Covid-19: Unterstützung für die Bedürftigsten

Die aktuelle Krise hat die Kaufkraft eines Teils der Bevölkerung, der schon vor dieser Krise mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, erheblich geschmälert. Es könnte sein, dass diese Bevölkerungsgruppe keine Sozialhilfe in Anspruch nimmt und dazu neigt, sich an bereits bestehende Hilfsnetzwerke zu wenden. Deshalb will der Staatsrat die Partnerschaft mit den Einrichtungen und Netzwerken für gegen-seitige Hilfe ausbauen, um eine direkte Unterstützung der Betroffenen und ihre Weiterleitung an die passenden Hilfsangebote zu gewährleisten.

Die Indikatoren zeigen, dass die Zahl der Familien und Einzelpersonen in prekären Verhältnissen in den kommenden Wochen rasch anzusteigen droht.

Zusätzlich zu den Sozialhilfeempfängern, deren unsichere Situation durch die Krise möglicherweise noch verstärkt wurde, entsteht nun eine neue in prekären Verhältnissen lebende Bevölkerungsgruppe. Diese Bevölkerung nimmt keine Sozialhilfe in Anspruch und neigt dazu, sich an andere bestehende Unterstützungsnetzwerke zu wenden.

Die neue Hilfe der Regierung ist deshalb für diese Netzwerke bestimmt. Damit will der Staatsrat die Partnerschaft mit Selbsthilfeeinrichtungen und -netzwerken stärken, um die direkte Hilfe und die Orientierung der Betroffenen in die Richtung der entsprechenden Hilfe sicherzustellen.

Für die Massnahme ist ein Budget von 1 Million Franken vorgesehen.