Rentenrechner

Die Pensionskasse des Staatspersonals des Kantons Freiburg (PKSPF) stellt einen Online-Rentenrechner zur Verfügung, damit die Versicherten die Auswirkungen der Reform des Pensionsplans auf ihre Alterspension selber abschätzen können.

Am 24. September 2019 hat der Staatsrat am Ende des Konsultationsverfahrens den neuen Pensionsplan für die Staatsangestellten und die Angestellten der externen Institutionen umrissen. Das vom Staatsrat ausgewählte Projekt sieht mit dem Alter steigende Sparbeiträge vor. Es beinhaltet Übergangsmassnahmen für die 55 bis 65 Jahre alten Personen und Kompensationsmassnahmen für die über 45 Jahre alten Personen, um die Reduktion der bei einer Pensionierung mit 64 Jahren erwarteten Alterspension auf 9,5 % zu beschränken.

Falls die vom Staatsrat vorgeschlagene Reform nicht angenommen wird, wird die PKSPF für den Pensionsplan das Leistungsprimat beibehalten. Sie wird aber trotzdem gezwungen sein, den technischen Zins von 3,25 % auf 2,25 % zu senken, was einen Rentenfaktor von 1,55% für eine Pensionierung mit 64 Jahren zur Folge hätte. Bei einer Beibehaltung des Leistungsprimats hätte die PKSPF nur wenig Spielraum, um auf Veränderungen an den Finanzmärkten zu reagieren. Sie könnte deshalb gezwungen sein, den technischen Zins weiter auf bis zu 1,75 % zu reduzieren. Der Rentenfaktor läge dann bei 1,37% für eine Pensionierung mit 64 Jahren. Diese Massnahmen hätten eine Rentenreduktion für alle zur Folge. Übergangsmassnahmen würden zudem nur für die über 60-Jährigen gewährt.

Die aktiven versicherten Personen können die Auswirkungen des neuen Pensionsplans auf ihre persönliche Situation mit dem von der PKSPF unten zur Verfügung gestellten Rentenrechner selber simulieren. Für den Fall einer Ablehnung der Reform werden zwei mögliche Szenarien gezeigt: eines mit einem technischen Zins von 2,25 % und ein zweites mit einem solchen von 1,75 %.

Sie finden alle für den Rentenrechner nötigen Angaben auf Ihrem Versicherungsausweis per 01.09.2019.

Bemerkung: Versicherte, die am 31.12.2018 noch nicht versichert waren, haben keinen Anspruch auf die Übergangs- und Kompensationsmassnahmen. Für Versicherte, die am 31.12.2018 noch nicht versichert waren und am 01.01.2022 mehr als 45 Jahre alt sind, entsprechen die für den neuen Plan angegebenen Leistungen deshalb nicht der wirklichen Situation.

Daten bezüglich der versicherten Person