Die Hotline « Alltag – psychologische Unterstützung » steht Ihnen unter 026 552 60 00 auch zur Verfügung.
Jeden Tag von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr (Samstag und Sonntag: nur psychologische Unterstützung)

Versorgung / einkaufsläden

Die Nahrungsmittel-, Energie- und Medikamentenversorgung der Schweiz ist sichergestellt. Es ist nicht empfohlen Reserven anzulegen.

Die Geschäfte für den Grundbedarf bleiben offen und es wurden Massnahmen getroffen, damit die Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsnormen gewährleistet ist.

Der Bundesrat lockert schrittweise die Massnahmen. Ab 27. April 2020 können Spitäler alle Eingriffe vornehmen und medizinische Praxen, Coiffeur-, Massage- und Kosmetikstudios, Baumärkte, Gartencenter, Blumenläden und Gärtnereien ihren Betrieb wieder aufnehmen.

    • Bau- und Gartencenter, Gärtnereien, Blumenläden
    • Coiffeur- und Kosmetiksalons
    • Einrichtungen zur Selbstbedienung wie Autowaschanlagen, Solarien, Blumenfelder
    • Arzt- und Zahnarztpraxen
    • Physiotherapie, Massage
    • Alle Eingriffe in Spitäler, sofern keine kantonale Einschränkungen gelten
  • Die Versorgung der Schweiz mit Nahrungsmitteln ist sichergestellt.
    Für den Fall von schweren Mangellagen gibt es Pflichtlager an lebenswichtigen Nahrungsmitteln. Diese entsprechen dem Bedarf von 3-4 Monaten.
    Es gibt auch in der aktuellen Situation keinen Grund, sich einen Notvorrat anzulegen, der mehr als eine Woche abdeckt.
  • Die Versorgung mit Arzneimitteln ist gewährleistet, Import und Produktion verlaufen normal. Ausserdem sind die lebenswichtigen Medikamente der Pflichtlagerhaltung unterstellt. Es bestehen Vorräte im Umfang von 3-4 Monaten Normalverbrauch bei Antibiotika, Impfstoffen, starken Analgetika usw.
Assouplissement des mesures par étapes
Assouplissement des mesures par étapes © Alle Rechte vorbehalten
Assouplissement des mesures par étapes
Samen, Setzlingen

Das kantonale Führungsorgan (KFO) hat beschlossen, die Bedingungen für den Verkauf von Samen, Setzlingen und Blumenerde zu lockern. Diese Massnahme, durch strenge Vorschriften geregelt, spiegelt jedoch das von der Bevölkerung geäusserte dringende Bedürfnis wider. Sie wird regelmässig überprüft.

Lebensmittelstände

Das KFO legt die Regeln für Lebensmittelstände fest, die üblicherweise auf Märkten vorhanden sind. Solche Stände können wieder einzeln betrieben werden, vorausgesetzt, dass Schutzmassnahmen und strenge Regeln eingeführt werden.

 


Schule

Schülerinnen und Schüler sowie Eltern, die Fragen haben, wenden sich in erster Linie an die betreffenden Lehrpersonen, an die Schuldirektion und die für sie zuständige Berufsberatung. Diese stehen weiterhin zur Verfügung, vor allem per E-Mail und Telefon. Fragen, die über den Rahmen des Klassen- oder Schulbetriebs hinausgehen, können über folgende E-Mail-Adresse direkt an die EKSD gerichtet werden: dics@fr.ch.

