Das Portal www.fr.ch erneuert sich

Das Portal www.fr.ch verändert sich grundlegend, damit es den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer besser entspricht. Folgende Ziele werden verfolgt: eine allzeit einfachere Abfrage der interaktiven Inhalte auf Tablets und Smartphones, eine Darstellung nach Themen und eine verbesserte Suche. Dazu wird es zu einer neuen Content-Management-Software migrieren. Diese Neugestaltung wird mehrere Monate dauern, und die Inbetriebnahme ist für Sommer 2018 geplant.

Das Portal ist ein wesentliches Bindeglied zwischen dem Staat Freiburg und der Freiburger Bevölkerung, aber auch allen Personen, die Informationen über den Staat Freiburg suchen; es braucht in mehrfacher Hinsicht eine grundlegende Neugestaltung. Das Portal ist zwölfjährig und veraltet. Die Abfrage auf Tablets und Smartphones ist mühselig und entspricht nicht dem Bundesgesetz über die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen, in dem die Zugänglichkeit von Websites empfohlen wird. Schliesslich sind die Inhalte statisch, bestehen im Wesentlichen aus Text und bieten keine vollkommen elektronischen Dienstleistungen an.

Das Projekt für die Neugestaltung sieht vor, dass die 110 Websites und rund 30 000 Seiten zu einem neuen Content-Management-System (CMS) migrieren. Die Information wird nach Themen und nicht mehr hierarchisch organisiert, und gleichzeitig werden die Online-Leistungen des künftigen E-Government-Schalters integriert. Das Portal wird adaptiv, es wird den Zugänglichkeitsnormen für Internet AA entsprechen, und das Suchsystem wird neu gedacht. Folglich werden auch die Verfahren zur Produktion von Inhalt, der interaktiver sein und mehr Multimedia enthalten soll, revidiert.

Als Open Source CMS wurde DrupalTM gewählt. Ein auswärtiger Leistungserbringer, der es integrieren soll, wurde über eine öffentliche Ausschreibung gewählt: Es handelt sich um Wide Agency in  Morges und Genf. Die Arbeiten für die Migration sollen Ende Oktober 2017 beginnen, die Inbetriebnahme ist für Sommer 2018 geplant. Für die Organisation des Projekts und die Kommunikation ist die Staatskanzlei, über das Büro für Information, und für das Technische das Amt für Informatik und Telekommunikation zuständig. Rund 400 Webredaktorinnen und -redaktoren und ein auswärtiger Leistungserbringer sind an der Erneuerung beteiligt.