Methan und CO2 in zwei Auffangbehältern einer alten Deponie in Botterens

24. Mai 2019 -16h01

In zwei Auffangbehältern in der Nähe einer ehemaligen Deponie in Botterens wurden bedeutsame Konzentrationen von Methan und CO2 festgestellt. Um jegliches Risiko zu vermeiden, wurde eine Signalisierung angebracht. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Ein Projekt zur Sanierung der Deponie ist im Gange.

Kontrolle der Porenluft
Kontrolle der Porenluft (Symbolbild) © Tous droits réservés

Die in Villarbeney in der Gemeinde Botterens gelegene ehemalige Deponie wurde von 1971 bis 1979 von der Stadt Bulle betrieben. Sie umfasst 24'000 m3 städtische und gewerbliche Abfälle.

Ein von der Stadt Bulle beauftragtes Ingenieurbüro hat kürzlich das Entweichen von Gasen von der Deponie in allen Räumen der unterirdischen Kanalisation (z.B. Sauberwasser und Abwasser) auf und in der Nähe der Deponie sowie in der Umgebungsluft bei unterirdischen Räumen von drei Häusern am See gemessen.

Die Konzentrationen von Methan (CH4) und Kohlendioxid (CO2) wiesen jeweils auf eine Explosions- und Erstickungsgefahr im Innern von zwei Räumen der Kanalisation hin. Es sind sofort Sicherheitsmassnahmen ergriffen worden. Eine Signalisierung wurde angebracht, um das technische Personal zu informieren, das diese Auffangbehälter besichtigen wird. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

Im Keller eines Hauses am See wurde CO2 festgestellt, jedoch in einer Konzentration, die nicht den zulässigen Wert überschreitet. Es wurde dennoch eine Belüftung des Raumes eingerichtet.

Die Bildung von CO2 und Methan ist ein normaler Prozess beim Abbau von Hausmüll auf Deponien.

Weiteres Vorgehen

Das Projekt zur Sanierung der alten Deponie ist im Gange. Diese Deponie muss saniert werden, weil auch Ammonium in den Greyerzersee fliesst.

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