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Feuern im Freien ist im ganzen Kanton bis auf Weiteres verboten

Angesichts der Trockenheit, der Wettervorhersagen und der Brandgefahr beschloss der Staatsrat heute auf Antrag des kantonalen Führungsorgans (KFO), das Feuern im Freien und das Abbrennen von Feuerwerk auf dem ganzen Kantonsgebiet zu verbieten. Diese Massnahme tritt am 17. Juli 2015 in Kraft.

Die ausbleibenden Niederschläge und die hohen Temperaturen in den vergangenen Wochen führen zu einer äusserst grossen Brandgefahr in Wäldern, auf Wiesen und Feldern usw. Aufgrund dieser Situation verbietet der Staatsrat mit einem Beschluss ab 17. Juli das Feuern im Freien und das Abbrennen von Feuerwerk auf dem ganzen Kantonsgebiet. Das Grillieren ausserhalb bewaldeter Gebiete ist nicht vom Verbot betroffen, falls die Sicherheitsregeln eingehalten werden. Berufsleute auf den Baustellen dürfen weiterhin Brenner und weitere Apparate mit offener Flamme benützen, wobei die üblichen Vorsichtsmassnahmen beachtet werden müssen. Raucherinnen und Raucher werden zu grösster Vorsicht aufgerufen, namentlich im Moment, in dem sie den Stummel wegwerfen.

Vorsorgliche Massnahmen für den Nationalfeiertag
Sollte diese Situation über den 30. Juli hinaus anhalten, so werden für den Nationalfeiertag besondere Massnahmen vorgesehen. Bei der Feier des Nationalfeiertags am 31. Juli und am 1. August ist es Privatpersonen verboten, Feuer im Freien zu machen und mobile Feuerwerkskörper (Raketen, ...) abzubrennen. Das Abbrennen von statischen Feuerwerkskörpern (Vulkane, bengalische Zündhölzer, ...) auf nichtbrennbaren Unterlagen (Kies- oder geteerte Plätze) und an Orten, die von den Gemeinden dazu vorgesehen sind, ist gestattet. Diese Orte müssen weit genug von Gebäuden und mindestens 200 m von Wäldern, Getreidefeldern und Unterhölzern entfernt sein. Die Gemeinden können offizielle Feuerwerke und 1. Augustfeuer auf dafür vorgesehenen Plätzen, die von der Feuerwehr - nach den geltenden Sicherheitsnormen - überwacht und abgesichert werden, bewilligen.

Diese Entscheide gelten für eine unbestimmte Dauer, solange es nicht mehrere Tage hintereinander anhaltend regnet. Das kantonale Führungsorgan wird das Verbot gegebenenfalls aufheben.

Widerhandlungen werden gemäss der geltenden Gesetzgebung den zuständigen Strafverfolgungsbehörden angezeigt. Sie können mit Busse bis 50 000 Franken bestraft werden.

Die Behörden bitten die Bevölkerung, vorsichtig und wachsam zu sein.

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Waldbrandgefahr Info des Bundes

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Zusammenfassung der Informationen und Massnahmen

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