Rentenrechner

Der Staatsrat schickt drei Varianten für die Anpassung des Vorsorgeplans in die Vernehmlassung:

1. In der ersten Variante schlägt er Übergangsmassnahmen für alle Personen im Alter von 55 bis 65 Jahren vor. Er schlägt zusätzlich Kompensationsmassnahmen für Personen zwischen 50 und 55 Jahren vor. Damit sollte die erwartete Rentensenkung für jede Person im Durchschnitt auf 11,5% begrenzt werden.

2. In der zweiten Variante schlägt der Staatsrat vor, zusätzlich zu den Übergangsmassnahmen für Personen im Alter von 55 bis 65 Jahren, Kompensationsmassnahmen für alle Personen ab 45 Jahren umzusetzen. Damit sollte die erwartete Verringerung der Rente für diese Personen im Durchschnitt auf 13% begrenzt werden. Zudem schlägt er vor, das Kapital der Pensionskasse um 350 Mio. Franken aufzustocken.

3. Auch in der dritten Variante schlägt der Staatsrat vor, die Übergangs- und Kompensationsmassnahmen für Personen ab 45 Jahren umzusetzen. Damit sollte die erwartete Verringerung der Rente für alle diese Personen im Durchschnitt auf 15% begrenzt werden.

Die aktiven versicherten Personen können die Auswirkungen der drei Varianten auf ihre individuellen Leistungen mit dem von der PKSPF zur Verfügung gestellten Rechner selber berechnen.

Achtung:
Im Versicherungsausweis, den Sie im November erhalten haben, sind die Beiträge für den Monat November noch nicht berücksichtigt. Aus diesem Grund weichen die vom Rechner für die Alterspensionen nach dem aktuellen Plan angezeigten Beträge von denjenigen auf dem Versicherungsausweis ab. Sie können diesen Unterschied vermeiden, indem Sie im Feld «Versicherungsausweis vom:» als Datum den 31.10.2018 eingeben.

Weiter kann die unterschiedliche Handhabung der Auszahlung des 13. Monatsgehalts durch die verschiedenen Arbeitgeber zu Unterschieden zwischen den vom Rechner für den aktuellen Plan angezeigten Alterspensionen und denjenigen auf dem Versicherungsausweis führen. Dies kann leider nicht korrigiert werden.

Daten bezüglich der versicherten Person