  • 1H – 4H: zwischen 30 Minuten bis 120 Minuten (maximale Fernlernzeit pro Tag)
    5H – 8H: zwischen 145 Minuten bis 250 Minuten (maximale Fernlernzeit pro Tag)
    9H – 11H: zwischen 240 Minuten bis 270 Minuten (maximale Fernlernzeit pro Tag)
  • Es ist vorgesehen, dass der Fernunterricht bis zum 30. April beibehalten wird. Diese Massnahme kann aber verlängert werden, je nachdem wie sich die Situation im Gesundheitsbereich entwickelt. Vorläufig gibt es noch keine genaue Antwort auf diese Frage, aber der Bundesrat hat bereits angedeutet, dass sich die Situation verlängern könnte.
  • Der Umfang der schulischen Aufträge wird von unterschiedlichen Faktoren bestimmt (Alter, Lerntempo der Schülerin oder des Schülers, usw.). Solange Ihr Kind die Aufträge innerhalb der angegebenen Zeitspanne erledigen kann, ist die Antwort Ja. Benötigt Ihr Kind hingegen für die Erledigung der Aufträge viel mehr Zeit, dann Nein. Ist dies der Fall wenden Sie sich bitte an die betreffende Lehrperson. Bestehen weiterhin Probleme können Sie sich an die Schuldirektion wenden.
  • Auch das hängt von den verschiedenen Umständen ab. Bitte wenden Sie sich an die Lehrperson Ihres Kindes, allenfalls an die Schuldirektion.
  • Bitte wenden Sie sich an die Lehrperson Ihres Kindes und vereinbaren Sie eine andere Vorgehensweise für die Rückgabe des Dokuments.
  • Nein, es wird nicht benachteiligt. Wenn Sie keine Computerausstattung haben, wenden Sie sich bitte an die Lehrperson Ihres Kindes oder an die Schuldirektion. Sie werden Ihnen andere Hilfsmittel zur Verfügung stellen und Lösungen vorschlagen, damit Ihr Kind seine erhaltenen Aufträge erledigen kann.
  • In dieser besonderen Zeit werden die Computer intensiv genutzt. Hier gilt es, eine für Ihre Familie geeignete Organisation zu finden, bei der die Bedürfnisse aller Familienmitglieder berücksichtigt werden. Eltern, die mit dem Computer Telearbeit leisten müssen, haben Vorrang. Kinder werden den Computer benutzen, wenn er freigegeben wird, wobei aber auf eine geeignete Tagesstruktur geachtet werden sollte.
  • Jede Schule verwendet unterschiedliche Kommunikationsmedien für den Fernunterricht. Neu steht den Schulen Office 365 zur Verfügung.
  • Die Lehrpersonen erteilen altersentsprechende Aufträge. Die Zeit für die Ausführung der Aktivitäten wird in der Regel klar angegeben. Werden Aufträge für die ganze Woche erteilt, so ist darauf zu achten, dass diese auch über die ganze Woche verteilt werden.
  • Manche Familien durchleben momentan aus verschiedenen Gründen (familiäre Situation, Arbeit der Eltern, fehlendes Material, fehlende Hilfsmittel, Verständigungsschwierigkeiten oder andere Gründe) eine herausfordernde Situation. Kann Ihr Kind die Aufträge der Lehrpersonen nicht oder nur mit grossen Schwierigkeiten ausführen, wenden Sie sich bitte an die entsprechende Lehrperson oder allenfalls an die Schuldirektion.
  • Nein, die Lehrpersonen bieten Aktivitäten an, die alle Fächer betreffen.
  • Bis zum 30. April wird es keine summativen Beurteilungen, Leistungsnachweise oder Prüfungen (keine Noten oder Prädikate) geben. Hingegen geben die Lehrpersonen formative Rückmeldungen, die den Schülerinnen und Schülern ihren Lernstand aufzeigen und ihnen Hinweise für das Weiterlernen geben.
  • Es gibt kein ideales Tagesprogramm. Das hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Wichtig ist es, einen Tagesablauf beizubehalten, der demjenigen in der normalen Schulzeit möglichst ähnlich ist. Insbesondere sollte darauf geachtet werden, dass die Kinder ausreichend schlafen, sich genügend bewegen, die Fernunterrichtzeit und die Essenszeiten einhalten.
