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illustration représentant le pilotage du système défini dans le concept MITIC
Illustration d'un schéma du concept MITIC © 2018 Alle Rechte vorbehalten

Projekte zum Thema Digitalisierung

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Illustration d'un schéma du concept MITIC © 2018 Alle Rechte vorbehalten

Obligatorische Schule. Sekundarstufe 2. Die Direktion für Erziehung, Kultur und Sport führt im Bereich der Bildung übergreifende Projekte durch, die mehrere Ämter oder mehrere Direktionen betreffen. Diese Projekte werden von der EKSD geleitet und sind von grosser strategischer Bedeutung. Es geht um das kantonale Konzept für die Integration von Medien und IKT in den Unterricht 2017/21 und die Harmonisierung der Schulverwaltungs-Informationssysteme des Kantons Freiburg (Projekt HAE).

Kantonales Konzept für die Integration von Medien und IKT in den Unterricht 2017-2021

Medien, Bilder, Informations- und Kommunikationstechnologien (Medien und IKT)

Der Kanton Freiburg ist sich seit langem bewusst, wie wichtig die neuen Technologien für den Unterricht sind. Dank einer Motion aus dem Grossen Rat wurde in den 2000er Jahren eine erste Strategie zur Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien in den Freiburger Schulen erarbeitet. 2001 wurde die Fachstelle fri-tic gegründet, dank der über 140 in den kantonalen Schulen tätige IKT-Ansprechpersonen sowie  Ausbildnerinnen und Ausbildner für Lehrpersonen im Bereich IKT ausgebildet werden konnten.

In den über 15 Jahren, die seither vergangen sind, haben sich die Informations- und Kommunikationstechnologien stark entwickelt: Aus den IKT wurden Medien und IKT. Denn durch die zunehmende Verbreitung der sozialen Medien werden junge Menschen tagtäglich mit Informationen überflutet. Aber sind sie wirklich fähig, diese sinnvoll zu nutzen? Und sind die Lehrpersonen gut gerüstet, um mit dieser Informationsflut und die damit verbundenen Konsequenzen umzugehen? Wie sieht es mit der Schule selber aus? Stellen sie genügend digitale Lernmittel zur Verfügung, wie dies in den Lehrplänen vorgesehen ist? Bieten sie allen Schülerinnen und Schülern des Kantons angemessene Bedingungen, um sich die nötigen Kenntnisse in diesem Bereich anzueignen, der ihren Alltag so stark bestimmt? Welche Präventions- und Interventionsmassnahmen können ergriffen werden, um die mit der Nutzung von Medien und IKT verbundenen Gefahren zu bewältigen?

Auf all diese Fragen will das Konzept für Medien und IKT Lösungen anbieten.

Das kantonale Konzept definiert 9 Hauptziele, die bis 2021 eingesetzt werden. Die 4 Hauptbereiche sind:

  1. Personelle Ressourcen, Aus- und Weiterbildung
  2. Pädagogische Ressourcen und Anwendungen (Software)
  3. materielle und technische Ressourcen
  4. Prävention und Intervention

Konzept Medien und IKT
Schema des Konzeptes
Zusammenfassung des Konzeptes

 

Harmonisierung der Schulverwaltungs-Informationssysteme des Kantons Freiburg (Projekt HAE)

Das Projekt HAE Der Umfang, die Ziele und die Finanzierung des Projekts HAE sind in der Botschaft 2011-289. Dieses Projekt strebt eine Vereinheitlichung der Informationssysteme (wozu auch die EDV-Systeme gehören) in den Schulen des Kantons Freiburg an, damit diese als kohärentes Gesamtsystem funktionieren. Das Projekt im Rahmen des Projektumfangs umfasst es die administrativen Belange, ohne die pädagogischen Aspekte  der Schulen zu tangieren.

Ziele
  1. die Schulverwaltungslösungen einrichten, ersetzen und/oder nachhaltig verstärken;
  2. gemeinsame Bezugssysteme einrichten (zentrale Datenbank). Diese sollen als Grundlage dienen für:
  • > eine verbesserte Steuerung des Bildungssystems und dessen ständige Weiterentwicklung;
  • > die Verbesserung und Sicherung der administrativen Begleitung der Schülerinnen und Schüler,
  • > eine bessere Unterstützung der Lehrpersonen und der in der Verwaltung tätigen Personen,
  • > eine optimale Nutzung und gerechte Verteilung der Ressourcen;
  1. die Verwaltungslösungen der Schulen mit den Bezugssystemen vernetzen, um dafür zu sorgen, dass diese mit aktuellen und konsistenten Daten versorgt werden;
  2. Querschnittlösungen einrichten, um den administrativen Aufwand zu verringern und für eine bessere Übersicht zu sorgen; Voraussetzung hierfür sind die Bezugsysteme;
  3. eine Basisarchitektur und Grundinfrastruktur aufbauen, womit die künftige Entwicklung des E-Government ermöglicht werden soll;
  4. die Anforderungen an die Modernisierung der Erhebungen im Bildungsbereich erfüllen, wie sie sich aus den entsprechenden Projekten Bundesamt für Statistik (BFS) und des Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) ergeben.

Damit diese Ziele erreicht werden können, braucht es einen Paradigmenwechsel im Schulwesen, d. h. es muss von einer auf den Schulbetrieb orientierten Sichtweise zu einer globalen Betrachtung des kantonalen Bildungssystems gewechselt werden , um für dessen Kohärenz und Fortbestand zu sorgen. Um Umsetzung und die Erreichung die Ziele zu erleichtern, wurde das Projekt in drei Teile (Lose) unterteilt. Der Bericht 2015-DICS-66 zum ersten Programmteil ist 2015 erschienen.

Projektumfang

Die obligatorischen Schulen und die Schulen der Sekundarstufe 2, die der Direktion für Erziehung, Kultur und Sport (EKSD), der Volkswirtschaftsdirektion (VWD) oder der Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft (ILFD) unterstellt sind, sowie die Pädagogische Hochschule Freiburg (HEP-PH Freiburg) und die Musikschule des Konservatoriums (KF). Das Projekt umfasst ebenfalls die Unterstützungsmassnahmen des Amts für Sonderpädagogik (SoA), des Amts für französischsprachigen obligatorischen Unterricht (SEnOF) und des Amts für deutschsprachigen obligatorischen Unterricht (DOA), die Leistungen des Amts für Berufsberatung und Erwachsenenbildung (BEA) und des Jugendamtes (JA). Insgesamt werden über 5000 Anwenderinnen und Anwender davon betroffen sein.

Steuerungsausschuss

Der Steuerungsausschuss des Projekts HAE besteht aus zwanzig Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Ämter des Staates Freiburg sowie aus Fachpersonen aus dem Bereich der Informationssysteme. Der Steuerungsausschuss wirkt mit bei der Festlegung des Projekts, also der Erarbeitung des Mandats, in dem die Ziele, Fristen und das Budget bestimmt werden, sowie beim Abschluss des Projekts, d.h. der Anerkennung der gelieferten Resultate. Die Mitglieder des Steuerungsausschusses sorgen für die Bekanntmachung des Projekts und vertreten dieses gegenüber Dritten.

 

Dokumentation IKT

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