Daten der obligatorischen Schiesspflicht im Kanton Freiburg

 Obligatorische Schiessen
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Aufgrund der aktuell nicht vorhersehbaren Entwicklung und möglichen Durchführungsproblemen, hat der Chef der Armee in Absprache mit dem Schweizer Schiesssportverband (SSV) für die Schweizer Armee folgenden Entscheid getroffen:

Die ausserdienstliche Schiesspflicht 2020 (Obligatorisches Programm) für die schiesspflichtigen Angehörigen der Armee wird sistiert.

Dies hat zur Konsequenz, dass die schiesspflichtigen Angehörigen der Armee das Obligatorische Programm nicht zwingend schiessen müssen, aber trotzdem daran freiwillig teilnehmen dürfen. Folgerichtig entfallen 2020 auch die Nachschiess- und Verbliebenenkurse.

Allgemeines

Die Schiesspflicht muss in einem anerkannten Schiessverein erfüllt werden.

Die kantonalen Militärbehörden veröffentlichen jedes Jahr die notwendigen Angaben über die Erfüllung der Schiesspflicht.

Schiesspflichtige Subalternoffiziere, Unteroffiziere und Angehörige der Mannschaft erfüllen bis zum Ende des Jahres vor der Entlassung aus der Militärdienstpflicht, längstens jedoch bis zum Ende des Jahres, in dem sie das 34. Altersjahr vollenden, jährlich eine obligatorische Schiessübung. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die schiesspflichtigen Subalternoffiziere können das Obligatorische Programm mit dem Sturmgewehr auf die Distanz 300 m oder mit der Pistole auf die Distanz 25 m schiessen.

Bestehen sie die Schiesspflicht mit dem Obligatorischen Programm 25 m nicht, so müssen sie das Obligatorische Programm 300 m schiessen.

Feldschiessen

Informationen über das Feldschiessen im Kanton werden über den Freiburger Kantonalschützenverein (FKSV) ausgegeben. Auskünfte sind über die Webseite des Vereins einzuholen unter: www.sctf.ch

Schiesspflicht

Die Daten der Schiesspflicht sind unter folgendem Link aufgeführt:

Schiesspflicht

Aufgaben ausserhalb des Dienstes

Die ausserdienstlichen Aufgaben sind durch das Bundesgesetz vom 3. Februar 1995 über die Armee und die Militärverwaltung geregelt (MG).

Für das Schiessen ausserhalb des Dienstes, beziehe man sich auf die folgenden gesetzlichen Grundlagen: