Als zweisprachiger Kanton ist es der EKSD ein wichtiges Anliegen, die Partnersprache zu fördern. In den letzten Jahren lag der Fokus auf der Weiterentwicklung des guten, kompetenzorientierten Fremdsprachenunterrichts.

Die Förderung der Partnersprache ist im Schulgesetz über die obligatorische Schule vom 9. September 2014 (SchG) Art. 12, im Reglement zum Gesetz über die obligatorische Schule vom 19. April 2016 (SchR) Art. 23, 25 und 26 sowie im Kantonalen Sprachenkonzept festgehalten. Zudem ist dieses Anliegen auch im Lehrplan Passepartout (LP-21 kompatibel) verankert.

Kontakte mit der anderen Sprachgemeinschaft, Eintauchen in die Zielkultur, Kennenlernen und Entdecken dieser Kulturen sind feste Bestandteile des kommunikativen, inhalts- und handlungsorientierten Fremdsprachenunterrichts. Der Austausch mit einer Partnerklasse in der 10H ist seit dem Schuljahr 2016/17 im ganzen Kanton Freiburg obligatorisch. Auch alle anderen Schulstufen (1H-11H) werden ermutigt, sich mit einer Partnerklasse auszutauschen.

Durch das authentische Erleben der Partnersprache soll die Freude der Schülerinnen und Schüler an der Sprache auch nebst dem regulären Fremdsprachenunterricht gefördert werden. Geeignete Umsetzungsformen zur Förderung der Partnersprache sind immersiver Unterricht und Klassenaustausche.

Der immersive Unterricht kann mittels verschiedener Modelle umgesetzt werden. So haben die Schulen die Möglichkeit zwischen kurzen immersiven Sequenzen (Vorschlag 8 des Kantonalen Sprachenkonzepts) bis zu bilingualen Klassen (Vorschlag 9 des Kantonalen Sprachenkonzepts) verschiedene Formen von immersivem Unterricht anzubieten. Angebote, wie gelegentliche Unterrichtssequenzen in der Partnersprache, eignen sich optimal als Ausgangspunkt für den Ausbau des immersiven Unterrichts. So werden sowohl an den Orientierungsschulen wie Primarschulen immersiver Unterricht in unterschiedlichen Fächern angeboten.

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