COVID-19: Auswirkungen der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus auf die Angebote der Kinder- und Jugendförderung

Die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben weitreichende Folgen für alle Sektoren, einschliesslich für den Bereich der Kinder- und Jugendförderung und für die Offene Kinder- und Jugendarbeit. Die Fachstelle für Kinder- und Jugendförderung informiert auf dieser Seite die Jugendverbände und die Offene Kinder- und Jugendarbeit über die Auswirkungen der Massnahmen auf die Angebote für Kinder und Jugendliche.

Massnahmen gegen das Coronavirus - 13. Januar 2021
Massnahmen gegen das Coronavirus - 13. Januar 2021 © Etat de Fribourg - Staat Freiburg - Bundesrat

 

Bei den Aktivitäten der Kinder- und Jugendförderung handelt es sich um Angebote mit sozialem und sozialpädagogischem Auftrag zur Begleitung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in der Freizeit, die vom Gemeinwesen oder Verbänden der Zivilgesellschaft organisiert werden. Dazu gehören alle Aktivitäten, die im Rahmen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit angeboten werden, einschliesslich der offenen Treffs, sowie ausserschulische kulturelle, künstlerische, sportliche und bewegungsorientierte Freizeitaktivitäten, die von Organisationen, Vereinen, Sportclubs oder lokalen Verbänden organisiert werden.

 

Änderungen für den Bereich der Kinder- und Jugendförderung ab 19. Januar 2021

  • Die Fachstellen der offenen Kinder- und Jugendarbeit können weiterhin geöffnet bleiben, unter Anwendung eines Schutzkonzepts und zu den gewohnten Öffnungszeiten.
  • Die Kinder- und Jugendorganisationen können ihre Angebote unter Anwendung eines Schutzkonzepts beibehalten.
  • Für den Regelbetrieb und für Aktivitäten wie sie von sozialen Einrichtungen erbracht werden (zu sozialen Zwecken gemäss der oben genannten Definition) gilt für die Festlegung der Angebote und der Gruppengrössen:
    • Für die Anzahl Personen ist für alle Altersstufen und alle Formen der Angebote die zur Verfügung stehende Fläche massgebend. Es gilt die Regel: 10 Quadratmeter pro Person, bei Einrichtungen von bis zu 30 Quadratmeter Fläche lediglich 4 Quadratmeter pro Person.
  • Für Aktivitäten und Angebote wie sie von Freizeiteinrichtungen durchgeführt werden gilt für die Festlegung der Angebote und der Gruppengrössen:
    • Für Angebote für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren gibt es für den Regelbetrieb wie auch für sportliche und kulturelle Aktivitäten keine zahlenmässige Einschränkung, aber eine flächenmässige: 10 Quadratmeter pro Person, bei Einrichtungen von bis zu 30 Quadratmeter Fläche lediglich 4 Quadratmeter pro Person.
    • Für Angebote für Jugendlichen ab 16 Jahren gilt: kein Regelbetrieb, aber es können kulturelle Aktivitäten in den Lokalitäten der OKJA und sportliche Aktivitäten im Aussenraum durchgeführt werden. Dabei ist die Gruppengrösse von der zur Verfügung stehenden Fläche abhängig (grundsätzlich 10m2/Person, bei Einrichtungen von bis zu 30 m2 Fläche lediglich 4 m2/Person), beträgt jedoch maximal 5 Personen inkl. Leitenden. Auch hier gibt es keine zeitlichen Einschränkungen
    • Mischen sich die Altersgruppen, so gelten die Regeln für Jugendliche ab 16 Jahren.
  • Gemäss der Covid-19-Verordnung besondere Lage des Bundes (SR 818.101.26) besteht eine schweizweite Maskentragpflicht für Personen ab 12 Jahren in öffentlich zugänglichen Innenräumen und Aussenbereichen von Einrichtungen und Betrieben, wozu unter anderem auch soziale Einrichtungen, Beratungsstellen und Quartier- und Jugendräume zählen. Gemäss der kantonalen Verordnung zur Anpassung bestimmter Massnahmen dürfen hingegen Personen unter 16 Jahren ohne Gesichtsmaske sportliche und kulturelle Aktivitäten ausüben.
  • Die Aussensportanlagen (wie zum Beispiel Skateparks, etc.) bleiben für alle geöffnet (mit Ausnahme der Kunsteisbahnen).
  • Versammlungen im öffentlichen Raum sind auf maximal 5 Personen beschränkt (relevant für die mobile und aufsuchende Jugendarbeit).

 

Schutzkonzepte, Massnahmen und Regeln

Das Rahmenschutzkonzept des DOJ sowie das Schutzkonzept von Frisbee sind die für diesen Bereich geltenden Schutzkonzepte im Kanton Freiburg.

 

Allgemeine Vorgaben für die Organisation und Durchführung von Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen

  • Anwenden eines Schutzkonzeptes für alle Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen. Bestehende Schutzkonzepte müssen jeweils an die neu in Kraft tretenden Bestimmungen angepasst werden.
  • Hygienemassnahmen befolgen (regelmässig und gründlich Hände waschen, Desinfektionsmittel verwenden).
  • Räume regelmässig lüften und gemeinsam genutzte Gegenstände sowie weitere sensible Stellen nach jeder Nutzung desinfizieren.
  • Angebote und Aktivitäten soweit möglich draussen durchführen.
  • Contact-Tracing: Um die Kontaktdaten in elektronischer Form zu erfassen wird die App OK-VISIT empfohlen.
  • Sich über die geltenden spezifischen Bestimmungen in der jeweiligen Gemeinde informieren, in der die Aktivität stattfindet.

Die Hotline zum Alltag beantwortet Ihre Fragen unter 026 552 60 00,
täglich von 08:30 – 12:00 und 13:30 – 17:00.

 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns per E-Mail an enfance-jeunesse@fr.ch