Schadstoffe aus der Luft, aus Düngern oder Pflanzenschutzmitteln gelangen auf die Böden und können diese mit Schwermetallen oder organische Schadstoffen belasten. Diese nicht oder nur schwer abbaubaren Substanzen reichern sich im Boden an und gefährden dessen Fruchtbarkeit. Man spricht in diesen Fällen von chemischen Belastungen der Böden.

Schadstoffe im Boden
Schadstoffe im Boden © 2012 Amt für Umwelt - Staat Freiburg

Diese Schadstoffe können ausserdem in die Nahrungskette oder via Grundwasser ins Trinkwasser gelangen und so die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen gefährden. Biologische Belastungen ihrerseits resultieren aus dem Eintrag von schädlichen Fremdorganismen in den Boden (z.B. GVO).
 
Das oberste Ziel des Bodenschutzes, festgelegt im Umweltschutzgesetz (USG), ist die langfristige Erhaltung der Eigenschaften, der Funktionen und der Fruchtbarkeit der Böden. Der Bodenschutz basiert auf vorsorglichen Massnahmen, der Bodendauerbeobachtung und weitergehenden Massnahmen bei belasteten oder degradierten Böden.

Die Hauptschadstoffe im Boden

Schwermetalle: Blei (Pb)  / Cadmium (Cd)  /  Kupfer (Cu)  /  Zink (Zn)

Organische Schadstoffen: Dioxine und Furane (PCDD/F)  /  Polychlorierte Biphenyle (PCB)  /  Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

Aufgaben des landwirtschaftlichen Instituts Grangeneuve

  • Bodenbeobachtung im landwirtschaftlichen Gebiet (landwirtschaftliche FRIBO-Standorte)
  • Leitung des Bodenbeobachtungsnetzes FRIBO
Aufgaben des Amts für Umwelt

  • Bodenbeobachtung im städtischen Gebiet (städtische FRIBO-Standorte)
  • Überwachung der Bodenbelastung im städtischen Gebiet
Aufgaben des Amts für Wald, Wild und Fischerei

  • Forstliche Waldkartographie
  • FRIBO-Waldstandorte

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