  • Sie können als nachbarschaftliche Hilfe unter Einhaltung der Hygieneregeln (Abstand halten) Unterstützung anbieten (erklären per Telefon, von Fenster zu Fenster…).
    Der Dolmetschdienst der Caritas (40 Fremdsprachen) kann Familien helfen, die nicht verstehen, was von ihrem Kind erwartet wird.
    Dolmetschdienst Caritas: secomprendre@caritas.ch / 026 425 81 30
    Stadt Freiburg: Kontaktstelle Schule - Migrantenfamilien: scepm@ville-fr.ch / 026 351 73 48
  • Das Amt für Sport (SpA) empfiehlt seit dem 23. März sportliche und spielerische Aktivitäten, die man zu Hause machen kann. Dazu veröffentlicht es jeden Tag ein neues Video mit Übungen, die alle mitmachen können, um fit zu bleiben. Um das Aktivitätenangebot zu ergänzen, wird jeweils zu Wochenbeginn eine «Challenge» lanciert, an der man zu Hause teilnehmen kann. Dabei können die eigenen Leistungen geteilt werden. Alle Informationen dazu finden Sie hier: https://www.fr.ch/de/spa/gesundheit/vorbeugung-und-foerderung/bewegung-mit-fri-sport-home.
  • Ja, das Schuljahr 2019/20 wird zählen und offiziell anerkannt.
  • Es ist Sache der schulischen Heilpädagogin bzw. des schulischen Heilpädagogen und /oder der DaZ-Lehrperson, mit Ihnen und/oder Ihrem Kind Kontakt aufzunehmen. Wenn dies noch nicht der Fall war, wenden Sie sich bitte an die betreffende Lehrperson oder allenfalls an die Schuldirektion.
  • Die Fachpersonen stehen den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern weiterhin zur Verfügung. Falls Sie Ihre Kontaktdaten kennen, melden Sie sich bitte direkt bei ihnen oder beim Sekretariat des betreffenden Dienstes.
  • Die Berufsberaterinnen und Berufsberater stehen den Schülerinnen und Schülern der 11H, die dies wünschen, zur Verfügung und sind hauptsächlich per E-Mail erreichbar. Wie in normalen Zeiten organisieren sie auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler Tests zu Hause und Simulationen für Vorstellungsgespräche und bieten zudem die Überarbeitung und das Korrekturlesen von Bewerbungsschreiben und Lebensläufen an. Rückmeldungen erfolgen per Telefon oder Videokonferenz. Obschon es derzeit nicht möglich ist, eine Schnupperlehre oder ein Praktikum zu absolvieren, bieten noch viele Unternehmen Lehrstellen an. Als Reaktion auf die gegenwärtige Situation plant das Amt für Berufsberatung und Erwachsenenbildung (BEA), das «Last-Minute-Programm» zu verstärken. Diese Aktion läuft jeden Sommer, um Jugendliche zu unterstützen, die Schwierigkeiten bei der Lehrstellensuche haben könnten. Das Amt bleibt weiterhin in Kontakt mit den Unternehmen und prüft die Möglichkeit, den Eintritt in die Berufsbildung bis Ende Herbst zu verschieben, so dass die Lehrverträge später unterzeichnet werden könnten.
    Die Unterlagen, die bei den Besuchen der Schülerinnen und Schüler der Klassen 10H vorgesehen waren, wurden an die Klassenlehrpersonen übergeben. Die Berufswahlordner werden zur Verfügung gestellt.
  • Nein.
  • Diese Antworten hängen von der Bewältigung der Corona-Krise und den entsprechenden politischen Entscheiden ab.
  • Nein. Die Feiertage zu Pfingsten, Auffahrt und Fronleichnam werden beibehalten, ebenso wie die gewährten Brückentage.
  • Nein. Sie werden an den im Schulkalender vorgesehenen Daten stattfinden. Diese geben dem Schul-, Berufs- und Privatleben einen Rhythmus, eine Struktur. Es ist nicht die Absicht der politischen Behörden, diese strukturgebenden Elemente zu ändern.

