Keine Anpassung der Pensionen an die Teuerung auf den 1. Januar 2021

23. Dezember 2020 -16h42

Da der Teuerungsindex im November 2020 weniger hoch als im November 2010 war, werden die Pensionen auf den 1. Januar 2021 nicht der Teuerung angepasst.

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Der Artikel 32 des Reglements über den Pensionsplan (RPP) sieht vor, dass die Pensionen einmal im Jahr dem schweizerischen Index der Konsumentenpreise angepasst werden, jedoch höchstens um 0,54% im Jahresmittel. Sollte die Inflation hingegen mehr als 0,54% betragen und die Entwicklung der finanziellen Lage der Kasse günstiger verlaufen als erwartet, ist der Vorstand berechtigt, die Teuerung um mehr als 0,54% im Jahresmittel auszugleichen.

Um bestimmen zu können ob eine Indexierung möglich ist, vergleicht der Vorstand der Kasse den Index des Monats November des Vorjahres (2019: 108.5) mit jenem von November des laufenden Jahres (2020: 107.7). Die nächste Indexierung der Pensionen kann zudem erst erfolgen, wenn der Schweizer Index der Konsumentenpreise die im November 2010 erreichte Schwelle von 109.6 Punkten überschreitet. Da dies nicht zutrifft, wurden die Pensionen per 1. Januar 2021 nicht der Teuerung angepasst.