Nach Artikel 4 der Bundesverordnung über Belastungen des Bodens (VBBo) müssen die Kantone in den Gebieten, in denen feststeht oder zu erwarten ist, dass Belastungen des Bodens die Bodenfruchtbarkeit gefährden, für eine Überwachung der Bodenbelastung sorgen. Besonders in den Siedlungsgebieten haben sich seit Jahrzehnten Schadstoffe angesammelt. Eine zu hohe Konzentration dieser Schadstoffe im Boden kann die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen gefährden.

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Seit 1987 gibt es das landwirtschaftliche Bodenbeobachtungsnetz FRIBO. Dieses Netz wurde zwischen 2004 und 2006 durch ein urbanes Bodenbeobachtungsnetz ergänzt. Das urbane Netz umfasst 53 Standorte in 8 Agglomerationen, die regelmässig überprüft werden. Dadurch war es möglich, den Zustand der Böden sensibler Standorte zu kennen und die diffuse Verschmutzung zu beurteilen.

Die Untersuchung der Familiengärten und Kinderspielplätze war dabei prioritär. Diese Analysen bestätigten, dass die Böden der Familiengärten oft viel Phosphor und Schwermetalle enthalten; sie zeigten aber auch, dass die Schadstoffgehalte unter den Prüfwerten nach VBBo liegen. Bei den Spielplätzen wurde keine Schadstoffbelastung festgestellt.

Aufgaben des Amts für Umwelt

  • Prüfung der Baubewilligungsgesuche
  • Bodenbeobachtung im städtischen Gebiet (städtische FRIBO-Standorte)
  • Überwachung der Bodenbelastung im städtischen Begiet

Dokumentation

Messung der Bodenfeuchte
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