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Das Amt für Informatik und Telekommunikation reorganisiert sich mit Blick auf die digitale Transformation des Staats

An seiner Sitzung vom 15. Mai 2017 hat der Staatsrat die neue Organisation des Amts für Informatik und Telekommunikation (ITA) genehmigt, die die digitale Transformation des Staates unter optimalen Bedingungen gewährleisten soll. Sie geht mit einem neuen Organigramm einher, das in den kommenden Monaten eingeführt wird.

Mit der Reorganisation des ITA, die ab diesem Jahr schrittweise Form annehmen wird, wird der Rahmen geschaffen, damit sich dieser zentrale Dienst des Staates an die Spitze der technologischen Entwicklung setzen und auf die Kundenbedürfnisse abgestimmte Lösungen anbieten kann. Das neue Organigramm setzt auf fachübergreifende Einsatzfähigkeit und ist auf Vereinfachung und gemeinsame Nutzung von IT-Lösungen ausgerichtet.

Um die Effizienz zu steigern und die Herausforderungen der neuen Virtualisierungs- und Digitalisierungstechnologien optimal bewältigen zu können, wird das ITA neu drei Sektionen umfassen (Applikationen, Technik und Governance). Dieser Umbau wird die Aufhebung und Umgestaltung von sechs Stellen (der 137 VZÄ des ITA), die Auflösung von vier Verträgen ohne Stellengarantie sowie die Umwandlung gewisser Funktionen zur Folge haben. Zwei der Personen, die von einer Stellenabschaffung betroffen sind, werden ab kommendem Jahr in den vorzeitigen Ruhestand treten. Für die anderen Mitarbeitenden kommen die unterstützenden Massnahmen zum Tragen, die das Personalgesetz über das Staatspersonal für solche Fälle vorsieht.

Die digitale Konvergenz gehört zu den vordringlichen Prioritäten des ITA. Der Staatsrat hat kürzlich zusätzlich zum ordentlichen Budget 3,5 Millionen Franken in Technologien der neuesten Generation investiert, und mit der laufenden Reorganisation des ITA gibt er sich die Mittel für seine digitale Revolution.