Psychische Gesundheit

Projekt für die Ausarbeitung eines kantonalen Plans zur Förderung der psychischen Gesundheit
Der kantonale Plan für Gesundheitsförderung und Prävention, vom Staatsrat im Mai 2007 verabschiedet und für den Zeitraum 2011‒2015 verlängert, und der daraus resultierende Aktionsplan 2011‒2015 legen die Prioritäten der Politik der Gesundheitsförderung und Prävention für den Kanton Freiburg fest. Eine dieser Prioritäten ist die psychische Gesundheit, weshalb die Ausarbeitung eines kantonalen Plans zur Förderung der psychischen Gesundheit zu den Zielen des Regierungsprogramms 2012‒2016 gehört.

Aufgrund dessen hat die Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) dem Amt für Gesundheit (GesA) die Ausarbeitung eines solchen Plans anvertraut. Die strategische Leitung dieses Projektes obliegt einem interdisziplinären Steuerungsausschuss.

Projektziele
Der kantonale Plan zur Förderung der psychischen Gesundheit basiert auf einem Beschrieb des bestehenden kantonalen Angebots, einer Bedarfsanalyse, einer selektiven Analyse der Literatur, einer Auswertung von Umfrageergebnissen und einer Erhebung von nationalen und kantonalen Informationen. Damit will der Plan einen gemeinsamen Bezugsrahmen schaffen, der wiederum aus einer Vision für den Kanton Freiburg, Zielvorgaben und einer möglichen Umsetzungsstrategie besteht.

Projektstart: Analysephase  

> Bestandsaufnahme bei den Freiburger Partnern

Zwischen Mai und September 2013 wurde eine Bestandsaufnahme durchgeführt, bei der zum einen das bestehende Angebot im Bereich psychische Gesundheit im Kanton Freiburg und zum anderen die Aspekte, die in den Augen der Freiburger Partner noch ausgebaut werden sollten, bestimmt wurden.

Dazu wurde einem breiten Publikum aus diversen professionellen und nicht-professionellen Leistungsanbietern mit direktem oder indirektem Bezug zur psychischen Gesundheit ein Fragebogen zugestellt. Konkret sind knapp 180 Stellen und Einrichtungen des Kantons Freiburg kontaktiert worden, über 130 haben teilgenommen.

Der zusammenfassende Bericht enthält die Antworten der einzelnen Partner. Die Bestandsaufnahme ist Teil der Startphase des Projektes, die mit einer Analyse der wissenschaftlichen Literatur, der Umfragedaten sowie der Daten aus dem internationalen, nationalen und (inter-)kantonalen Umfeld fortgesetzt wird.

> Selektive Analyse der Literatur

Die Literatur im Bereich der psychischen Gesundheit ist äusserst reichhaltig. Parallel zur Bestandsaufnahme konnten dank einer ersten selektiven Analyse die gemeinsamen Elemente aus verschiedenen Werken über die psychische Gesundheit herausgefiltert werden.