Tagesbetreuung

Einige Wirtschaftssektoren dürfen ihre Tätigkeit am 27. April 2020 wieder aufnehmen. So hat es der Bundesrat in einer Verordnung vom 16. April 2020 beschlossen. Demnach werden einige Eltern wieder Präsenzarbeit leisten. Je nach Situation werden sie für ihre Kinder nach Betreuungs-lösungen suchen müssen. Diese Elternkategorie hat deshalb ab nächsten Montag unter bestimmten Bedingungen die Möglichkeit, ihre Kinder in den familienergänzenden Tagesbetreuungs-einrichtungen und in den Schulen des Kantons Freiburg unterzubringen.

  • Eltern, die im Gesundheits- und im Sicherheitsbereich arbeiten (einschliesslich Verwaltung und Logistik): Besteht keine andere Möglichkeit als eine Betreuung durch eine Risikoperson, genügt es, wenn ein Elternteil in einem der zwei zuvor genannten Bereiche arbeitet, um Anspruch auf eine Betreuung in den familienergänzenden Tagesbetreuungseinrichtungen und auf das Notbetreuungsangebot in den Schulen zu haben. Eltern, die im Unterrichtswesen, in einer sozialpädagogischen Institution, für die Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Gütern und Dienstleistungen oder in einem anderen Bereich von wesentlicher gesellschaftlicher Bedeutung arbeiten: Besteht keine andere Möglichkeit als eine Betreuung durch eine Risikoperson, wird verlangt, dass beide Elternteile in einem der zuvor genannten Bereiche arbeiten, um Anspruch auf eine Betreuung in den familienergänzenden Tagesbetreuungseinrichtungen und auf das Notbetreuungsangebot in den Schulen zu haben. Getrennte/geschiedene/ledige Eltern, die alleine leben: Wenn keine andere Möglichkeit als eine Betreuung durch eine Risikoperson besteht, hat lediglich der Elternteil, der den unter 2.1 und 2.2 aufgeführten Personalkategorien angehört, an seinen Betreuungstagen Anspruch auf eine Betreuung in den familienergänzenden Tagesbetreuungseinrichtungen und auf das Notbetreuungsangebot in den Schulen.

    Ab 27.04.2020, Eltern, die ihre Arbeit aufgrund des Entscheids ihres Unternehmens und basierend auf der Verordnung 2 des Bundesrats vom 16. April 2020 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) am Arbeitsplatz wieder aufnehmen müssen und die folgende Bedingungen erfüllen :

    • Die Eltern müssen über einen ordentlichen Betreuungsvertrag verfügen.
    • Die Eltern müssen in den obgenannten Bereichen arbeiten.
    • Die Eltern verfügen über keine andere Betreuungsmöglichkeit als die Betreuung durch Risikopersonen.
  • Wenn es keine andere Möglichkeit der Kinderbetreuung gibt, kann Ihr Kind diese Leistungen in Anspruch nehmen. Tatsächlich muss nur einer der beiden Elternteile in einem dieser beiden Bereiche (Sicherheit und Gesundheit) arbeiten, um diese Leistungen in Anspruch nehmen zu können.
  • Eltern, die im Bildungsbereich, in sozialpädagogischen Einrichtungen, in der Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Gütern und Dienstleistungen und in anderen Bereichen tätig sind, die für das ordnungsgemässe Funktionieren der Gesellschaft wesentlich sind, können unter folgenden Bedingungen Zugang zu familienergänzenden Tagesbetreuungseinrichtungen und zu Pikettdiensten in Schulen erhalten:

    • Es gibt keine andere Lösung als das Hüten durch eine gefährdete Person.
    • Beide Elternteile müssen in den oben genannten Bereichen arbeiten.

    Ab 27.04.2020, Eltern, die ihre Arbeit aufgrund des Entscheids ihres Unternehmens und basierend auf der Verordnung 2 des Bundesrats vom 16. April 2020 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) am Arbeitsplatz wieder aufnehmen müssen und die folgende Bedingungen erfüllen :

    • Die Eltern müssen über einen ordentlichen Betreuungsvertrag verfügen.
    • Die Eltern müssen in den obgenannten Bereichen arbeiten.
    • Die Eltern verfügen über keine andere Betreuungsmöglichkeit als die Betreuung durch Risikopersonen.
  • Ja, unter der Bedingung, dass:

    • es keine andere Möglichkeit als Hüten durch eine gefährdete Person gibt;
    • Sie einen Beruf in den Bereichen Unterricht, sozialpädagogische Einrichtungen, Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Gütern und Dienstleistungen oder in anderen Bereichen, die für das Funktionieren der Gesellschaft wesentlich sind, ausüben.

