Straftaten gegen die sexuelle Integrität können unterschiedliche Formen annehmen: Sexuelle Belästigung, unter anderem auch über soziale Medien, sexuelle Übergriffe, Nötigung oder Vergewaltigung. Diese Handlungen sind strafbar, unabhängig davon, ob sie unter Gleichaltrigen geschehen oder durch einen Erwachsenen an einem Kind.

Enfant qui pleure
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Sexuelle Ausbeutung von Kindern

In jedem Fall ist es wichtig, mit jemandem darüber zu sprechen und Hilfe zu suchen. Solche Taten können traumatisierend sein und professioneller Unterstützung bedürfen.

Minderjährige, die Sexualstraftaten erlebt haben, haben bestimmte Rechte im Strafverfahren. Zum Beispiel, dass sie von einer Person des gleichen Geschlechts befragt werden, oder dass die Anhörung gefilmt wird, damit sie nicht mehrmals aussagen müssen.

Kinder und Jugendliche, die Opfer von sexuellen Übergriffen wurden, sowie deren Angehörige, erhalten bei der Opferberatungsstelle Unterstützung und Informationen. Wir begleiten sie bei den Schritten, die sie unternehmen möchten. Die Vertraulichkeit ist gewährleistet. Wir können zudem eine erste psychologische Unterstützung innerhalb der Beratungsstelle anbieten.

Die Hilfe wird unabhängig von der Einreichung einer Strafklage erteilt.
 

Männer, welche in der Kindheit Opfer von sexueller Gewalt wurden

Sexuelle Übergriffe in der Kindheit können auch Jahre später für die betroffene Person physische, psychische oder sexuelle Beeinträchtigungen bewirken.

Die Opferberatungsstelle bietet Männern, die während ihrer Kindheit sexuelle Gewalt erlebt haben, ein vertrauliches Gespräch und weitere Unterstützung an, unabhängig davon, ob die Tat verjährt ist oder nicht.

Falls nötig und von Ihnen erwünscht, unterstützen wir Sie bei der Suche nach weiteren Fachpersonen.

Betroffene Frauen wenden sich an die Opferberatungsstelle für Frauen.