COVID-19: Auswirkungen der Massnahmen auf die Angebote der Kinder- und Jugendförderung

Die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben weitreichende Folgen für alle Sektoren, einschliesslich für den Bereich der Kinder- und Jugendförderung und für die Offene Kinder- und Jugendarbeit. Die Fachstelle für Kinder- und Jugendförderung informiert auf dieser Seite die Jugendverbände und die Offene Kinder- und Jugendarbeit über die Auswirkungen der Massnahmen auf die Angebote für Kinder und Jugendliche.

Die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben weitreichende Folgen für alle Sektoren, einschliesslich für den Bereich der Kinder- und Jugendförderung und für die Offene Kinder- und Jugendarbeit. Die Fachstelle für Kinder- und Jugendförderung informiert auf dieser Seite die Jugendverbände und die Offene Kinder- und Jugendarbeit über die Auswirkungen der Massnahmen auf die Angebote für Kinder und Jugendliche.

Bei den Aktivitäten der Kinder- und Jugendförderung handelt es sich um Angebote mit sozialem und sozialpädagogischem Auftrag zur Begleitung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in der Freizeit, die vom Gemeinwesen oder Verbänden der Zivilgesellschaft organisiert werden. Dazu gehören alle Aktivitäten, die im Rahmen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) angeboten werden, einschliesslich der offenen Treffs, sowie ausserschulische kulturelle, künstlerische, sportliche und bewegungsorientierte Freizeitaktivitäten, die von Organisationen, Vereinen, Sportclubs oder lokalen Verbänden organisiert werden.

 

Auf dieser Seite finden Sie die folgenden Informationen zu den für den Kanton Freiburg geltenden Massnahmen und Empfehlungen im Bereich der Kinder- und Jugendförderung:

Neu geltende Massnahmen
Aktualisierungen seit dem letzten Entscheid des Bundesrats, veröffentlicht vom Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz DOJ in Absprache mit dem BAG.

Weiterhin geltende Massnahmen und Empfehlungen
Allgemeine Massnahmen, die es weiterhin zu beachten gilt.

Schutzkonzepte, Massnahmen und Regeln
In den Schutzkonzepten der Dachorganisationen, Verordnungen des Bundesrats und des Staates Freiburg, nationalen und kantonalen Regelungen, Vorgaben für Lager und ähnliche Aktivitäten, etc. finden Sie die Details zur Umsetzung der Massnahmen.

Empfehlungen von Fachgremien und Kommissionen
Empfehlungsschreiben, Appelle und Stellungnahmen im Zusammenhang mit der Coronapandemie von verschiedenen Gremien für Kinder- und Jugendfragen auf kantonaler, interkantonaler, nationaler und eidgenössischer Ebene.

 

 

Seit dem 13. September 2021 besteht eine ausgeweitete Zertifikatspflicht. Die neu geltenden Massnahmen im Überblick

