Die Hauptschadstoffe im Boden: Kupfer

Schadstoffe im Boden
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Die Hauptschadstoffe im Boden

Schwermetalle: Blei (Pb)  / Cadmium (Cd)  /  Kupfer (Cu)  /  Zink (Zn)

Organische Schadstoffen: Dioxine und Furane (PCDD/F)  /  Polychlorierte Biphenyle (PCB)  /  Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

Referenzwerte für Böden

Kupfer (Cu)

Vorkommen

Kupfer kommt natürlich in der Erdkruste vor, in gediegener Form oder in verschiedenen Mineralien.

Verwendung

Metallverarbeitende Industrie, Pestizide im Weinbau und anderen Spezialkulturen (Obstbau).

Wirkung auf Menschen

Kupfer ist ein lebensnotwendiges Spurenelement und ist nur in hohen Mengen giftig. Chronische Toxizität ist nicht bekannt. Fälle, in denen der Cu-Gehalt in Böden so hoch ist, dass eine Gefährdung des Menschen besteht, sind äusserst selten.

Wirkung auf Tiere

Kupfer ist für Nutztiere lebensnotwendig. Jedoch ist die Grenze zwischen essentiellem Bedarf und schädlicher Dosis äusserst klein. Besonders Schafe reagieren sehr empfindlich auf Kupfer.

Wirkung auf Pflanzen

Kupfer ist auch für Pflanzen ein lebensnotwendiges Spurenelement. Ein zu hoher Cu-Gehalt im Boden beeinträchtigt die Bodenlebewesen (z.B. Pilze), die Bodenfruchtbarkeit und damit auch das Pflanzenwachstum.

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