16. Juli 2019 -11h56

Das Amt für Umwelt veröffentlicht einen Bericht über die Luftqualität des Jahres 2018. Bei Feinstaub PM10 wurde erstmals seit Beginn der Messungen keine Überschreitung festgestellt. Die Ozonkonzentrationen waren dagegen sehr hoch.

Messstation
Messstation © 2018 Etat de Fribourg – Staat Freiburg

Das Amt für Umwelt überwacht die Luftqualität in den städtischen und regionalen Zentren und in ländlichen Gebieten mittels kontinuierlich messenden Stationen und Passivsammlern.

Im Jahr 2018 überschritten die Ozonkonzentrationen an allen Standorten die Grenzwerte. Die Stickstoffdioxidwerte waren in der Nähe von stark befahrenen Strassen zu hoch. Bei Feinstaub PM10 jedoch, wurde erstmals seit Beginn der Messungen keine Überschreitung festgestellt. Bei den kleineren Partikeln PM2.5 wurde der Grenzwert in den beiden kantonalen Messstationen überschritten, wenn auch nur geringfügig. Das Jahresmittel von Ammoniak lag an allen Messstellen deutlich über dem Grenzwert für Moose und Flechten.

Um die Luftqualität zu verbessern, hat der Staat Freiburg Ende 2018 einen neuen Massnahmenplan in die Vernehmlassung geschickt, der unter anderem den Betrieb von Buslinien mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen, strengere Werte für die Holzheizungen in den Agglomerationen Freiburg und Bulle und die Reduktion der Ammoniakemissionen bei der Lagerung von Gülle vorsieht.

Die Luftverschmutzung ist kein unabwendbares Schicksal. Individuelle, oft einfache Verhaltensweisen können dazu beitragen die Qualität unserer Luft zu verbessern.

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