
Informationen zur Tabakprävention

Kantonaler Alkoholaktionsplan
Die Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) hat dem Amt für Gesundheit (GesA) und dem Kantonsarztamt die Ausarbeitung eines KAAP anvertraut. Der KAAP wurde von beiden Ämtern gemeinsam erarbeitet und hat den Anspruch, die Aspekte der Prävention problematischen Alkoholkonsums und die Aspekte der Betreuung Suchtkranker abzudecken.
Alkoholaktionsplan

Kantonales Programm zur Förderung der psychischen Gesundheit
Psychische Gesundheit geht uns alle an! Jeder Zweite ist in seinem Leben mindestens einmal (über einen kurzen oder längeren Zeitraum) von einem psychischen Problem betroffen, und rund 17% der Bevölkerung leidet an einer oder mehreren psychischen Störung/en. Psychische Probleme sind die häufigsten und auch einschränkendsten Gesundheitsprobleme.

Die psychische Gesundheit spielt somit eine wesentliche Rolle bei der Erarbeitung von Programmen und Massnahmen der Gesundheitsförderung. In den letzten Jahren wurde sie in der Westschweiz zu einem der Schwerpunkte im Bereich der öffentlichen Gesundheit.

Psychische Gesundheit: Wir sind alle betroffen, also reden wir darüber!
Achten Sie auf Ihre psychische Gesundheit? Wissen Sie, wo Sie Hilfe finden? Was es zu tun gibt, wenn Sie besorgt sind um die psychische Verfassung einer nahestehenden Person? Antworten auf diese Fragen finden Sie hier.

Konzept Gesundheit in der Schule im Kanton Freiburg

Die Fragen rund um die psychische und physische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sind momentan zentrale Anliegen. Erziehung obliegt in erster Linie der Familie, doch betrifft sie die ganze Gesellschaft. Die Schule trägt einen Teil der Verantwortung.

Um den Verpflichtungen der verschiedenen Gesetze nachzukommen (Schulgesetz, Gesundheitsgesetz, Jugendgesetz), entwickeln die Direktion für Erziehung, Kultur und Sport (EKSD) und die Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) des Kantons Freiburg eine gemeinsame Politik zur Förderung der Gesundheit und Prävention in der Schule. Gemeinsam haben sie ein umfassendes Konzept erarbeitet.

Leistungsvereinbarungen

Eine finzielle Unterstützung durch den Kanton Freiburg im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention ist auf zwei Arten möglich:

- als Finanzierung von spezifischen Projekten

- als Subvention für Insitiutionen die in diesem Bereich tätig sind (Leistungsvertäge)

Zur Zeit haben acht Institutionen einen Leistungsvertrag mit der Direktion für Gesundheit und Soziales abgeschlossen. 

Gesundheitsfolgenabschätzung

Freiburg war der erste Schweizer Kanton, der die GFA in das kantonale Gesundheitsgesetz integriert hat (RSF 821.0.1, Gesundheitsgesetz vom 16. November 1999): Artikel 3 Abs. 3 besagt: «Auf Verlangen der für den Gesundheitsbereich zuständigen Direktion kann der Staatsrat jeden Entwurf für ein Gesetz, ein Dekret oder einen Beschluss daraufhin untersuchen, ob er sich nachteilig auf die Gesundheit auswirkt, und gegebenenfalls einen Bericht über die Massnahmen hinzufügen, mit denen die Auswirkungen abgeschwächt werden sollen».

Die Sorge um die möglichen Auswirkungen der in den Staatsdiensten getroffenen Entscheidungen kommt auch im kantonalen Plan für Gesundheitsförderung und Prävention 2007‒2011 zum Ausdruck, der für 2011‒2015 verlängert wurde. Eine gewisse Anzahl der für die Umsetzung dieses Plans notwendigen Massnahmen wurde als prioritär eingestuft, darunter die Transversalität, welche die Herausforderungen bei der Gesundheitsförderung in Projekten aus dem nicht-gesundheitlichen Bereich berücksichtigen soll.

Mehr Informationen

 

Ähnliche News