    Der Zugang zu diesen Einrichtungen ist nur während der Tage möglich, an denen sich das Kind in der Obhut des Elternteils befindet, der die Bedingungen erfüllt.

  • Ja, das muss sie sogar. Jede kranke Person muss bis 48 Std. nach dem Verschwinden der Symptome isoliert werden. Das Kind sollte also nicht in die Betreuungseinrichtung oder die Krippe kommen.
  • Nein.
  • Grundsätzlich müssen diese zusätzlichen Kosten von den Eltern getragen werden.
  • Für private familienergänzende Betreuungseinrichtungen und familienergänzende Tagesbetreuungseinrichtungen muss der Antrag an die Einrichtung oder, je nach Gemeinde, an die zentrale Warteliste der Krippen gerichtet werden.
    Für die Pikettdienste in den Schulen muss der Antrag an die Schulleitung gerichtet werden.

Hilfestellung und betreuung

Einzelpersonen oder Verbände haben zahlreiche Initiativen ergriffen, um den Personen, die der Risikogruppe angehören oder keine Lösung haben, während dieser Krisenperiode zu helfen. Um zu wissen, was sich in Ihrer Nähe tut, kontaktieren Sie Ihre Gemeinde oder eine der untenstehenden Telefonnummern:

  • Für den Saanebezirk kontaktieren Sie das Koordinationszentrum des Saanebezirks unter der Nummer 026 425 55 25.
  • Für den Seebezirk kontaktieren das Koordinationszentrum des Seebezirks unter der Nummer 026 672 34 00.
  • Für den Greyerzbezirk kontaktieren Sie die Nummer 026 919 00 01 oder konsultieren Sie diesen Link.
  • Für den Vivisbachbezirk kontaktieren Sie das Koordinationszentrum des Vivisbachbezirks unter der Nummer 021 948 61 61.
  • Für den Glanebezirk kontaktieren Sie direkt Ihre Gemeinde oder konsultieren Sie diesen Link.
  • Für den Sensebezirk kontaktieren Sie direkt Ihre Gemeinde.
  • Für den Broyebezirk kontaktieren Sie direkt Ihre Gemeinde.

Die Hotline «Alltag und psychologische Unterstützung» kann Ihnen ebenfalls Auskunft geben, unter der Nummer 026 552 60 00 oder per E-Mail an folgende Adresse: viequotidienne@fr.ch.


Begleitung der Personen am Lebensende

Die Zelle «Begleitung » des KFO koordiniert die Aktionen bezüglich die Probleme, die aufgrund eines Todesfalles entstehen können. Sie kann für Fragen jeglicher Art unter der Nummer 026 304 22 08 kontaktiert werden – accompagnement.deces@fr.ch.

Am Ende des Kapitels finden Sie Listen mit Kontaktdaten in Bezug auf die jeweiligen Fragen.

Für alle anderen Fragen können Sie mit der Hotline «Alltag und psychologische Unterstützung» per Telefon unter der Nummer 026 552 60 00 oder per E-Mail an die Adresse viequotidienne@fr.ch Kontakt aufnehmen.

  • Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen darüber.

    • Es ist wünschenswert, dass sie oder er eine datierte und unterschriebene Patientenverfügung verfasst. Hier finden Sie eine Vorlage.
    • Ist Ihre Angehörige/Ihr Angehöriger nicht mehr in der Lage zu schreiben, kann sie oder er seine letzten Wünsche mündlich kundtun.
    • Jede Person kann eine therapeutische Vertreterin oder einen therapeutischen Vertreter, die oder der in diesem Bereich ausgebildet ist; sie/er entscheidetan ihrer Stelle entscheiden kann, wenn sie seine letzten Wünsche nicht mehr aussprechen kann.
    • Die Hotline «Alltag und psychologische Unterstützung» (026 552 60 00) kann Sie bei der Verfassung der Patientenverfügung ebenfalls unterstützen.
  • Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen darüber.