  • OKJA-Angebote für Kinder- und Jugendliche unter 16 Jahren sind ohne Zertifikatspflicht zugänglich und ohne weitere Vorgaben ausser dem Erstellen und Umsetzen eines Schutzkonzepts möglich.
  • Für Jugendliche zwischen 16 bis 25 Jahre sind die OKJA-Angebote in Innenräumen ohne Zertifikatspflicht zugänglich, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind (gemäss Art. 14a der bundesrätlichen Covid-19-Verordnung besondere Lage), siehe Entscheid vom 15.10.2021 betreffend Anerkennung der Einrichtungen der OKJA (unten auf dieser Seite):
    • Die maximale Anzahl anwesender Personen beträgt 50.
    • Mischen sich die Altersgruppen, so gilt Maskenpflicht für alle Personen ab 12 Jahren.
    • Die Kontaktdaten der anwesenden Personen müssen erhoben und während 14 Tagen aufbewahrt werden.
    • Es werden keine Speisen und Getränke zur Selbstbedienung angeboten; es ist jedoch möglich, sitzend am Tisch zu essen (Maske kann nur zu diesem Zweck entfernt werden).
  • Kochen, essen und Restaurationsbetrieb sind in Angeboten für Kinder/Jugendliche unter 16 Jahren erlaubt. In Angeboten für Jugendliche ab 16 Jahren ist dies nur in Aussenräumen ohne Zertifikatspflicht erlaubt. Möglich ist in Innenräumen das kurze Konsumieren eines Snacks oder eines Getränks. Kioskbetrieb ist im Sinne eines Take Away-Angebots möglich, wenn die Jugendlichen den Innenbereich zum Konsumieren wieder verlassen.
  • Mobile Angebote/Spielangebote draussen: Wenn einzig Empfangsbereich und Sanitäranlagen in Innenräumen zur Verfügung stehen, sich das Publikum aber ansonsten ausschliesslich im Freien aufhält, gilt die Einrichtung weiterhin als Einrichtung nur mit Aussenbereichen. Es gilt keine Zertifikatspflicht.
  • Veranstaltungen ohne Zertifikatspflicht ab 16 J.:
    Im Aussenraum: ohne Sitzpflicht max. 500 Personen, mit Sitzpflicht max. 1000 Personen; zwei Drittel der Kapazität nutzbar; Abgabe und Konsumation von Speisen und Getränken erlaubt; Abstand oder Abschrankungen zwischen den Gästegruppen; tanzen ist verboten.
    Im Innenraum: maximal 30 anwesende Personen (Teilnehmende und Organisierende/Helfende usw.); nur Veranstaltung eines Vereins oder einer anderen beständigen Gruppe, deren Mitglieder den Organisierenden bekannt sind; zwei Drittel der Kapazität nutzbar; Maskenpflicht ab 12 Jahren; Abstand nach Möglichkeit; keine Konsumation von Speisen und Getränken. Mit Zertifikat gelten erleichterte Bedingungen (Details im Rahmenschutzkonzept des DOJ).
  • Sportliche und kulturelle Aktivitäten in Innenräumen für Personen ab 16 J.: max. 30 Personen; in abgetrennten Räumlichkeiten; beständige Gruppen und Personen, die den Organisierenden bekannt sind; Maske und Abstand halten.
  • Beratungsangebote und Selbsthilfegruppen für Personen ab 16 Jahren sind ohne Zertifikat zugänglich. Sie sind nach den allgemeinen Regeln durchführbar (d. h. im Wesentlichen Maskenpflicht in Innenräumen).
  • Masken: Im Rahmen von Aktivitäten der OKJA für Jugendliche unter 16 Jahren gilt keine generelle Maskenpflicht. Im Schutzkonzept kann geregelt werden, wann und wie dies sinnvoll ist. Bei Angeboten für Jugendliche ab 16 Jahren und für gemischte Gruppen gilt im Innenraum für alle Personen ab 12 Jahren Maskenpflicht, sofern kein Covid-Zertifikat für den Zutritt verlangt wird. Bei Angeboten mit Beschränkung auf Personen ab 16 Jahren mit Zertifikat können alle Teilnehmenden die Maske ablegen.
  • Erhebung von Kontaktdaten: Bei Aktivitäten der OKJA für Kinder/Jugendliche unter 16 Jahren in Innenräumen, insbesondere wenn keine Maske getragen wird, wird empfohlen eine Präsenzliste zu führen. Wenn Jugendliche ab 16 Jahren teilnehmen, müssen die Kontaktdaten nur dann erhoben werden, wenn kein Zertifikat für die Teilnahme verlangt wird.
  • Mitarbeitende von Betrieben und Veranstaltungen, für die ein Zertifikat verlangt wird, müssen nicht zwingend ebenfalls eines vorweisen, sofern sie in einem Arbeitsverhältnis zum Betreiber/Veranstalter stehen. Helfende sind als Mitarbeitende des Veranstalters zu betrachten, wenn sie von diesem besoldet werden.

