Neue Vereinbarung für die Baustellenkontrollen

24. Februar 2014 -11h00

Die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion (RUBD) hat die Kontrolle der Abwasserbewirtschaftung und der Luftschadstoffemissionen auf den Baustellen der kantonalen Bauwirtschaftskonferenz (KBWK) übertragen. Die KBWK überprüft schon seit 1995 im Namen des Staats Freiburg die Abfallbewirtschaftung auf den Baustellen. Die neue Vereinbarung, die Anfang 2014 in Kraft trat, definiert weitere Aufgaben.

Konkret haben die Inspektoren der KBWK seit Anfang 2014 den Auftrag, die folgenden Aspekte zu kontrollieren:

  • die Abwasserbewirtschaftung auf den Baustellen (Entwässerung);
  • die Luftschadstoffemissionen der Baustellenmaschinen und -geräte;
  • die Staubemissionen auf den Baustellen;
  • die Abfallbewirtschaftung.

Zwischen 1995 und 2010 stieg der Anteil der Baustellen, auf denen die Abfälle richtig entsorgt werden, von 20% auf 90% (der höchste Wert seit Beginn der Kontrollen). Jedes Jahr führen die Inspektoren etwas mehr als 600 Baustellenkontrollen durch. Indem die RUBD der KBWK zusätzliche Aufgaben überträgt, sollen die Abwasserbewirtschaftung verbessert und die Luftschadstoffemissionen reduziert werden.

Die Gebühren wurden an die neuen Aufgaben angepasst und werden den Bauherren in Abhängigkeit von den Kosten des Projekts verrechnet.

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