    • Sind diese (Testament) bereits verfasst worden?
    • Ist dies nicht der Fall, so unternehmen Sie die notwendigen Schritte, indem Sie ein handschriftliches Testament aufsetzen oder sich über die Hotline «Alltag und psychologische Unterstützung» (026 552 60 60) an einen Notar wenden.
    • Ist Ihre Angehörige/Ihr Angehöriger nicht mehr in der Lage zu schreiben, so kann sie/er ihre/seine letzten Wünsche ausnahmsweise mündlich befugtem Personal mitteilen; dieses wird sie zuhanden der Behörden niederschreiben.
    • Innerhalb der Gesundheitseinrichtungen werden Mitglieder des Gesundheitspersonals in dieser Hinsicht geschult.
  • Grundsätzlich, ja. Die Institutionen können diese Möglichkeit jedoch je nach Situation überdenken. Sie müssen dafür sorgen, dass diese Momente unter folgenden Bedingungen stattfinden:

    • ohne den reibungslosen Ablauf des Dienstes zu behindern;
    • unter Einhaltung der Hygieneregeln des BAG.

    Je nach Entwicklung der Situation können unterschiedliche Bestimmungen erlassen werden. Informationen sind bei den betreffenden Einrichtungen erhältlich.

    • Es muss eine Ärztin oder ein Arzt kontaktiert werden, die oder der den Tod feststellt.
    • Falls Sie sie oder ihn nicht erreichen können, kontaktieren Sie die 144 oder die 117.
    • Berühren oder bewegen Sie die verstorbene Person auf keinen Fall.
  • Kontaktieren Sie ein Bestattungsinstitut. Dieses wird Sie über die zu tätigenden Schritte informieren und den Tod beim Zivilstandsamt melden.
  • Aus gesundheitlicher Sicht steht dem nichts im Wege, wenn die üblichen Hygieneregeln eingehalten werden, aber die Bestattungsinstitute werden im Prinzip die Särge schliessen, wenn ein vorheriger Abschied stattgefunden hat.

    • Den Angehörigen wird empfohlen, die Verstorbene/den Verstorbenen nicht zu berühren.
    • Das Tragen einer Schutzmaske ist für die Angehörigen der/des Verstorbenen nicht notwendig.
  • Nein, es ist leider nicht mehr möglich, da die Anatomie der Universität wegen des COVID-19 geschlossen ist. Das Bestattungsinstitut Murith, der für diese Fälle zuständig ist, kann Ihre Fragen diesbezüglich beantworten.

    • Um die Anzahl der Anwesenden zu begrenzen, wird dringend empfohlen, religiöse Feiern nur mit Familienmitgliedern und nahen Angehörigen abzuhalten und eine Gedenkfeier zu planen, wenn sich die Situation wieder normalisiert hat.
    • Die vom BAG empfohlenen Distanzen müssen sowohl in der Kirche als auch in der Aufbahrungskapelle (Leichenhalle) eingehalten werden.
  • Die Zelle psychologische Unterstützung steht Ihnen via die Hotline «Alltag und psychologische Unterstützung» unter der Nummer 026 552 60 60 zur Verfügung.
  • Ja. Für den Fall, dass Sie den Notruf wählen (117 oder 144), wird die erste Intervention vom diensthabenden Bestattungsinstitut durchgeführt, sofern Sie Ihre Wahl noch nicht getroffen haben.
    • Es wird alles in Gang gesetzt, um die Verfahren so schnell wie möglich durchzuführen.
    • Je nach Entwicklung der Situation sind verfahrenstechnische Verzögerungen nicht auszuschliessen.
  • Gemäss dem derzeitigen Rechtsrahmen können Sie wählen.

