Schwangerschaft und vorgeburtliche Untersuchungen

Pränatale Screenings richten sich an alle Paare, die am Anfang der Schwangerschaft stehen und die allfälligen Krankheitsrisiken kennen möchten. Die PND hingegen ist nur für Risikogruppen bestimmt.

Pränataldiagnostik (PND)
Die heutigen Methoden der pränatalen Diagnostik liefern immer genauere und komplexere Informationen über die möglichen Risiken, ein Kind mit einer Erbkrankheit auf die Welt zu bringen.

Für die betroffenen Eltern ist die Einwilligung in solche Untersuchungen stets mit der Gefahr verbunden, mit unterwarteten Ergebnissen konfrontiert zu werden.

Unterstützung vor, während und nach der PND
Gemäss den eidgenössischen Anforderungen hat der Staatsrat die Freiburger Fachstelle für sexuelle Gesundheit zur Informations- und Beratungsstelle für pränatale Untersuchungen ernannt (Link Verordnung 2009).

Ziel ist es, den betroffenen Eltern eine unabhängige psycho-soziale Unterstützung anzubieten, die die ärztlichen Leistungen ergänzt und ihnen hilft, aufgeklärt in die zuweilen folgenschweren Untersuchungen einzuwilligen.

Die Beratungsgespräche sind kostenlos und vertraulich
Unsere Berater und Beraterinnen verfügen über die nötigen Kenntnisse, um Frauen und Paare auf Wunsch in den verschiedenen Etappen der Untersuchungen zu begleiten. Die Gespräche:

-  verschaffen zweckmässige Informationen,
-  verhelfen zum Verständnis der medizinischen Daten,
-  verhelfen zum bestmöglichen Umgang mit der Feststellung einer Krankheit,
-  bieten Unterstützung.

Die Gespräche beinhalten und betreffen insbesondere:

-  Überlegungen zum Sinn der Tests,
-  die Wartezeit (Ergebnisse),
-  mögliche Reaktionen und Konsequenzen,
-  Entscheid für oder gegen das Kind,
-  Zeit nach dem Schwangerschaftsabbruch,
-  Umgang mit einem andersartigen Kind,
-  Vermittlung an ein Selbsthilfenetzwerk.

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