Welche Berufsbildung

28. August 2018 -11h35

Berufliche Grundbildung oder höhere Berufsbildung ? EBA oder EFZ ? Schulich oder betrieblich ? Berufsmaturität ? Berufsabschluss für Erwachsene ?

Höhere Berufsbildung

Die Höhere Berufsbildung umfasst den berufsbildenden, nicht-hochschulischen Bereich der Tertiärstufe (Tertiärstufe B). Vermittelt werden Qualifikationen, die für eine anspruchsvolle Berufstätigkeit mit Fach- oder Führungsverantwortung erforderlich sind.

 

Die Berufsprüfungen wie auch die höheren Fachprüfungen finden wir in verschiedenen Ausbildungsbereichen vor. Sie befinden sich auf Tertiärstufe des schweizerischen Bildungssystems. Sie führen zum Erwerb eines anerkannten Fachausweises oder ein eidgenössisches Diplom. Angesprochen werden hiermit hauptsächlich Inhaber/Inhaberinnen eines EFZ mit Berufserfahrung, die den Wunsch haben sich berufsbegleitend weiterzubilden.

Eidgenössischer Fachausweis
Wer nach der drei- oder vierjährigen beruflichen Grundbildung einen Ausbildungsgang der höheren Berufsbildung besucht, erhält nach Bestehen der eidg. Berufsprüfung einen eidgenössisch anerkannten Fachausweis. Er bescheinigt die fundierten Fähigkeiten oder Berufskenntnisse, die es erlauben eine Kaderfunktion in einem Betrieb oder einer öffentlichen Verwaltung auszuüben. 
Die Vorbereitungskurse erfolgen meistens berufsbegleitend (abends, samstags oder in Blockkursen) und sind denjenigen zugänglich, die nach ihrer beruflichen Grundbildung (BGB) einige Jahre praktische Berufserfahrung mit sich bringen. Gewisse Fachausweise stehen für verschiedene Tätigkeitsbereiche offen, wobei andere nur die Inhaberinnen und Inhaber mit einem spezifischen eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) ansprechen.

Eidgenössisch anerkanntes Diplom
Wer nach der drei- oder vierjährigen beruflichen Grundbildung einen Ausbildungsgang der höheren Berufsbildung besucht, erhält nach Bestehen der eidg. höheren Fachprüfung ein eidgenössisch anerkanntes Diplom. Die ''Meisterprüfung'' wie sie auch genannt wird, ermöglicht den Absolventinnen und Absolventen in ihrem Bereich selbständig Fach- und Führungsverantwortung zu übernehmen. Zur Prüfung wird nur zugelassen, wer im Besitze eines Fachausweises verfügt und eine mehrjährige einschlägige Berufstätigkeit nachweisen kann. An diesen Kursen werden nicht nur die technischen Kenntnisse der Berufsbranche vertieft, sondern auch Wissen über Buchhaltung, Betriebs- und Personalführung vermittelt.

Finanzierung der höheren Berufsbildung

 

Wer sich mit einem Kurs auf eine eidgenössische Prüfung vorbereitet, wird neu vom Bund finanziell unterstützt. Bei einer Berufsprüfung beträgt der Bundesbeitrag maximal 9500 Franken, bei einer höheren Fachprüfung 10'500 Franken. Die Regelung gilt ab 1. Januar 2018.

Berufsprüfungen (eidgenössischer Fachausweis) und höhere Fachprüfungen (eidgenössisches Diplom) gibt es in jedem Berufsfeld. Sie machen den Koch zum Chefkoch, die Kauffrau zur Treuhänderin, den Metallbauer zum Metallbaumeister, die Informatikerin zur ICT-Managerin. Kurz: Sie qualifizieren Berufsleute für eine Fach- oder Führungsfunktion in einem Betrieb.

Die meisten Berufsleute bereiten sich mit einem Kurs auf die angestrebte eidgenössische Prüfung vor. Neu ist: Wer einen vorbereitenden Kurs absolviert, wird vom Bund finanziell unterstützt. Der Bund übernimmt bis zu 50 Prozent der anrechenbaren Kursgebühren – bei einer Berufsprüfung maximal 9500 Franken, bei einer höheren Fachprüfung maximal 10'500 Franken. Wer zur Vorbereitung auf eine eidgenössische Prüfung mehrere Kurse oder Module absolviert, kann die Gebühren bis zum Maximalbetrag kumulieren.

Alle Informationen zu den Voraussetzungen und zum Antragsprozess unter: www.sbfi.admin.ch/bundesbeitraege

 

Höhere Fachschulen HF

Die Bildungsgänge HF sind praxisorientiert und vermitteln in erster Linie Fachkenntnisse des jeweiligen Bereichs. Sie fördern arbeitsmarktorientierte Fach- und Führungskompetenzen. 
Sie verbinden theoretische und praktische Ausbildungseinheiten. Vollzeitliche Ausbildungen beinhalten auch Praktika.
Die Bildungsgänge HF gehören zur Tertiärstufe und richten sich an Personen mit einem Abschluss der Sekundarstufe II.

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Amt für Berufsbildung BBA

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