    Unter den gegenwärtigen Umständen scheint die Einäscherung die bevorzugte Option zu sein, aber Sie sind dazu nicht verpflichtet.

    • Diese Bestimmungen können sich jedoch je nach Entwicklung der Situation ändern.
  • Der derzeitige Rechtsrahmen und die Vereinbarungen zwischen den Ländern haben sich unseres Wissens nicht geändert.

    Angesichts der gegenwärtigen Situation sowie der Transporteinschränkungen wird dringend empfohlen, die Tote/den Toten einzuäschern und zu einem späteren Zeitpunkt eine Zeremonie im Ausland abzuhalten.

  • Die Hotline «Alltag und psychologische Unterstützung» verfügt über aktuelle Informationen und kann Ihre Fragen zur Begleitung beantworten.

    • Alle Staatsdienste, Gemeindeverwaltungen und Vertreter/innen von Religionsgemeinschaften stehen ebenfalls zur Verfügung.
  • Wenden Sie sich an das Friedensgericht Ihres Bezirks.

    Eine Hotline «Alltag und psychologische Unterstützung», die unter der Nummer 026 552 60 60 erreichbar ist, verfügt über aktuelle Informationen und kann auf Ihre Fragen zur Begleitung antworten.

    Wenn Sie dringend Hilfe benötigen, wenden Sie sich je nach Ihren Bedürfnissen an die Polizei (117), an den Sanitätsnotfalldienst (144) oder an den psychiatrischen Notfalldienst (026 305 77 77).

  • Ja, indem die vom BAG empfohlenen «Schutzmassnahmen» eingehalten werden (Reinigung von Oberflächen und Gegenständen mit den üblichen Haushaltsreinigungsmitteln).

Psychologische unterstützung

Für alle Anfragen in Bezug auf eine psychologische Unterstützung im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie können Sie die Hotline «Alltag und psychologische Unterstützung» unter der Nummer 026 552 60 00 kontaktieren. Der Operator, der Ihnen antwortet, wird Ihre Anfrage registrieren und innerhalb von 30 bis 45 Minuten wird eine Fachperson Sie zurückrufen.
Hierunten finden Sie verschiedene Ressourcen und angepasste Ratschläge.

Der Operator, der Ihnen antwortet, wird Ihre Anfrage registrieren und innerhalb von 30 bis 45 Minuten wird eine Fachperson Sie zurückrufen.

Psychologische unterstützung COVID-19
Psychologische unterstützung COVID-19 © Alle Rechte vorbehalten
Psychologische unterstützung COVID-19

Abfälle / Abfallentsorgungszentren

Es ist angebracht, sich nur zum Abfallentsorgungszentrum zu begeben, wenn es unbedingt notwendig ist. Nicht verderbliche oder saubere Abfälle sollten zu Hause gelagert werden.

Für genauere Angaben zu den Öffnungszeiten der Abfallentsorgungszentren oder des Abholdienstes nehmen Sie mit Ihrer Gemeinde Kontakt auf.

  • Die Haushalte, in denen sich kranke oder in Quarantäne liegende Personen befinden, sollten auf die übliche Abfalltrennung von PET, Alu, Papier, usw. verzichten. Diese Abfälle sollten mit dem Hausmüll entsorgt werden, um eine Übertragung des Virus auf diese Weise zu verhindern. Dasselbe gilt für den Grün- und Kompostabfall, der ebenfalls mit dem Hausmüll entsorgt werden sollte.
  • Die Verbrennung von Abfällen im Garten oder im Kamin ist selbstverständlich trotz der aktuellen Situation auch weiterhin verboten.

Verschiebungen / Transporte / Auslandreisen

Die Anweisungen sind klar: Bleiben Sie zu Hause! Ausser wenn Sie Einkäufe tätigen, einen Arzt oder eine Apotheke aufsuchen, anderen Personen helfen oder zur Arbeit gehen müssen.

