Prävention

Innerhalb der Kantonspolizei sind mehrere Dienste und Sektoren zuständig für die Prävention in den Bereichen Verkehr und Kriminalität. Sie gehört zu den Hauptaufgaben der Polizei.

Der Sektor Kommunikation und Prävention beantwortet Ihre Fragen zu diesen Themen. Er steht zur Verfügung während den Bürozeiten: T +41 26 305 16 13, E-Mail communication.police@fr.ch.

Ebenfalls können Vereine, Unternehmen, Klubs usw. von Kursen oder Vorträgen in diesen Bereichen profitieren.

Prävention der sexuellen Delikte und Übergriffe

Präventionsratschläge im Bereich der sexuellen Delikte und Übergriffe gegenüber Frauen und Kindern

Sexuelle Gewalt an Frauen

Tipps

Tipps für Schutz vor sexueller Gewalt durch Fremde

  • Wehren Sie sich bei einem Angriff.
  • Als wirksame Gegenwehr gelten beispielsweise lautes Schreien, Sich-losreissen, Boxen oder Fusstritte.
  • Lassen Sie Fremde nicht erkennen, dass Sie als Frau allein leben (abends Rollläden schliessen oder Vorhänge zuziehen).
  • Geben Sie am Türschild und im Telefonbuch nur den Anfangsbuchstaben des Vornamens an.
  • Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über die eigene Person (Telefonverkauf/Meinungsumfragen), ohne dass Sie wissen, wer der Gesprächspartner ist.
  • Brechen Sie bei mysteriösen oder obszönen Anrufen sofort das Gespräch ab.
  • Erstatten Sie bei wiederholten Anrufen Anzeige.
  • Wenn Sie allein zu Hause sind: Lassen Sie keinen Fremden in Ihre Wohnung.
  • Die Wohnungstür nur mit Sperrbügelschloss öffnen.
  • Gehen Sie nachts allein nur auf gut beleuchteten Wegen und belebten Strassen.
  • Sprechen Sie Passantinnen an und gehen Sie zusammen.
  • Reagieren Sie nicht auf Pfiffe und Zurufe.
  • Steigen Sie nicht in Fahrzeuge Fremder ein.
  • Machen Sie kein Autostopp.
  • Meiden Sie Kontakte mit Betrunkenen.
  • Bei der Rückkehr zum Personenwagen und auf dem Heimweg: Halten Sie die Schlüssel bereit. Achten Sie darauf, dass Ihnen kein Fremder folgt.
  • Machen Sie der belästigenden Person mündlich klar, dass Sie deren Verhalten nicht tolerieren – egal, ob es sich dabei um Vorgesetzte oder Arbeitskollegen handelt.
  • Handeln Sie rasch und zögern Sie nicht, Hilfe zu beanspruchen.
  • Wenn Sie trotzdem weiter belästigt werden, informieren Sie die zuständige Person in Ihrem Unternehmen.
  • Wenn die zuständige Stelle nichts unternimmt, rufen Sie die kantonale «Schlichtungsstelle nach Gleichstellungsgesetz» an.

 

Sexueller Missbrauch und sexuelle Ausbeutung von Kindern

Tipps

  • Klären Sie Ihre Tochter oder Ihren Sohn über sexuelle Belästigung, Missbrauch und Ausbeutung altersgerecht auf.
  • Üben Sie mit Ihrem Kind, wie es sich in unangenehmen (oder gar gefährlichen) Situationen verhalten kann.
  • Beachten Sie Signale von Kindern. Sprechen Sie Auffälligkeiten von Verhalten an und reagieren Sie adäquat.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind pünktlich ist oder Sie über allfällige Verspätungen orientiert.
  • Kinder sollten sich beim Spielplatz und auf dem Schulweg in Gruppen organisieren.
  • Kümmern Sie sich um die Freunde Ihres Kindes, auch im eigenen Bekanntenkreis.
  • Seien Sie wachsam gegenüber Leuten, die Ihrem Kind zu grosses Interesse entgegenbringen und ihm ohne Grund Geschenke Machen.
  • Zeigen Sie Ihrem Kind auf, dass Pädokriminelle oft etwas Tolles versprechen – zum Beispiel ein Casting als Model, Geld, Geschenke, etwas Cooles anschauen gehen – und es dann nicht einhalten.
  • Erklären Sie Ihrem Kind, dass es – ohne vorgängige Absprache mit Ihnen als erziehungsberechtigte Person – nie in das Auto von Fremden, aber auch von Bekannten einsteigen darf.
  • Reden Sie regelmässig mit Ihren Kindern über alles, was sie im Internet sehen und erleben.

 

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