COVID-19: Auswirkungen der Massnahmen gegen das Coronavirus auf die Angebote der Kinder- und Jugendförderung

Die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben weitreichende Folgen für alle Sektoren, einschliesslich für den Bereich der Kinder- und Jugendförderung und für die Offene Kinder- und Jugendarbeit. Die Fachstelle für Kinder- und Jugendförderung informiert auf dieser Seite die Jugendverbände und die Offene Kinder- und Jugendarbeit über die Auswirkungen der Massnahmen auf die Angebote für Kinder und Jugendliche.

Massnahmen gegen das Coronavirus - 24. Februar 2021
Massnahmen gegen das Coronavirus - 24. Februar 2021 © Etat de Fribourg - Staat Freiburg - Bundesrat

Bei den Aktivitäten der Kinder- und Jugendförderung handelt es sich um Angebote mit sozialem und sozialpädagogischem Auftrag zur Begleitung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in der Freizeit, die vom Gemeinwesen oder Verbänden der Zivilgesellschaft organisiert werden. Dazu gehören alle Aktivitäten, die im Rahmen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) angeboten werden, einschliesslich der offenen Treffs, sowie ausserschulische kulturelle, künstlerische, sportliche und bewegungsorientierte Freizeitaktivitäten, die von Organisationen, Vereinen, Sportclubs oder lokalen Verbänden organisiert werden.

 

Änderungen für den Bereich der Kinder- und Jugendförderung ab 1. März 2021

  • Die Fachstellen der offenen Kinder- und Jugendarbeit bleiben weiterhin ohne Einschränkungen der Öffnungszeiten geöffnet.
  • Die Kinder- und Jugendorganisationen behalten ihre Angebote weiterhin bei, ohne Einschränkungen der Öffnungszeiten.
  • Die bisherigen Erleichterungen für Jugendliche unter 16 Jahren gelten neu für Jugendliche unter 20 Jahren (bis und mit Jahrgang 2001). Für Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre sind die Angebote und Aktivitäten der Kinder- und Jugendförderung uneingeschränkt zugänglich (ohne Publikum).
  • Die Offene Kinder- und Jugendarbeit und die Aktivitäten der Kinder- und Jugendorganisationen werden explizit in der Kommunikation des Bundesrats erwähnt und neu in einem eigenen Artikel in der COVID-19-Verordnung benannt und geregelt (Art. 6g).
  • Eine Fachperson muss anwesend sein für die Betreuung der Kinder und Jugendlichen.
  • Es muss ein Schutzkonzept vorliegen, in dem die nötigen Vorgaben bezeichnet sind.
  • Die zulässigen Aktivitäten und Angebote müssen bezeichnet sein.
  • In jedem Fall unzulässig ist die Ausgabe von Speisen und Getränken.
  • In jedem Fall unzulässig sind Feste, Konzerte und Discos.
  • Die zulässige Höchstzahl anwesender Kinder und Jugendlicher muss bezeichnet sein. Die Höchstzahl für anwesende Personen (bis und mit Jahrgang 2001) wird von den Verantwortlichen unter Berücksichtigung folgender Kriterien festgelegt: zur Verfügung stehende Innen- und Aussenräume, Infrastruktur, Möglichkeiten die Hygiene- und Schutzmassnahmen zu gewährleisten, Art der Aktivitäten, Präsenz der Fachpersonen, Schutz der Mitarbeitenden, Alter der Kinder und Jugendlichen sowie Altersdurchmischung der Gruppen.
  • Für Jugendliche ab Jahrgang 2000 sind alle Arten von Angeboten im Innenraum für Gruppen von max. 5 Personen, im Aussenraum mit max. 15 Personen zulässig.
  • Das Tragen der Maske ist für Personen ab 12 Jahren obligatorisch. Die schweizweite ausgedehnte Maskentragpflicht gilt auch in öffentlich zugänglichen Innenräumen und Aussenbereichen von Einrichtungen und Betrieben, wozu unter anderem soziale Einrichtungen, Beratungsstellen und Quartier- und Jugendräume zählen.
  • Versammlungen im öffentlichen Raum und spontane Treffen im Freien sind bis maximal 15 Personen möglich. Diese Einschränkung gilt auch für Angebote der mobilen und aufsuchenden Jugendarbeit im öffentlichen Raum.
  • Für mobile Angebote, die auf einem definierten und abgegrenzten Areal stattfinden, gelten die oben erwähnten Regeln für Kinder und Jugendliche bis Jahrgang 2001 und jünger.
  • Freizeitbetriebe und Sportanlagen im Freien sind für alle geöffnet.

 

Für die Organisation und Durchführung von Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen gilt weiterhin:

  • Anwenden eines Schutzkonzeptes für alle Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen. Bestehende Schutzkonzepte müssen jeweils an die neu in Kraft tretenden Bestimmungen angepasst werden.
  • Vorgaben zur ausgedehnten Maskenpflicht befolgen: Die Maskenpflicht gilt für Personen ab 12 Jahren:
    • in öffentlich zugänglichen Innenräumen von Einrichtungen und Betrieben sobald sich mehr als 1 Person im Raum befindet sowie in den Aussenbereichen.
    • in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Warte- und Zugangsbereiche des öffentlichen Verkehrs.
    • in den Aussenbereichen von Einrichtungen und Betrieben wie zum Beispiel Läden, Veranstaltungsorte, Restaurants und Bars oder Wochen- und Weihnachtsmärkte.
    • in belebten Fussgängerbereichen und überall dort, wo der erforderliche Abstand im öffentlichen Raum nicht eingehalten werden kann.
    • in Büroräumlichkeiten sobald sich mehr als 1 Person im Raum befindet.
  • Distanzregeln befolgen: Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen. Namentlich ist der erforderliche Abstand auch beim Tragen einer Maske nach Möglichkeit einzuhalten. Wenn die Distanzhaltung im Zusammenhang mit jungen Kindern pädagogisch nicht sinnvoll und umsetzbar ist, kann darauf punktuell verzichtet werden.
  • Allgemeine Hygienemassnahmen befolgen, insbesondere regelmässig und gründlich Hände waschen und Desinfektionsmittel verwenden.
  • Räume regelmässig lüften und gemeinsam genutzte Gegenstände sowie weitere sensible Stellen nach jeder Nutzung desinfizieren.
  • Angebote und Aktivitäten soweit möglich draussen durchführen.
  • Contact-Tracing: Um die Kontaktdaten in elektronischer Form zu erfassen wird die App OK-VISIT empfohlen.
  • Sich über die geltenden spezifischen Bestimmungen in der jeweiligen Gemeinde informieren, in der die Aktivität stattfindet.

 

Schutzkonzepte, Massnahmen und Regeln

Das Rahmenschutzkonzept des DOJ sowie das Schutzkonzept von Frisbee sind die für diesen Bereich geltenden Schutzkonzepte im Kanton Freiburg.

 

Empfehlungen der kantonalen Kinder- und Jugendkommission (JuK) und der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK)

 

 

Die Hotline zum Alltag beantwortet Ihre Fragen unter 026 552 60 00,
täglich von 08:30 – 12:00 und 13:30 – 17:00.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns per E-Mail an enfance-jeunesse@fr.ch

Tipps & Tricks für die ganze Familie

Covid-19 : Aktivitäten für die ganze Familie