Die öffentlichen Verkehrsmittel bleiben mit einigen Einschränkungen in Betrieb. Prüfen Sie Ihre Fahrpläne und die Verkaufsstellen auf der Website der SBB, welche all diese Änderungen beinhaltet. Konsultieren sie die TPF-Fahrpläne und die Verkaufsstellen.

Das ASS beantwortet Fragen per Telefon unter der Nummer 026 484 55 55, von 0730 bis 1630 Uhr. Zahlreiche Informationen betreffend die Dienstleistungen finden Sie ebenfalls hier.

  • Zurzeit empfiehlt der Bundesrat, bis auf weiteres keine nicht-dringenden Auslandsreisen zu unternehmen.
    Ist Ihre Reise unumgänglich, erkundigen Sie sich bei den Auslandvertretungen in der Schweiz hinsichtlich der geltenden Massnahmen: https://www.eda.admin.ch.
  • Die Einreise in die Nachbarstaaten ist in der Zuständigkeit der ausländischen Behörden. Die Schweiz hindert niemanden an der Ausreise. Wer aber aus dem Ausland in die Schweiz einreisen will, muss folgende Dokumente vorlegen können:

    • Für Schweizer Bürger: Eine Schweizer ID oder Schweizer Pass.
    • Für Ausländer: Sie verfügen über ein Reisedokument und einen Aufenthaltstitel, namentlich eine schweizerische Aufenthaltsbewilligung (Ausweis L / B / C / Ci), eine Grenzgängerbewilligung (Ausweis G), ein von der Schweiz ausgestelltes Visum D oder ein von der Schweiz ausgestelltes Visum C mit dem Zweck "Geschäftliche Besprechungen" als Spezialistinnen und Spezialisten im Zusammenhang mit dem Gesundheitsbereich oder "offizieller Besuch" von grosser Bedeutung oder verfügen über eine Zusicherung der Aufenthaltsbewilligung.
  • Von allen unnötigen Reisen wird abgeraten und sie sollten verschoben werden. Da der Kanton Tessin besonders betroffen ist von der Pandemie, wäre es eine schlechte Idee, dort in den Urlaub zu fahren.

Verschiedenes

  • Umzüge sind erlaubt, aber die von den Behörden angeordneten Regeln müssen strikte eingehalten werden. Die Hygienemassnahmen und die sozialen Distanzen sind einzuhalten.
Das religiöse Leben

Priester, Diakone und Seelsorger der katholischen Pfarreien der Diözese beantworten Ihre Fragen unter folgenden Nummern:

  • Telefonischer Bereitschaftsdienst des Dekanats Freiburg: 078 852 51 50, jeden Tag von 09:00 bis 19:00 Uhr
  • Vikariat Freiburg: 026 426 34 10 (Französisch) und 026 426 34 17 (Deutsch)

Zahlreiche Informationen im Zusammenhang mit der aktuellen Situation sind ebenfalls auf der Website der Diözese verfügbar.

Die evangelisch-reformierten Pfarreien des Kantons haben sich ebenfalls organisiert, um auf die Fragen der Pfarreimitglieder zu antworten. Kontaktieren Sie direkt Ihre Pfarrei.

Betrugsfälle

Im Notfall bitte die Nr. 117 wählen.

Die kantonalen Polizeikorps stellen eine Zunahme von Cyberphänomenen im Zusammenhang mit COVID-19 fest. Kriminelle versuchen gezielt, Ängste und Sorgen der Bevölkerung für ihre Machenschaften auszunützen.

Steuererklärung

Die Steuerpflichtige, die bis zum 31. März Zeit haben, ihre Steuererklärung abzugeben, dass wegen dem Coronavirus, diese Frist bis zum 30. Juni 2020 verlängert ist.

Bargeld – Banken

Eine Vielzahl von Banken bietet Lösungen an für Personen welche ihr Zuhause nicht mehr verlassen können und Bargeld benötigen. Nehmen Sie in diesem Fall Kontakt mit Ihrer Bank oder Ihrem Bankberater auf.

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