 

Weiterhin gelten im Bereich der Kinder- und Jugendförderung die folgenden allgemeinen Massnahmen und Empfehlungen

  • Schutzkonzept: Alle öffentlich zugänglichen Orte, auch die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Kinder- und Jugendorganisationen, sowie Organisierende von Veranstaltungen, Aktivitäten, Lagern, u.ä.m. müssen über ein Schutzkonzept verfügen. Das Schutzkonzept bezeichnet die zulässigen Aktivitäten und regelt die Maskenpflicht, die Hygiene- und Abstandsvorgaben.
  • Maskenpflicht: Die Maskenpflicht gilt für Personen ab 12 Jahren (kantonale Ausnahmen vorbehalten) in öffentlich zugänglichen Innenräumen von Einrichtungen und Betrieben sobald sich mehr als 1 Person im Raum befindet. Zu diesen Einrichtungen und Betrieben gehören unter anderem soziale Einrichtungen, Beratungsstellen und Quartier- und Jugendräume. Zudem gilt die Maskenpflicht im geschlossenen Bereich von Fahrzeugen von öffentlichen Verkehrsmitteln. Es besteht keine Maskenpflicht im Aussenraum.
  • Keine Personenbeschränkung für spontane Treffen im öffentlichen Raum.
  • Keine Höchstzahl von Besucher*innen im ordentlichen Betrieb.
  • Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre brauchen kein Covid-Zertifikat.
  • Grossveranstaltungen (ab 1000 Personen): sind bewilligungspflichtig und es gilt zwingend die Einschränkung des Zutritts auf Personen ab 16 Jahren mit Covid-19-Zertifikat.
  • Es gilt Homeoffice-Empfehlung.
  • Tanzveranstaltungen von Jugendlichen unter 16 Jahren sind erlaubt.
  • Distanzregeln: Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen. Wenn die Distanzhaltung im Zusammenhang mit jungen Kindern pädagogisch nicht sinnvoll und umsetzbar ist, kann darauf punktuell verzichtet werden.
  • Allgemeine Hygienemassnahmen: Befolgen der allgemeinen Regeln, insbesondere regelmässig und gründlich Hände waschen und Desinfektionsmittel verwenden.
  • Reinigung und Nutzung von Räumlichkeiten: Räume regelmässig lüften und gemeinsam genutzte Gegenstände sowie weitere sensible Stellen nach jeder Nutzung desinfizieren. Räumlichkeiten werden nach jeder Nutzung oder mindestens einmal pro Tag gereinigt. Die autonome Nutzung von Räumlichkeiten durch Jugendliche ist unter Einhaltung des Schutzkonzepts möglich. Vor der ersten Nutzung informiert eine Fachperson die Jugendlichen über die Schutzmassnahmen und die Handhabung der Präsenzliste.
  • Angebote der mobilen und aufsuchenden Jugendarbeit im öffentlichen Raum sind unabhängig vom Alter der Jugendlichen ohne Einschränkung möglich.
  • Contact-Tracing: Um die Kontaktdaten in elektronischer Form zu erfassen wird die App OK-VISIT empfohlen.
  • Die geltenden spezifischen Bestimmungen in der jeweiligen Gemeinde, in der die Aktivität stattfindet, sind zu beachten.

Schutzkonzepte, Massnahmen und Regeln

Das Rahmenschutzkonzept des DOJ sowie das Schutzkonzept von Frisbee sind die für diesen Bereich geltenden Schutzkonzepte im Kanton Freiburg.

 

Empfehlungen von Fachgremien und Kommissionen für Kinder- und Jugendfragen auf kantonaler, interkantonaler, nationaler und eidgenössischer Ebene

 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns per E-Mail an kinder-jugend@fr.ch

 

«Alltags»-Hotline: per E-Mail an folgende Adresse: viequotidienne@fr.ch

 

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Massnahmen gegen das Coronavirus - 6. Dezember 2021
Massnahmen gegen das Coronavirus - 6. Dezember 2021 © Etat de Fribourg - Staat Freiburg
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Herausgegeben von Fachstelle für Kinder-und Jugendförderung

Letzte Änderung : 06/12/2021