Ich habe eine allgemeine Frage

FRIAC - FAQ
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1. Was ist FRIAC ?

FRIAC steht als Abkürzung für «Fribourg – Autorisation de construire». FRIAC erlaubt eine vollständige Computerisierung des Baubewilligungsverfahrens – von der Ausarbeitung des Dossiers durch die gesuchstellende Person oder den Planer bis zur Erteilung der Bezugsbewilligung. Mit dieser Applikation können die Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller sowie die Planer jederzeit den Stand ihres Gesuchs mitverfolgen.

Die Anwendung FRIAC basiert auf der Plattform CAMAC, die zurzeit von fünf Kantonen (Waadt, Tessin, Neuenburg, Uri) genutzt und gemeinschaftlich von den Kantonen entwickelt wird, die Mitglied von CAMAC Schweiz sind. Jeder teilnehmende Kanton ist Teilhaber der Plattform und kann sich aktiv an den Entscheiden zur Weiterentwicklung der Anwendung beteiligen.

CAMAC wird von der Schweizerischen Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren-Konferenz als Referenz für die elektronische Durchführung der Baubewilligungsgesuche anerkannt.

 

 
2. Weshalb wird eine neue Anwendung eingeführt, um die Baubewilligungsgesuche zu verwalten ?

Die Anwendung FRIAC gibt allen Beteiligten die Möglichkeit, den Stand des Dossiers während des gesamten Verfahrens zu verfolgen. Mit der Computerisierung des Baubewilligungsverfahrens können zudem die Dossiers effizienter behandelt werden, namentlich weil die Postlaufzeiten wegfallen und alle angehörten Dienststellen das Dossier gleichzeitig begutachten können.

 

 
3. Weshalb ist FRIAC selbst für das vereinfachte Verfahren obligatorisch ?

Mit FRIAC können die Bürgerinnen und Bürger ihr Baubewilligungsgesuch auf einheitliche Weise einreichen, unabhängig davon, ob das ordentliche oder das vereinfachte Verfahren zur Anwendung gelangt. Darüber hinaus ist dadurch eine einheitliche Bearbeitung der Dossiers in allen Freiburger Gemeinden sichergestellt. Weiter wird dank FRIAC der Austausch zwischen Gemeinden und staatlichen Dienststellen vereinfacht. Und schliesslich können die gesuchstellenden Personen über FRIAC den Stand ihres Dossiers verfolgen.

 

 
4. Weshalb kommt FRIAC nur bei Baubewilligungsgesuchen und nicht auch bei anderen Verfahren zur Anwendung ?

Gegenwärtig hat die Bereitstellung einer Anwendung für die Baubewilligungsverfahren Vorrang. Weil FRIAC modular aufgebaut ist, besteht die Möglichkeit, Module für die eidgenössischen Verfahren und die Verfahren für Orts- und Detailbebauungspläne zu entwickeln.

 

 
5. Ist FRIAC gratis ?

Ja, die Anwendung wird den gesuchstellenden Personen und Planern kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

 
6. Weshalb braucht es noch eine Version auf Papier ?

In einer ersten Phase muss das gedruckte Dossier mit den Unterschriften dem elektronischen Gesuch beigelegt werden, weil einzig die Papierversion rechtsverbindlich ist. Zahl und Inhalt der Papierdossiers sind im Anhang zum Bauhandbuch definiert. Sobald die gesetzlichen Grundlagen auf kantonaler Ebene für die Anerkennung der elektronischen Unterschrift vorliegen und die Vorbedingungen für eine Archivierung der elektronischen Dokumente erfüllt sind, wird geprüft werden, ob es die Papierdossiers noch braucht.

 

 
7. Was soll ich tun, wenn ich keinen Computer habe oder kein Gerät, um die verschiedenen Dokumente einzuscannen ?

Wer nicht über die nötigen Informatikkenntnisse und/oder ‑geräte verfügt, kann sich an die Gemeinde wenden, um sich helfen zu lassen.

 

 
8. Muss ich auf meinem Computer ein Programm installieren, um FRIAC nutzen zu können ?

Nein. Sie haben über das Internet jederzeit Zugriff auf die Anwendung FRIAC.

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