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Christian Favre ist der neue Delegierte für Aussenbeziehungen

Der Staatsrat hat den Antrag der Staatskanzlei, Christian Favre als Delegierten für die Aussenbeziehungen bei der Staatskanzlei anzustellen, bestätigt. Er folgt auf Alain Schaller, der beschlossen hat, vorzeitig in den Ruhestand zu gehen.

Mit dem Einverständnis des Staatsrats hat die Staatskanzlei Christian Favre zum Delegierten für Aussenbeziehungen (AB) ernannt. Er ist derzeit Koproduzent der Sendung Forum der RTS in Lausanne. Unter den 44 Kandidaten stach Christian Favre durch seine Persönlichkeit, seine strategische Vision der Stelle, seine Kompetenzen in der politischen Analyse, seinen beruflichen Werdegang, seine grosse Motivation und sein perfektes Beherrschen der beiden Freiburger Amtssprachen und des Schweizerdeutschen hervor.

Christian Favre wurde 1975 im La Chaux-de-Fonds geboren, ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er hat einen Master in Zeitgeschichte und einen Doktortitel, die er beide an der Universität Freiburg erworben hat. In den vergangenen zehn Jahren übte er verschiedene Funktionen bei der RTS aus, namentlich diejenige eines Parlamentskorrespondenten, dann eines stellvertretenden Chefs der Rubrik Politik in Bern. Er hat so eine solide Kenntnis der Bundesverwaltung erworben und bei der Bundesversammlung ein umfassendes Netzwerk entwickelt. Seit drei Jahren konnte er dank seinen Funktionen als Koproduzent der Sendung Forum sein Netzwerk auf alle Kantone ausweiten.

Christian Favre tritt sein Amt am 1. Oktober 2018 an. Er folgt auf Alain Schaller, der beschlossen hat, vorzeitig in den Ruhestand zu gehen, nachdem er die Funktion 15 Jahre lang ausgeübt hat. Er begann damit, die Fundamente zu legen und die Schwerpunkte dieser damals neuen Stabsstelle im Dienste des Staatsrats zu entwickeln. Er wirkte dann stark für die Wahrung der wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Interessen des Kantons auf interkantonaler und eidgenössischer Ebene und auch in Europa. Mit seiner Tätigkeit konnte er die Zusammenarbeit mit den übrigen Kantonen, insbesondere in der Westschweiz und in der Hauptstadtregion Schweiz (BE, NE, VS, SO und FR) verstärken. Er verstärkte auch die Verbindungen zwischen dem Kanton und den Instanzen des Bundes und war ein bevorzugter Vermittler zwischen dem Staatsrat und den Freiburger Vertreterinnen und Vertretern in den eidgenössischen Räten. Der Staatsrat spricht ihm seinen herzlichen Dank aus für seinen Einsatz und seinen Beitrag zur Lancierung und zur Entwicklung der AB, mit denen die Rolle Freiburgs als Brückenkanton verstärkt werden konnte. Er wünscht ihm für seine persönliche Zukunft das Beste.

Zur Erinnerung: Der Sektor AB bei der Staatskanzlei unterstützt den Staatsrat bei der Gewährleistung einer Verbindung zwischen dem Kanton und der äusseren Umgebung, namentlich den übrigen Kantonen, den interkantonalen Regierungskonferenzen (Konferenz der Kantonsregierungen/KdK, Westschweizer Regierungskonferenz/WRK, Hauptstadtregion Schweiz), dem Bundesparlament, dem Bund und der Europäischen Union. Vor diesem Hintergrund ist der Sektor AB beauftragt, den Aktionsplan des Staatsrats für die Aussenbeziehungen umzusetzen.