2 mosaïques, 3 jardins et 1 tortue!

Ausstellung im Musée romain de Vallon, 2 mosaïques, 3 jardins et 1 tortue!

2 mosaïques, 3 jardins et 1 tortue! Le musée romain de Vallon fête ses 10 ans
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Vom 20. November 2010 bis zum 4. März 2012

Im Musée romain de Vallon.

Am 27. Oktober 2000 wurde das Musée romain de Vallon in Anwesenheit von illustren Gästen wie Bundesrat Joseph Deiss und Staatsrat Augustin Macheret eingeweiht. Dieses Datum stellt den krönenden Abschluss eines langen Engagements dar, das seinen Anfang vor etwa 15 Jahren mit der Entdeckung eines mehrfarbigen Bodenmosaiks mit figürlichen Darstellungen nahm. Nur einige Jahre später folgte die Freilegung eines zweiten figürlichen Mosaikteppichs. Sich des Wertes  dieser in verschiedener Hinsicht aussergewöhnlichen Zeugnisse der römischen Kultur bewusst, entschied man sich, die Mosaike in situ zu erhalten und sie durch den Bau eines Museums zu würdigen.


Das Museum lädt zu einem Entdeckungsrundgang ein durch die spannende Geschichte der Fundstätte, die von der ersten Besiedlung in der Bronzezeit bis zu den jüngsten archäologischen Ausgrabungen reicht. In der Ausstellung erfahren die Besucher mehr über die verschiedenen Bauphasen, die Mosaike wie auch die menschlichen und göttlichen Bewohner dieses herrlichen Anwesens aus der Römerzeit.

  • 2 Mosaike: Sie verkörpern den Daseinszweck des Museums, weil es am ursprünglichen Ort dieser beiden eindrucksvollen römischen Mosaike erbaut worden ist, um diese zu schützen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
  • 3  Gärten: Sie bilden ein vollwertiges Bauelement der Villenarchitektur. Im 3. Jahrhundert  zählt der prächtige Landsitz drei Gebäudetrakte, die einen L-förmigen Grundriss bilden. Die architektonische Dreiteilung setzt sich im Aussenbereich der Villa fort. Die drei Gärten sollen zugleich die drei Gebäude mit den je unterschiedlichen Funktionen und die jüngsten archäologischen Entdeckungen heraufbeschwören, die der Wiederaufnahme der Ausgrabungen zu verdanken sind.
  • 1 Schildkröte: Auf der Fundstelle kam der Panzer einer Wasserschildkröte (Emys orbicularis) zum Vorschein, die damals in unserer Region weit verbreitet war. Sie steht stellvertretend für sämtliche rund hundert Bewohner dieses prunkvollen Landsitzes, die sich aus Menschen jeglicher Alterklasse oder sozialer Schicht zusammensetzen.

Auf der Website des Musée romain de Vallon finden sie weitere Informationen.

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