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Die RUBD genehmigt den kantonalen Nutzungsplan blueFACTORY

Die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion (RUBD) hat den kantonalen Nutzungsplan (KNP) blueFACTORY genehmigt. 2 Einsprachen wurden zurückgezogen. Die RUBD hat die dritte abgewiesen. Innert 30 Tagen kann beim Kantonsgericht (KG) Beschwerde eingereicht werden. Im KNP wird vorgesehen, aus dem blueFACTORY-Gelände ein hochinnovatives, gemischtes Quartier mit Forschung, Bildung, Gewerbe, Dienstleistungen, öffentlichem Nutzen und experimentellen Wohnungen zu machen. Der Standort entspricht einer Lage und Herausforderungen, die von bedeutendem strategischen Interesse für den ganzen Kanton Freiburg sind.

Der KNP wurde von 24. November 2017 bis 24. Januar 2018 öffentlich aufgelegt. Es wurden drei Einsprachen eingereicht. Nach den Einigungsverhandlungen wurden zwei davon zurückgezogen. Die RUBD hat die dritte abgewiesen. Gegen die Genehmigung des KNP blueFACTORY kann nun innert 30 Tagen beim Kantonsgericht Beschwerde eingelegt werden.

Zur Erinnerung: Im KNP ist die Einrichtung eines Parks und eines zentralen Platzes, die zusammen einen mehrheitlich grünen öffentlichen Raum bilden, vorgesehen. Der Hauptzugang erfolgt über die Passage du Cardinal. Verbindungen für den Langsamverkehr werden sowohl die interne Mobilität als auch die Interaktion mit der Umgebung ermöglichen. Im Areal sind motorisierte Fahrzeuge auf die Warenlieferung sowie den Zugang zum unterirdischen Parkplatz (höchstens 220 Parkfelder sowie 20 Parkfelder für Fahrzeuggemeinschaften) beschränkt. Der unterirdische Parkplatz wird in die Böschung gebaut, unter den Bauten, die entlang der Route de la Glâne geplant sind. Die höchsten Gebäude sind entlang der Route de la Fonderie und der Route de la Glâne geplant. Die Höhen in der Nähe des Kamins und des Silos werden aus Gründen der Bewahrung und der Aufwertung des baulichen Kulturguts beschränkt. Der Wohnungsanteil wird auf 14 % der bebaubaren Flächen beschränkt.

blueFACTORY im Zentrum der Stadt Freiburg zeichnet sich als Quartier, das auf Innovation setzt, aus. Es gehört zur Westschweizer Zweigstelle des Schweizerischen Innovationsparks (Switzerland Innovation) und beherbergt namentlich das Forschungs- und Entwicklungszentrum für das Wohnen der Zukunft, das smart living lab.